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ᐅ Makler Betrug oder Steuerhinterziehung ?


Erstellt am: 07.01.2021 15:52

11ant 07.01.2021 23:30
Nina343434 schrieb:

Er wollte Mitte Dezember von uns eine Provisionsbestätigung. Dort sollten wir reinschreiben Maklerprovision 7% incl. Steuern.
Wir hatten uns ein Muster gesucht, Objekt und das eingetragen und Ihm zugeschickt.
Das ist ja fast schon professionell dubios ;-)
fach1werk schrieb:

ich kann mir gar nicht vorstellen, wie Maklerlizenz und Kleinunternehmerregelung unter einen Hut passen sollen.
Für manche Hungerleider "lohnt" sich das: alte Firma abmelden, als UG neu anfangen. Manchen Maklern geht es im Real Life nicht besser als den Privatdetektiven im Fernsehen.
Tassimat schrieb:

Frage erstmal nach seiner Maklerlizenz nach Paragraf 34c der Gewerbeverordnung.
Ich habe schon seit mehreren Jahren niemanden mehr mit einem 34er gesehen (ganz gleich ob c oder f), der seine Lizenznummer nicht teilweise sogar auf der Visitenkarte stehen hätte, meist im eMail-Disclaimer und auf den Briefbögen eigentlich immer.
Snowy36 schrieb:

Das ist extrem frech was der da treibt und zieht leider auch die ehrlichen Häute in diesem Business in den Dreck.
Echt jetzt, um dieses eine letzte Prozent sorgst Du Dich ? - ist ja süß.
Zubi123 schrieb:

Für einen Fall im Jahr (früher bis 17.500, jetzt 22.000 Euro) lässt er es über sich selbst als natürliche Person laufen.
Bist Du sicher, daß man eine Zulassung gleichzeitig für eine Gesellschaft und als Einzelselbständiger verwenden könnte ?

HilfeHilfe 08.01.2021 06:16
er kriegt provision, ihr habts bestätigt , jetzt zahlen.

Ich kenne viele selbständige. Viele beschäftigen sich mehr mit steueroptmierung als mit dem eigentlichen gewerbe. Das ist bei denen wie Sport, manchmal wird sogar beim grillen höher weiter schneller zugeprostet. Nur haben Sie den Vorteil das eine krasse Buchprüfung alle 5-7 Jahre rückwirkend passiert.


Ist doch aber bei einem Angestellten doch nicht anders. Wer von euch wird HO angeben und wer wird weiter die Fahrt zur Firma ^^

Wiesel29 08.01.2021 06:31
Ja so ist das eben oft. Wer zahlt schon gerne Steuern. Jeder flunkert irgendwo. Was glaubt ihr wieviele Musiker, Fotografen, allround Handwerker etc. genau ganz zufällig unter dieser Grenze von 22.000€ (bis 2020 17.500€) bleiben um die Rechnungen nicht mit UST ausweisen zu müssen. Ein Schelm wer böses denkt 😉
Ist beim sanieren von Bestandsbauten doch auch so. Bei kleineren Aufträgen fragen viele Handwerker doch erstmal ob ne Rechnung nötig ist und ob man sich nicht so einigen könnte.

HilfeHilfe 08.01.2021 08:06
Wiesel29 schrieb:

Ja so ist das eben oft. Wer zahlt schon gerne Steuern. Jeder flunkert irgendwo. Was glaubt ihr wieviele Musiker, Fotografen, allround Handwerker etc. genau ganz zufällig unter dieser Grenze von 22.000€ (bis 2020 17.500€) bleiben um die Rechnungen nicht mit UST ausweisen zu müssen. Ein Schelm wer böses denkt 😉
Ist beim sanieren von Bestandsbauten doch auch so. Bei kleineren Aufträgen fragen viele Handwerker doch erstmal ob ne Rechnung nötig ist und ob man sich nicht so einigen könnte.

Logo, genauso die ganzen Gastroleute. Die lachen sich schlapp. Kriegen 75 % von Mutti , schicken Leute in Kurzarbeit und verhökern ihre Waren ohne Quittung to go

chand1986 08.01.2021 08:17
HilfeHilfe schrieb:

Logo, genauso die ganzen Gastroleute. Die lachen sich schlapp. Kriegen 75 % von Mutti , schicken Leute in Kurzarbeit und verhökern ihre Waren ohne Quittung to go
Und weil das so gut klappt, gehen die dann insolvent. Einfach, weil es Spaß macht. Fantastisches Konzept

HilfeHilfe 08.01.2021 08:54
chand1986 schrieb:

Und weil das so gut klappt, gehen die dann insolvent. Einfach, weil es Spaß macht. Fantastisches Konzept

sagt wer ? hier in der region ist keiner hopps gegangen. Die freuen sich alle tierisch. Nov & Dez & Jan , davon 75 % vom vorjahresumsatz erhalten und fixkosten abstossen ( kein personal, keine energie, kein materialeinsatz). Da brauche ich nicht viel rechnen das es aufgeht.

Wenn welche insolvent gehen dann nur weil sie die Anträge nicht richtig stellen
insolvent