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ᐅ Kostenberechnung Versickerung Entwässerungsantrag - realistisch?


Erstellt am: 05.04.16 20:43

Bauexperte06.04.16 10:38
MarcWen schrieb:
Ist das nicht eine Leistung beim Bodengutachten?
Nein, das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe.

Grüße, Bauexperte
Bauexperte06.04.16 10:44
Salomea schrieb:

1000€ für ein bisschen Rechnerei und Tabellenleserei...puh...find ich trotzdem ganz schön viel
Ich habe ja auch nicht behauptet, daß es _nicht_ viel Geld ist

Es kommt halt darauf an, welche Aufgabenstellung Deine Architektin an das Ingenieurbüro gestellt hat. Ich nehme an, es soll verschiedene Szenarien durchspielen; dann sind € 800,00 bis 1.000,00 als durchaus "normal" und "üblich" anzusehen. Du bist aber - durch die Einzelvergabe - nicht an die Empfehlungen Deiner Architektin gebunden; frage doch ein weiteres Büro an. Achte nur darauf, daß die angebotenen Leistungen auch wirklich vergleichbar sind

Grüße, Bauexperte
nms_hs06.04.16 12:40
Moin,

bei uns hat die Versickerungsberechnung knapp 350 gekostet.
Fand ich für die erbrachte Leistung schon viel.

Graf berechnet kostenlos die eigenen Anlagen, hat uns der Versickerungsmensch vom Amt auch empfohlen. Gab auch noch einen Konkurrenten, die machen das auch glaub ich.
nordanney06.04.16 16:10
Frage: Gibt es bei Euch Vorgaben zur Versickerung? Wir haben den Antrag einfach so gestellt, keinerlei Berechnung o.ä.. Es wurde angegeben, welches Wasser in die Kanalisation gehen wird = Dachfläche + Einfahrt. Der Rest darf auf dem Grundstück versickern. Was soll man auch in der Konstellation berechnen.
Kosten somit = 0.
IngMischke24.04.16 05:10
nordanney schrieb:
Dachfläche + Einfahrt
... das sind im Grunde die versiegelten Flächen und man zahlt dann für die Entsorgung von Regenwasser, Jahr ein Jahr aus, über die Lebensdauer Ihres neuen Hauses.

Um einen Preis für gut oder schlecht zu bewerten, ist es wichtig zu wissen welche Leistungen in dem Gutachten / der Berechnung beinhaltet sind und auf welche Leistungen das Bauamt / Wasserbehörde besteht, um eine Versickerung auf dem Grundstück und der Befreiung der Niederschlagsgebühr zu entsprechen.

Geht man von einem Vertriebler aus, der seine Listen hat mit denen er seine Produkte zusammenstellt scheint es übertrieben. Wird von der Behörde aber eine Bemessung nach DWA-A138, Bewertung nach DWA-M153, sowie Lagepläne und Detailschnitte in verschiedenen Mäßstaben gefordert, kommen die Verkäufer der Hersteller eher nicht sehr weit.

Solche Gutachten erstelle ich selbst freiberuflich und kann nur sagen, dass ein Gutachten halt Arbeit macht. Es benötigt Gespräche mit dem Bauherr/ Behörde, die Bemessung der Anlage, eine Bewertung nach M153, die Erstellung der Auswertung sowie Unterlagen und Pläne... das ganze mit einem Ingenieurstundensatz genommen ergibt eine Preisspanne in dem Ihr erstes Angebot liegt.

Aber es wäre nicht das erste mal für einen Hausbauer sich ein 2. Angebot zu holen.


In anderen Büros muss vielleicht kein Professor "mitbezahlt" werden, um eine einfache Versickerungsberechnung zu erstellen.

Beste Grüße
Payday24.04.16 14:47
ich habe die versickerungsberechnung selber gemacht, nachdem ich einen neuen Antrag erstellen mußte wegen wechsel des Systems.
man braucht eigentlich nicht viele Daten:

- die versiegelte Fläche (Hausdach, Garage usw...)
- die Niederschlagsmenge, bzw hochgerechnete theoretische 20Jahres Unwetter (kann man ggf. im Internet oder im Rathaus bekommen)
- Versickerungsfläche und Versickerungsvolumen(also Vorratsbehälter)

Wenn man also seine Niederschlagsfläche hat, braucht man noch den Niederschlagswert für das 20Jahre Unwetter. Damit hat man schon mal das Niederschlagsvolumen, welches die Versickerungsanlage aufnehmen muss. Die Versickerungsfläche wiederum gibt an, wie schnell die Anlage das Wasser loswird. Klingt erst mal nach einen Wert, den man schwierig ausrechnen kann. Allerdings gibts da einen Trick mit den Versickerungsschacht. Diese haben nen Durchmesser von DN1500 (also 1,5m Durchmesser), womit man wiederum eine Fläche bekommt.

Man hat nun also Niederschlagsvolumen und die notwendige Versickerungsfläche. Und nun rundet man richtig kräftig auf! Wenn man den Kram selber verlegt, halten sich die Mehrkosten sehr in Grenzen. Statt 1000€ für eine olle Berechnung hinzulegen, kann man die 1000€ lieber in eine größere Anlage stecken.
Unser Bauamt hat meine Methode sofort ohne Zögern abgenickt. entscheidend für das Amt ist am Ende eigentlich nur, das kein Wasser von deiner versiegelten Fläche auf die Straße läuft. Das Amt weiß sowieso, wie viel Volumen/Fläche benötigt wird für x QM überdachte Fläche an Standort y, und wird größere Anlagen einfach absegnen. Es gibt da aber einige Auflagen, zb muss ggf. sich jemand vom Amt deine Anlage anschauen (also nicht einfach zuschütten) und/oder es muss eine Druckprüfung überstehen...
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