ᐅ Kosten Bodenplatte/Keller und Innenausbau Faktencheck
Erstellt am: 25.04.25 09:21
MachsSelbst07.05.25 18:22
Lüftermax schrieb:
(...)
Was das Ausbauhaus angeht: Ja, Eigenleistung spart prinzipiell, aber auch nur dann, wenn du Zeit, Können und Lust hast, dich da reinzuhängen. 50 % Einsparung bei den Lohnkosten ist ein realistisch angesetzter Wert, wenn du ein Gewerk komplett selbst machst, sparst du den Einbau. Aber Material musst du trotzdem kaufen, vielleicht sogar teurer im Einzelhandel. Mietgeräte, längere Bauzeit (mit Miete), eventuell Fehler und Nachbesserungen, das summiert sich. Viele Bauherren überschätzen sich da gerne mal, gerade beim ersten Hausbau. Wenn’s bei euch passt: machen. Aber lieber ehrlich zu sich selbst sein.
(...)Aha. Also das komplette Material inkl. Trockenbauschleifer (gekauft), Rotband für die Decken, Farbe, Rollen, Pinsel für meine 152m² Bude haben mich 2.000 EUR gekostet.
Das würde ja bedeuten ein professioneller Maler hätte das für 4.000 EUR gemacht?
Glaubste selbst nicht oder?
Fertigparkett und Laminat hab ich selbst verlegt, dafür hatte ich mir ne Kappsäge gekauft für 250 EUR, ein Zugeisen, so nen Klopfholz und nen Hammer. Welche teuren Mietwerkzeuge hätte ich mir da noch kaufen sollen? Ach so ein Cuttermesser für den Trittschall, klar, und 10 Ersatzklingen.
Für die Innentüren müsste ich mir für 25 EUR 3 Spreizer kaufen...
Und für die Fliesen im HAR hat ein Fliesenschneider für 25 EUR gereicht, die Flex hatte ich eh schon.
Aber ja, Diele und Küche hab ich machen lassen, 60x60cm plus Zeitdruck im Bauablauf, das hab ich mir damals nicht zugetraut.
Cronos8608.05.25 10:56
Moin,
wie schon geschrieben wurde empfehle ich auch erstmal für das Grundstück ein eigenes Gutachten anfertigen zu lassen.
Meine Empfehlung anhand des Bodenprofils ist besser mit Bodenplatte zu bauen.
Oben kommt Lösslehm, der ist nicht gut, aber auch keine Katastrophe. Je tiefer man geht, desto höher der Wassergehalt und desto schlechter wird der Boden. Bis bei 2,8 m eine Wasserführende Schicht angeschnitten wird. Das heißt wenn mit Keller gebaut wird läuft die Baugrube voll, bzw. muss eine Wasserhaltung betrieben werden. Eine Menge nasser Bodenaushub (wir nach tonnen entsorgt) und der Keller muss Druckwasserdicht ausgeführt werden. Darunter kommt Fels, also wird es fest.
Daher lieber Bodenplatte und nicht so tief in den Boden eingreifen, Arbeiten in einer trockenen Periode (nicht November bis März) ich würde zur Sicherheit 1 m Bodenaushub empfehlen, wenn das Planum weich ist eine Lage Grobschlag (0/100) einbauen und darauf dann das Schotterpolster aus FSS Material.
Wie gesagt meine "grobe" Einschätzung des Baugrundes anhand der wenigen Informationen.
wie schon geschrieben wurde empfehle ich auch erstmal für das Grundstück ein eigenes Gutachten anfertigen zu lassen.
Meine Empfehlung anhand des Bodenprofils ist besser mit Bodenplatte zu bauen.
Oben kommt Lösslehm, der ist nicht gut, aber auch keine Katastrophe. Je tiefer man geht, desto höher der Wassergehalt und desto schlechter wird der Boden. Bis bei 2,8 m eine Wasserführende Schicht angeschnitten wird. Das heißt wenn mit Keller gebaut wird läuft die Baugrube voll, bzw. muss eine Wasserhaltung betrieben werden. Eine Menge nasser Bodenaushub (wir nach tonnen entsorgt) und der Keller muss Druckwasserdicht ausgeführt werden. Darunter kommt Fels, also wird es fest.
Daher lieber Bodenplatte und nicht so tief in den Boden eingreifen, Arbeiten in einer trockenen Periode (nicht November bis März) ich würde zur Sicherheit 1 m Bodenaushub empfehlen, wenn das Planum weich ist eine Lage Grobschlag (0/100) einbauen und darauf dann das Schotterpolster aus FSS Material.
Wie gesagt meine "grobe" Einschätzung des Baugrundes anhand der wenigen Informationen.
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