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ᐅ Kontrollierte-Wohnraumlüftung - Planung der Positionen für Zuluft / Abluft


Erstellt am: 05.05.21 02:01

K1300S15.05.21 11:20
Ich versuche es mal mit meinen Worten etwas zu entschärfen: Es ging nicht darum, dass die Zargenlüfter ihren eigentlichen Zweck nicht oder unzureichend erfüllen. Das tun sie sogar sehr gut, aber wie oben schon angedeutet, geht eben nicht nur die Luft hindurch sondern auch alles, was über diese transportiert wird: Schall entsprechend genau so wie Gerüche. 😉 Deswegen bleibe ich dabei, dass diese bei erhöhtem Schallschutz vollkommen fehl am Platz sind.
mwinkelm15.05.21 22:56
K1300S schrieb:

Tatsächlich erwähnte unser Türenlieferant, dass es bei Schallschutztüren wichtig ist, den Zwischenraum zwischen Zarge und Wand vollflächig auszuschäumen, damit dort eben keine Schallbrücke entsteht.
K1300S schrieb:

Deswegen bleibe ich dabei, dass diese bei erhöhtem Schallschutz vollkommen fehl am Platz sind.
Dieses Argument kann ich nachvollziehen. Da geht es dann aber auch um Innentüren, die entsprechende spezielle Eigenschaften besitzen, oder? Das wird wohl unser "Standard-Bauträger“-Modell nicht sein.
K1300S schrieb:

Meinst Du vielleicht Außenluft und Fortluft?
Ja, genau.
K1300S schrieb:

Würde ich mir gut überlegen, denn sonst gibt es u. U. einen "Kurzschluss".
Hmm ... Wenn das so problematisch wäre, würden die Hersteller sowas trotzdem anbieten? Unser Planer sieht darin scheinbar überhaupt kein Problem. Die Fortluft wird bei den Dingern nach unten abgeleitet und die Außenluft darüber gerade angesaugt.
K1300S schrieb:

die übliche Windrichtung
Ui, das muss ich mal herausfinden, weiß ich noch gar nicht für das Grundstück.
T_im_Norden schrieb:

Zwei Auslässe pro Raum da sich dadurch die Strömungsgeschwindigkeit niedrig halten lässt, und es gleichzeitig möglich wird höhere Mengen bei einzubringen .
Werde ich nochmal thematisieren. Vielen Dank.
K1300S16.05.21 08:36
mwinkelm schrieb:

Dieses Argument kann ich nachvollziehen. Da geht es dann aber auch um Innentüren, die entsprechende spezielle Eigenschaften besitzen, oder? Das wird wohl unser "Standard-Bauträger“-Modell nicht sein.
Es geht darum, dass, wenn einem Schallschutz wichtig ist, jeglicher Luftschlitz kontraproduktiv ist. Natürlich gibt es auch höherklassige Schallschutztüren, aber selbst ein einfaches Modell wird immens aufgewertet, wenn man die o. g. Hinweise beachtet, was ja nichts extra kostet. Macht man dann noch eine absenkbare Dichtung drunter (kostet ca. 50 EUR), ist man schon ganz weit vorn dabei. Lediglich die Lüftung muss halt entsprechend geplant werden, sonst hat man Probleme mit Überdruck, Lautstärke etc.
mwinkelm schrieb:

Hmm ... Wenn das so problematisch wäre, würden die Hersteller sowas trotzdem anbieten?
Die Hersteller bzw. Verkäufer bieten erst mal alles an, was nicht direkt für Probleme sorgt, und es kann ja auch funktionieren. Dann sollte man aber - wie gesagt - die Windrichtung beachten und außerdem einen gewissen Abstand einhalten. Als Bauherr würde ich so eine Lösung dennoch kritisch hinterfragen.
K1300S16.05.21 12:18
Ach ja, Schlösser gehören natürlich genau so zu den Schwachstellen. Da kann man bspw. Türen ohne Bohrung fürs Schloss nehmen, um das auch noch zu eliminieren.
Mycraft16.05.21 12:26
Das ist dann im privatem Bereich doch zu viel des Guten. Man muss es ja nicht übertreiben. Ausser man will sich wirklich schalldichte Räume bauen aber auch das ist im privatem Bereich doch eher ungewöhnlich.

Alles nur IMHO.
K1300S16.05.21 12:33
Eine Tür ohne Schloss kostet keinen Aufpreis, insofern nehme ich das gern noch mit. 😉 Haben wir aber nicht für alle Räume geplant, nur für die, die davon wirklich profitieren.
schallschutzschloss