Hallo in die Runde,
mittlerweile sind meine Partnerin und ich auf dem (gedanklichen) Weg ein sehr kleines Häuschen selbst zu bauen. Ein richtiges Tiny House wäre uns zu klein, aber die Häuser mit rund 40 bis 50qm erfüllen schon unsere Bedürfnisse.
Es gibt hier recht günstige Anbieter, wie woodee und onoxa, die uns grundsätzlich gut gefallen. Anderseits ist man an einige Grundrisse (zumindest an die Außenmaße) gebunden. Daher und weil wir die mind. 2000 EUR/qm nicht für wirklich günstig halten, wollen wir ein solches kleines Haus selbst entwerfen und bauen. Einstöckig, Flachdach oder Satteldach (wohl besser für Genehmigung), Fußbodenheizung, also sehr nahe an den Modellen der Anbieter. Zwar habe ich noch keine Holzständeraußenwand gebaut, aber sonst so praktisch alles schon mal gemacht (gemauert, Garagendach, sämtlicher Innenausbau inkl Strom und Wasser). Gas und Strom soll natürlich ein Fachmann anschließen.
Größte Frage ist für mich, ob das ohne besonderen Aufwand genehmigt wird, also mit Nachbarschaftsbebauung passt (haben noch kein Grundstück, aber wird in RLP oder Hessen sein und kleines Dorf, wo meist eine Mischung aus Vorkriegsbauten, gut sanierten Häuser und Neubauten steht (fast immer Satteldächer)., findet man einen Architekten, der für überschaubaren Betrag seinen Stempel drauf macht, etc. Habt Ihr Erfahrungen und Tipps, z.B. Webseiten (habe fast nur Anbieter oder Blogs, die wie gesponsort aussehen dazu gefunden und die amerikanischen Blogs bringen einen bei deutschen Vorschriften nicht weiter).
Unwichtig ist zunächst, ob das Haus einmal transportiert werden soll. Das ist nicht geplant.
Bin Euch schon vorab für jede Hilfe dankbar!
mittlerweile sind meine Partnerin und ich auf dem (gedanklichen) Weg ein sehr kleines Häuschen selbst zu bauen. Ein richtiges Tiny House wäre uns zu klein, aber die Häuser mit rund 40 bis 50qm erfüllen schon unsere Bedürfnisse.
Es gibt hier recht günstige Anbieter, wie woodee und onoxa, die uns grundsätzlich gut gefallen. Anderseits ist man an einige Grundrisse (zumindest an die Außenmaße) gebunden. Daher und weil wir die mind. 2000 EUR/qm nicht für wirklich günstig halten, wollen wir ein solches kleines Haus selbst entwerfen und bauen. Einstöckig, Flachdach oder Satteldach (wohl besser für Genehmigung), Fußbodenheizung, also sehr nahe an den Modellen der Anbieter. Zwar habe ich noch keine Holzständeraußenwand gebaut, aber sonst so praktisch alles schon mal gemacht (gemauert, Garagendach, sämtlicher Innenausbau inkl Strom und Wasser). Gas und Strom soll natürlich ein Fachmann anschließen.
Größte Frage ist für mich, ob das ohne besonderen Aufwand genehmigt wird, also mit Nachbarschaftsbebauung passt (haben noch kein Grundstück, aber wird in RLP oder Hessen sein und kleines Dorf, wo meist eine Mischung aus Vorkriegsbauten, gut sanierten Häuser und Neubauten steht (fast immer Satteldächer)., findet man einen Architekten, der für überschaubaren Betrag seinen Stempel drauf macht, etc. Habt Ihr Erfahrungen und Tipps, z.B. Webseiten (habe fast nur Anbieter oder Blogs, die wie gesponsort aussehen dazu gefunden und die amerikanischen Blogs bringen einen bei deutschen Vorschriften nicht weiter).
Unwichtig ist zunächst, ob das Haus einmal transportiert werden soll. Das ist nicht geplant.
Bin Euch schon vorab für jede Hilfe dankbar!
nordanney schrieb:
Im Vergleich zu Deinem Plan ist es teuer, das stimmt. Absolut gesehen allerdings, hört sich das Reihenmittelhaus nicht wirklich teuer an.
Ich biete z.B. Reihenmittelhaus mit 129qm Wohnfläche. + 240qm Grundstück, Bj. 1970, kleiner Keller, "muss aus dem Dornröschenschlaf geweckt werden" laut Makler für T€ 569 an. War mal spontan das günstigste "kleine" Haus im ImmoScout. Dann aber im Einzugsbereich von Düsseldorf..."Lage, Lage, Lage" N
nordanney18.06.20 18:23benutzername1 schrieb:
Ehrlich gesagt frage ich mich derzeit noch, wie ich überhaupt 1.000EUR/qm erreichen will.Was kosten denn Wasser/Abwasser/Strom/DSL?nordanney schrieb:
Was kosten denn Wasser/Abwasser/Strom/DSL?Am Beispiel von einem potenziellen Grundstück (wir haben noch für keines entschieden):Strom war unter 1.000
Wasser und Abwasser rund 4.000
Telefon rund 250
Grundstück ist voll erschlossen
Bodenplatte wollte ich weglassen und Punktfundamente selbst gießen
A
Aphrodithe18.06.20 18:38Ein sehr interessantes Projekt lese sehr gespannt mit glaube aber nicht das es all in bei unter 200k bleibt!Finanzierung steht?
Aphrodithe schrieb:
Ein sehr interessantes Projekt lese sehr gespannt mit glaube aber nicht das es all in bei unter 200k bleibt!Finanzierung steht?Freut mich! Ja, das passt.So, wir sind endlich einen Schritt weiter.
Anders als zuerst 50qm sind wir nun bei 99qm (Innenmaße, noch ohne Abzug von Innenwänden) gelandet War ja bei @superzapp wohl ähnlich.
Bauweise: Holzständer oder Massiv. Ich tendiere zu massiv mit Poroton-Steinen und Bodenplatte. Die Preisunterschiede zu erst angedachter Variante mit Punktfundamenten und Ständerbauweise habe ich noch nicht ausgerechnet, aber wird groß sein. Ob ich die Bodenplatte selbst mache, ist auch eine Thematik wo wir noch nicht klar sind. Schalen, Bewehrungen, etc. bekommt man schon hin, aber das richtige Verlegen der Hausanschlüsse macht mir Sorgen. Wenn man da was falsch macht, kommt man so schnell und günstig nicht mehr an die jeweilige Stelle.
Sonst soll nur Dachaufschlag, Stromanschluss an öffentliche Leitung und Fenster-Einsetzen (ggf. das auch als Eigenleistung) an Handwerker vergeben werden.
Maße sind 8m x 14m mit Sparren-Satteldach, eingeschossig.
Energie für Wärme und Warmwasser sind wir noch nicht ganz sicher. Ich bevorzuge Strom für alles, da erstens gut gedämmt, zweitens kein Gasanschluss notwendig, drittens Solar-Anlage angeschlossen werden könnte und wenn Fußbodenheizung ebenfalls mit Strom ist, direkt warm. Nachteil bzw. Frage: wird Strom nicht unglaublich teuer, selbst bei Nachtstromnutzung. Da wir viel Südseite mit Fenstern haben werden und nur Küche, Bad und Gäste-WC im Norden beheizt werden müssen, während Räume im Süden noch ohne Heizung warm genug sind, tendiere ich eher zu Strom (sollte es nicht reichen, kann man nachträglich Gasanschluss legen).
Grob überschlagen lande ich bei 1.700/qm ohne Handwerker, wobei ich sicherlich einige Posten eher zu großzügig (Bodenplatte 18.000 EUR, Photovoltaikanlage 20.000 EUR) und insgesamt mit 10% Puffer überschlagen habe. Wenn ich das irgendwie auf 1.200/qm runter bekomme, wäre ich zufrieden, da wohl bei massiv einfach nicht mehr Spielraum nach unten möglich scheint.
Anders als zuerst 50qm sind wir nun bei 99qm (Innenmaße, noch ohne Abzug von Innenwänden) gelandet War ja bei @superzapp wohl ähnlich.
Bauweise: Holzständer oder Massiv. Ich tendiere zu massiv mit Poroton-Steinen und Bodenplatte. Die Preisunterschiede zu erst angedachter Variante mit Punktfundamenten und Ständerbauweise habe ich noch nicht ausgerechnet, aber wird groß sein. Ob ich die Bodenplatte selbst mache, ist auch eine Thematik wo wir noch nicht klar sind. Schalen, Bewehrungen, etc. bekommt man schon hin, aber das richtige Verlegen der Hausanschlüsse macht mir Sorgen. Wenn man da was falsch macht, kommt man so schnell und günstig nicht mehr an die jeweilige Stelle.
Sonst soll nur Dachaufschlag, Stromanschluss an öffentliche Leitung und Fenster-Einsetzen (ggf. das auch als Eigenleistung) an Handwerker vergeben werden.
Maße sind 8m x 14m mit Sparren-Satteldach, eingeschossig.
Energie für Wärme und Warmwasser sind wir noch nicht ganz sicher. Ich bevorzuge Strom für alles, da erstens gut gedämmt, zweitens kein Gasanschluss notwendig, drittens Solar-Anlage angeschlossen werden könnte und wenn Fußbodenheizung ebenfalls mit Strom ist, direkt warm. Nachteil bzw. Frage: wird Strom nicht unglaublich teuer, selbst bei Nachtstromnutzung. Da wir viel Südseite mit Fenstern haben werden und nur Küche, Bad und Gäste-WC im Norden beheizt werden müssen, während Räume im Süden noch ohne Heizung warm genug sind, tendiere ich eher zu Strom (sollte es nicht reichen, kann man nachträglich Gasanschluss legen).
Grob überschlagen lande ich bei 1.700/qm ohne Handwerker, wobei ich sicherlich einige Posten eher zu großzügig (Bodenplatte 18.000 EUR, Photovoltaikanlage 20.000 EUR) und insgesamt mit 10% Puffer überschlagen habe. Wenn ich das irgendwie auf 1.200/qm runter bekomme, wäre ich zufrieden, da wohl bei massiv einfach nicht mehr Spielraum nach unten möglich scheint.
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