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ᐅ Kinderschutz bei Befeuerung Kachelofen


Erstellt am: 06.01.12 18:34

Behaim06.01.12 18:34
Mal eine etwas seltsame Frage:
Wir planen den Einbau eines Kachelofens im Wohn-Essbereich. Befeuert wird dieser Ofen vom Flur aus, direkt dahinter.
Wir haben ein kleines Kind, welches demnächst fleißig laufen wird.
der Kachelofen an sich wird nicht so heiß (hat kein Glasfenster), aber die Schürlucke im Flur wird es sicher.

Wie kann man hier einen Schutz einbauen. Sicher habe ja nicht nur ich das Problem. Welche Möglichkeiten gibt es da, damit sich an dieser Feuerstelle im Flur keiner brennt?
Danke!
Häuslebauer4009.01.12 14:37
Manchmal frage ich mich, wie wir alle groß werden konnten. Ohne Absturzsicherung an den Treppen, ohne Schutzeinrichtungen in Steckdosen, ohne Gitter vor dem Herd...
Bauexperte09.01.12 14:43
Hallo,

Häuslebauer40 schrieb:
Manchmal frage ich mich, wie wir alle groß werden konnten. Ohne Absturzsicherung an den Treppen, ohne Schutzeinrichtungen in Steckdosen, ohne Gitter vor dem Herd...

ymmd

Freundliche Grüße
Häuslebauer4009.01.12 15:07
Auch wenn's stark OT ist, aber bei derartigen Fragestellungen, fällt mir unweigerlich das hier ein:
Wenn du nach 1978 geboren wurdest, hat das hier nichts mit dir zu tun!

Kinder von heute werden in Watte gepackt!
Wenn du als Kind in den 50er, 60er oder 70er Jahren lebtest, ist es zurückblickend kaum zu glauben, daß wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags.
Unsere Bettchen waren angemalt in strahlenden Farben voller Blei und Cadmium.
Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir ohne Schwierigkeiten öffnen, genauso wie die Flasche mit Bleichmittel.
Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen.
Auf dem Fahrrad trugen wir nie einen Helm.
Wir tranken Wasser aus Wasserhähnen und nicht aus Flaschen.
Wir bauten Wagen aus Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, daß wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus zum Spielen. Wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren und wir hatten nicht mal ein Handy dabei!
Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne und niemand wurde deswegen verklagt. Es waren eben Unfälle. Niemand hatte Schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht" . Kannst du dich noch an "Unfälle" erinnern? Wir kämpften und schlugen einander manchmal grün und blau. Damit mussten wir leben, denn es interessierte den Erwachsenen nicht.
Wir aßen Kekse, Brot mit dick Butter, tranken sehr viel und wurden trotzdem nicht zu dick.
Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche und niemand starb an den Folgen.
Wir hatten nicht: Playstation, Nintendo 64, X-Box, Videospiele, 64 Fernsehkanäle, Filme auf Video, Surround Sound, eigene Fernseher, Computer, Internet-Chat-Rooms. Wir hatten Freunde!
Wir gingen einfach raus und trafen sie auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Heim und klingelten. Manchmal brauchten wir gar nicht klingeln und gingen einfach hinein. Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Keiner brachte uns und keiner holte uns. Wie war das nur möglich?
Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer. Und die Prophezeiungen trafen nicht ein: Die Würmer lebten nicht in unseren Mägen für immer weiter und mit den Stöcken stachen wir nicht besonders viele Augen aus.
Beim Straßenfußball durfte nur mitmachen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen, mit Enttäuschungen klarzukommen.
Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung der Leistungsbewertung.
Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, daß die Eltern ihn nicht aus dem Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung. Mit alldem wussten wir umzugehen.
Und du gehörst auch dazu.
Herzlichen Glückwunsch
Grüße an alle, die überlebt haben




Sorry, an den TE. Nicht falsch verstehen. Freilich muss man was für die Sicherheit seiner Kinder tun, aber man kanns auch übertreiben.
Kinder (auch Kleinkinder) sind nicht dumm und durchaus lernfähig. Ist ein Kind groß genug, dass es läuft, wird es auch verstehen, dass es weh tut, wenn man dahin fasst.
Behaim09.01.12 18:32
Vielen Dank für all die Anregungen, die ich mir allerdings alle ans Bein schmieren kann!
Ich weiß ja nicht was einige Leute zu tun haben, aber für solche Posts wäre mir die Zeit zu schade...

Ein befreundetes Ehepaar hatte genau die gleiche Problematik. Ihr 2 jähriger Sohn ist damals ausgerutscht und nur kurz mit dem Gesicht gegen die Befeuerungstür mit Glaseinsatz gefallen und hat sich damals blöderweise auch noch mit den Händen abgestützt.
Welche Folgen das hatte können sich diejenigen Schreiberlinge von oben scheinbar nicht vorstellen, wenn das Kind in den Spiegel schaut wirds ein Leben lang dran erinnert.
Sicher kann wie man es übertreiben, sicher passiert das vielleicht 1 von 1000 Mal. Aber wenns passiert heißts schnell wieder...Mensch, da hätten wir halt doch über ein Türchen oder Gitter o.ä.nachdenken sollen. Ich bin auch nicht überbehütet aufgewachsen, aber Unfälle passieren, die meisten davon gehen auch glimpflich aus.
Trotzdem Danke natürlich für die sinnvollen Hinweise...?
Häuslebauer4009.01.12 19:04
Du hast es ja selber schon geschrieben. Unfälle passieren und sowas kommt Gott sei Dank nur sehr selten vor.
Ne Patentlösung wirds dafür nicht geben. Musst halt dann wahrscheinlich wirklich nur ein Gitter rumbauen. Eine andere Lösung sehe ich da nicht.
Aber wie gesagt, Du kannst Risiken minimieren, aber nicht gänzlich ausschließen.
flurgitter