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ᐅ Kann man mit Hausbaufirmen über den Preis verhandeln?


Erstellt am: 30.08.11 20:03

rs601.09.11 21:50
Bauexperte schrieb:
Hallo Ralph,


Du bringst da imho etwas durcheinander. Als Autoverkäufer - gleich welcher Marke - kannst Du teilweise große Nachlässe geben. Zum einen, weil die Preise ab Werk schon so kalkuliert sind, dass ein Rabatt möglich ist, weil, je nach Größe des Händlers, andere Eigenkapital-Preise vereinbart wurden, weil der Hersteller das Auto oder eine Aktion bezuschußt, weil Jahreswagen über die Steuerminderung des Händlers schon günstiger sind, weil jeder Händler Re-Importe fürchtet, aber die Wartung nicht verweigern darf, und ... und .... und; weiß ich, da MeinerEiner lange Jahre in diesem Geschäft gearbeitet hat, ich einen Kunden habe, der heute noch als Verkäufer bei einer Premiummarke arbeitet. Und btw. die Exklusiven in dieser Branche halten sich mit Rabatten mehr als bedeckt. Beim asiatischen Wettbewerb sieht das wieder ganz anders aus; schließlich wollen sie ein großes Stück vom Kuchen in Europa und subventionieren daher ihre Fabrikate bis an die Schmerzgrenze. Letzteres zwingt das dann wieder die hiesigen Händler mehr Nachlass zu gewähren - eine unglückselige Spirale, welche imho so nicht mehr lange funktionieren kann.

Übersetzt bedeutet dies, da wo Du einen Rabatt erhältst, wurde er vorher eingerechnet oder bei anderen Anbietern fällt der Nachlass gering aus und dann zumeist in Form eines "on top"

Freundliche Grüße


Na so einfach ist das Thema ja nun auch wieder nicht! Jahreswagen sind Gebrauchte, die nehme ich jetzt mal außen vor. Neuwagen sind auch nicht so "kalkuliert" dass man Nachlass geben muss. Ein Händler hat eine Handelsspanne mit der er (wie ein Bauunternehmer) auskommen muss. Die Rendite bei den Autohändler ist landläufig bei 1-1,5%. Denn die Hersteller schreiben einen alles vor, Ausstellungsfläche, Fliesen, Beleuchtung etc.

Is ja auch egal, das gehört jetzt im Detail auch nicht hierher. Fakt ist doch, das nirgendwo der "Listenpreis" bezahlt wird. Ob Fernseher (BlödiMarkt), Autos, Möbel etc, keiner bezahlt den Listenpreis. Klar hat die "Geiz-istgeil" Mentalität viel kaputt gemacht, sie hat aber auch gezeigt, das wir nicht immer den vollen Preis bezahlen müssen, weil es in Westeuropa nicht üblich ist zu handeln.

Wir sehen es am Strommarkt, da hat sich eine Menge getan, weil die Kunden Preisbewusster geworden sind.

Aber einen guten Preis zu bekommen, hat nichts damit zu tun, etwas billig zu kaufen. Denn billig kaufen wird auf Dauer sehr teuer. Schlechtes Material, Pfusch sind nur einige Beispiele.

Also, einen Preisnachlass zu bekommen, der beiden Seiten Lust zum leben lässt, dass ist das Ziel. nicht Billig!! Fairer Preis. so erkläre ich Mienen Kunden auch meine Preise, denn ich bin auch nicht der billigste Verkäufer! Über den Preis verkaufe ich auch keine Autos, denn dann verdiene ich kein Geld, dass ich zum Hausbauen brauche


Ralph
perlenmann02.09.11 08:31
Also ich fände es viel schlimmer, wenn ich grundsätzlich beim Hausbau den Preis drücken muß um den normal Preis zu bekommen. Beim Auto dürfte es aber echt was anderes sein, den der Wagen ist bei jedem Händler der gleiche! Das Haus ist bei jedem Anbieter ein anderes! Und beim Auto gibts Reimporte beim Haus das "Polen Haus" (gab hier mal nen Thread) aber wer möchte das?
Und gehst Du bei ALDI feilschen? Die haben von vornherein den korrekten Preis das beide Seite Luft zum Leben haben.
rs602.09.11 12:57
Bauexperte schrieb:
Hallo Ralph,


Angenommen, der fiktive Hauspreis beträgt TEUR 250 (um Missverständnissen vorzubeugen: dieser fiktive Preis soll genau dem/das entsprechen/enthalten, was Du Dir vorstellst), was "wäre" denn dann Deiner Meinung nach ein fairer Preisnachlass?

Freundliche Grüße


Jau, das ist eine gute Frage, die ich so einfach auch nicht beantworten kann. Ich denke es kommt auch darauf an, wie man das Angebot unterbreitet bekommt. Das Bauchgefühl, man wird nicht über den Tisch gezogen spielt beim Hauskauf und beim Autokauf, denke ich, eine sehr große Rolle. Und die "Spinner" die zu mir kommen und mir weißmachen wollen unter 20%, wenigstens 15% muss ich raushandeln, die lasse ich auch weiter ziehen, dafür mache ich mir die Arbeit nicht. Denn niemand will Umsonst arbeiten und nur um Geld zu wechseln, macht kein Vertriebler seinen Job, oder?

Ralph
TylerDurden02.09.11 14:31
Nur kurz aus unserer Erfahrung heraus: Wir haben mit insgesamt 7 Anbietern einen Grundriss und eine gewünschte Ausstattung besprochen. Nach Bereinigung der Angebote (teilweise waren z.B. Baunebenkosten bereits enthalten) blieb eine Preisdifferenz von rund 23% zwischen dem günstigsten und dem teuersten Anbieter. Über Rabatte konnte man nur mit den teuren Anbietern reden, dort wurden dann tatsächlich fast 15% angeboten.
krausf322.09.11 10:20
Also wir waren bei vielen Firmen und haben uns auch viele Angebote eingeholt. Ständig rufen dann die Firmen an und fragen, was denn jetzt Masse ist.

Wenn man dann sagt, dass das Angebot etwas überm Budget liegt, geben viele noch mal 2-3%.

Die Absolute Krönung war, als einer angerufen hatte und ich gesagt habe, dass wir uns für einen Mitbewerber entschieden haben.
Er fragte, ob wir schon unterschrieben haben und ich sagte NEIN, aber so gut wie.

Er meinte, ich solle Abends noch mal in meine Mails schauen, er verbessert sein Angebot. Abends dann in die Mails geschaut, war das Angebot da. Er gab auf einmal 9%. Und das bei einem ersten Angebotspreis von 223.500 EUR. Ich dacht mir nur, veräppeln kann ich mich selbst. Wenn die von Anfang an so Angebote machen würden, würden vielleicht auch mehr mit denen Bauen, aber wir sind trotzdem zu unserem Favoriten gegangen und werden da nächste Woche unterschrieben.

Nur mal so, was manche Hausfirmen für einen Spielraum haben.
Wir bauen jetzt mit einem örtlichen Unternehmen, dort haben wir einen ORTSPREIS erhalten.
Häuslebauer201223.09.11 11:51
Also wir sind anfangs zwischen Fertighaus und Massivhaus hin und her geschwenkt. Haben uns dann von zwei namhaften Fertighausanbietern Angebote machen lassen, die bei gleicher Ausstattung auch nahezu identisch waren. Als sie dann merkten das unsere Tendenz doch eher zum Nassbau geht, hat uns ein Unternehmen einen Küchengutschein über 10.000 € und das andere Unternehmen einen Preisnachlass von 7.000 € angeboten. Bauen jetzt gerade mit unserem Bauträger, der uns ohne groß zu verhandeln 8.500 € vom ursprünglichen Preis plus bessere Türen und 3,50 € mehr für den m³ Fliesen und Parkett entgegen kam. Ich denke schon das der manche höhere Preise angeben, da sie wissen das die meisten Leute nachverhandeln wollen.
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