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ᐅ Kaltwintergarten Umsetzung - Holz oder Fliesen?


Erstellt am: 16.05.2018 12:42

Andi 16.05.2018 12:42
Hallo,

anbei das Bild unserer aktuellen Bauphase. Wir haben am Haus ein Glasdach für einen späteren Kaltwintergarten. Ebenfalls wurde auf der linken Seite an die L-Steine bereits ein Seitenelement realisiert.

Der rechte (vordere Pfosten) hat am unteren Ende einen DN50 Regenwasserablauf der momentan kurz über der geschotterten Fläche endet. Die geschotterte Fläche ist ca. 2m dick.

Das Haus ist ein Fertighaus der Marke Schwörerhaus.

Wir planen später einmal die Front bzw. die rechte Seite mit Glasschiebeelementen zu versehen um einen Kaltwintergarten zu vervollständigen. Der Ersteller des Daches sagte mir, er bräuchte eine Fundament für diese Schiebeelemente (30cm tief, 20cm breit).

Die Terrasse soll jeweils um 2m größer sein als der Wintergarten und ich weiss schlichtweg nicht was sinnhafter oder praktikabler ist zu realisieren (WPC/Holzdielen) oder Terrassenplatten.

Bei Dielen benötige ich eine möglichst freie Luftzirkulation um diese trocken zu halten, dies führt aber meiner Meinung doch auch zu einer doch recht schnellen Auskühlung im Herbst bzw. Frühjahr oder kann ich eine Holzterrasse zugdicht realisieren im Außenbereich?
Eine Steinterrasse hätte da entsprechende Vorteile oder wie ist hier die Meinung des Forums? Muss das Gefälle in diesem Falle auch unter dem Glasdach beginnen oder erst am Rand ausserhalb des Abschattungsbereiches.

Wie würdet Ihr die Versickerung am Eckpfosten realisieren? Der Ersteller meinte einfach eine Sickergrube aus Kiesel anlegen und dort reinfliesen lassen direkt neben dem Pfosten.

Wie ist Eure Meinung zu dem Fundament der Glasschiebeelemente. Wenn dies 20cm breit sein soll, habe ich doch am Ende immer eine 20cm bereite Betonmauer im Sichtfeld meiner Terrasse. Wie habt Ihr das verblendet?

11ant 16.05.2018 22:56
Wie ist denn die Situation beim daneben gelegenen Wintergarten im Untergeschoss gelöst ?

Andi 17.05.2018 19:53
Hallo,

dieser hat keine Seitenteile sondern nur das Dach. Die Terrasse darunter wurde gepflastert, die Pfosten per Punktfundament versenkt. Der Ablauf in die darunter liegende Zisterne geleitet.

daniels87 28.05.2018 15:36
Es gibt Aluminium Querriegel, die zwischen den Pfosten verschraubt werden, auf die wird dann die Schiene der Schiebetüren darauf gesetzt. Die könnte man zusätzlich in ein Magerbetonbett setzen (drunter verdichteter Schotter) Ein direktes Streifenfundament wäre unnötig aufwendig, da es perfekt eben sein müsste.

Wir haben zusätzlich den Keil an den Seiten verglast.

Als Belag haben wir Terrassenplatten aus Feinsteinzeug in Drainagebeton verlegt, mit wasserdurchlässiger Fuge.

Gerade baue ich angrenzend an die derzeitige Terrasse eine Pergola, auch aus Aluminium, einseitig mit einer Wand aus Rhombusleisten aus Holz. Ohne Dach, denn die Pergola soll mit Kletterpflanzen eingewachsen werden. Da werde ich dann Holzdielen verwenden. Im Wintergarten würde ich es nicht machen, allein schon wegen Krabbelgetier etc.

Somit gibts es den Kaltwintergarten für kühlere Tage, die Pergola für den Hochsommer. Aluminium ist einfach ein genialer Rohstoff. Verwittert nicht und ist super leicht. Hab die Pergola (5,2x3,5m) komplett allein aufgebaut. Die Balken lassen sich easy überkopf heben.

KingSong 29.05.2018 06:53
Wann gibts mal Fotos Deiner Pergola Daniel?

daniels87 29.05.2018 08:18
Der ganze Terrassenbereich ist gerade eine Baustelle :-/

Immerhin ist der Rasen gut gewachsen, den habe ich erst vor 2 Wochen angesät.

Die Kletterpflanzen sind die großblättrige Pfeifenwinde. Für Wein wäre der Boden wohl zu schwer und nass. Auf der Rückseite der Holzwand (Westseite) versuche ich es mit Mini-Kiwis.



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