ᐅ Kalte Nahwärme mit Erdwärmepumpe
Erstellt am: 25.02.21 21:16
DaniMartinez26.02.21 09:52
nordanney schrieb:
Gar nicht. Das liegt an der Wärmepumpe, der Heizungsauslegung und an Dir. Ich habe einfach mal eine Jahresarbeitszahl von 4 angesetzt, die man mit Erdwärme auf jeden Fall erreichen sollte. Wird die Heizung gut ausgelegt, sind auch 4,5-5 drin.
Rechnung bedeutet, dass Du aus einer kWh Strom vier kWh Wärme erzeugst. Bekommst Du aus einer kWh sogar fünf kWh raus, entspräche der Arbeitspreis einem Strompreis von 30 Cent.
Beides zu bezahlen, also eine kWh Strom zum Betrieb und dazu noch die Arbeitskosten für vier oder gar fünf kWh Wärme, wäre Irrsinn.Das heißt jetzt, dass das dann doch ein ganz gutes oder doch nicht so gutes Unterfangen ist?T_im_Norden26.02.21 10:07
Hast du genauere Angaben dazu ?
Diese bunte Infoseite gibt nicht viel her.
Wer stellt den Strom für die Wärmepumpe ?
Da sich der Preis von 5,95 ct wahrscheinlich auf die erzeugte Wärme bezieht tritt hier die Situation ein das umso effektiver die Wärmepumpe arbeitet desto mehr verdient dein Anbieter daran.
Im übrigen sind 500 Euro im Jahr schon das was viele mit gut gedämmten Häusern für Ihre Heizung insgesamt an Verbrauch zahlen.
Diese bunte Infoseite gibt nicht viel her.
Wer stellt den Strom für die Wärmepumpe ?
Da sich der Preis von 5,95 ct wahrscheinlich auf die erzeugte Wärme bezieht tritt hier die Situation ein das umso effektiver die Wärmepumpe arbeitet desto mehr verdient dein Anbieter daran.
Im übrigen sind 500 Euro im Jahr schon das was viele mit gut gedämmten Häusern für Ihre Heizung insgesamt an Verbrauch zahlen.
nordanney26.02.21 10:07
Grundstück. finde ich es gar nicht schlecht. Für einen moderaten Preis bekommst Du Tiefenbohrung + Wärmepumpe. Die Fußbodenheizung im Haus kostet dann nicht mehr die Welt.
Der Arbeitspreis ist nicht der Brüller, auch die jährliche Wartung etc. sind recht stramm.
Zusammengenommen (wenn nicht noch andere Kosten dazukommen) ein ordentliches und recht faires Angebot. Die Risiken, dass die Wärmepumpe mal kaputt geht, bist Du auch los.
Der Arbeitspreis ist nicht der Brüller, auch die jährliche Wartung etc. sind recht stramm.
Zusammengenommen (wenn nicht noch andere Kosten dazukommen) ein ordentliches und recht faires Angebot. Die Risiken, dass die Wärmepumpe mal kaputt geht, bist Du auch los.
DaniMartinez26.02.21 10:45
T_im_Norden schrieb:
Hast du genauere Angaben dazu ?
Diese bunte Infoseite gibt nicht viel her.
Wer stellt den Strom für die Wärmepumpe ?
Da sich der Preis von 5,95 ct wahrscheinlich auf die erzeugte Wärme bezieht tritt hier die Situation ein das umso effektiver die Wärmepumpe arbeitet desto mehr verdient dein Anbieter daran.
Im übrigen sind 500 Euro im Jahr schon das was viele mit gut gedämmten Häusern für Ihre Heizung insgesamt an Verbrauch zahlen.Also den Strom stellt der Energieversorger selbst und wir zahlen dann den Aufpreis für die erzeugte Wärme der Wärmepumpe! Eine genaue Auflistung kann ich später mal abfotografieren!!Zaba1226.02.21 12:52
DaniMartinez schrieb:
Hallo in die Runde,
Ich hoffe, dass ihr mir weiterhelfen könnt. In unserem Baugebiet wird es ein kaltes Nahwärmenetz geben, bei dem der Energieversorger mittels Tiefenbohrungen und einem daran angeschlossen Ringleitungsnetz die Wärmepumpe im Haus versorgt.
Jetzt hatten wir überlegt eine Photovoltaikanlage zu integrieren, um mit dem selbst produzierten Strom auch die Wärmepumpe zu beliefern. Soweit so gut! Heute bekamen wir vom Energieversorger Post, dass es aus abrechnungstechnischen Gründen nicht möglich ist, den selbst produzierten Strom für die Wärmepumpe zu nutzen.
Hier der Originalwortlaut:
„Wie Sie schon richtig erfasst haben ist aus Abrechnungstechnischen Gründen ist der Eintrag von Eigenstrom einer Photovoltaikanlage nicht umsetzbar. Durch die Weitergabe in das System von uns, gäbe es zusätzlich den Nachteil, dass für den gesamten Strom die volle Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage anfallen würden, sodass der Vorteil der Eigenstromproduktion damit nicht mehr vollumfänglich gegeben wäre.“
Hat jemand schon mal etwas ähnliches gehört? Ist dem so, dass das nicht möglich ist?
Dann macht eine Photovoltaikanlage schon fast wieder keinen Sinn mehr. Und in den Vertragsbedingungen steht nirgends, dass man den selbst produzierten Strom nicht für die Wärmepumpe nutzen kann.
Vielen Dank schon mal!Schreibt Dir der Grundstückskaufvertrag die Versorgung über Nahwärme vor? Wenn nicht, dann zeigst Du dem Versorger den Stinkefinger indemDu Dir eine Luft-Wasser-Wärmepumpe+Photovoltaik einbaust.
Müllerin26.02.21 17:44
🙂 nö ich rate nicht, ich lag daneben. Aufmachen und Angaben auf dem Flyer passen nicht zu dem Projekt, das ich meine. Das scheint ja grad sehr in Mode zu kommen, macht aber ja nix.
Preise zum Vergleich, gerundet:
Baukosten: 11.100€ bis 5,5kW plus 600€ für Kühlung
Berechnung für ein Einfamilienhaus mit 9,3 MWh/a und 5,5 kW:
Grundpreis 119€
Leistungspreis 319€
Arbeitspreis 920€
Kühlung 100€
= 1450 / a
= 120 € / Monat
Preise zum Vergleich, gerundet:
Baukosten: 11.100€ bis 5,5kW plus 600€ für Kühlung
Berechnung für ein Einfamilienhaus mit 9,3 MWh/a und 5,5 kW:
Grundpreis 119€
Leistungspreis 319€
Arbeitspreis 920€
Kühlung 100€
= 1450 / a
= 120 € / Monat
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