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ᐅ Ist ein wasserführender Kaminofen sinnvoll?


Erstellt am: 18.02.20 11:07

H
Heidi1965
18.02.20 11:07
Wir planen einen Neubau und hätten gerne einen Kaminofen, da wir ziemlich große Holzvorräte haben. Die "normale" Fußbodenheizung soll über eine Wärmepumpe (Luft-Wärme oder Erdwärme) erfolgen. Der Strom hierfür mit einer eigenen Photovoltaikanlage produziert werden. Bei neuen gut isolierten Häusern dient ein normaler Kaminofen lediglich der Optik, da eine Energieeinsparung so gut wie gar nicht möglich ist. Jetzt kam die Idee eines wasserführenden Ofens ins Spiel. Gerade im Winter an trüben Tagen wenn die Photovoltaikanlage nicht ausreichend produziert, könnte man mit diesem Ofen sowohl Wasser als auch Heizsystem warm halten. Hat jemand Erfahrung mit diesem System oder ist das Unfug?
Y
Yosan
18.02.20 11:37
Meine Eltern haben das, um die Zeit zu überbrücken in der die Luft-Wasser-Wärmepumpe aufgrund der Außentemperaturen sonst verhältnismäßig teuer wird. Allerdings haben sie das ganze im Bestandshaus nachgerüstet und folglich keine Fußbodenheizung, sondern normale Heizkörper und auch keine Photovoltaikanlage. Wie sinnvoll das mit Fußbodenheizung und Photovoltaik in nem Neubau ist, weiß ich nicht
M
Mycraft
18.02.20 11:37
Kurz un Knapp: nein
Heidi1965 schrieb:

Bei neuen gut isolierten Häusern dient ein normaler Kaminofen lediglich der Optik, da eine Energieeinsparung so gut wie gar nicht möglich ist.
Damit hast du deine Frage schon selbst beantwortet. Dies gilt auch für die Wassertasche. Mehrinvest und Betrieb übersteigen bei weitem die möglichen Einsparungen.
A
annab377
18.02.20 11:58
Heidi1965 schrieb:

Bei neuen gut isolierten Häusern dient ein normaler Kaminofen lediglich der Optik, da eine Energieeinsparung so gut wie gar nicht möglich ist.

Wie meinst du das?

Ich dachte anfangs auch, dass das doch super sei, so ein wassergeführter Ofen. Doch die Kosten-Aufwand-Wartungs-Relationen machten das dann alles wieder zu Nichte.
F
fragg
19.02.20 09:29
Heidi1965 schrieb:

Wir planen einen Neubau und hätten gerne einen Kaminofen, da wir ziemlich große Holzvorräte haben. Die "normale" Fußbodenheizung soll über eine Wärmepumpe (Luft-Wärme oder Erdwärme) erfolgen. Der Strom hierfür mit einer eigenen Photovoltaikanlage produziert werden. Bei neuen gut isolierten Häusern dient ein normaler Kaminofen lediglich der Optik, da eine Energieeinsparung so gut wie gar nicht möglich ist. Jetzt kam die Idee eines wasserführenden Ofens ins Spiel. Gerade im Winter an trüben Tagen wenn die Photovoltaikanlage nicht ausreichend produziert, könnte man mit diesem Ofen sowohl Wasser als auch Heizsystem warm halten. Hat jemand Erfahrung mit diesem System oder ist das Unfug?
Unfug.

du hast komplett unterschiedliche systemtemperaturen. der Ofen geht mit guten 100grad in deinen speicher, die Wärmepumpe mit 30. Die Fußbodenheizung ist auf 30 grad maximal ausgelegt. das wird alles nicht klappen.

aber: wir haben 300m² kfw40+ Haus und haben bei 0grad das ganze Haus nur mit Konvektion + Kontrollierte-Wohnraumlüftung und einem Ofen (justus reno r) im WZ / Allraum / 70m² im EG angenehm gehalten.

sind dann halt im WZ 26-27 grad, aber im Bad im OG trotzdem 22 und in allen räumen auch bei geschlossener Türe 21 grad. bei nur 23-25 grad im WZ trotzdem knappe 20 in allen zimmern. bei Türe offen. 18-19 bei Türe zu. Krisensicher geht also im gut gedämmten Neubau nur mit normalen Ofen. und zwar komfortabel warm, nicht kriesenwarm.

und wenn jetzt gejammer kommt wegen mimimi 27 grad zu warm: ersten, dann zieh dich halt aus. zweitens: wenn mit dem wassergeführten ernsthaft warmes Wasser im tank ankommen soll, dann musst du deinen Aufstellort auch überheizen.
H
hampshire
19.02.20 14:51
Heidi1965 schrieb:

Bei neuen gut isolierten Häusern dient ein normaler Kaminofen lediglich der Optik, da eine Energieeinsparung so gut wie gar nicht möglich ist.
Das stimmt in den meisten Fällen. Ein Grundofen allerdings kann das Heizen übernehmen Wir haben diesen als Primärheizquelle und weder Wärmepumpe, noch Gas oder Öl, keine Fußbodenheizung und auch keine Lüftungsanlage. Damit hat der Ofen seine uralte Funktion.
Heidi1965 schrieb:

Gerade im Winter an trüben Tagen wenn die Photovoltaikanlage nicht ausreichend produziert, könnte man mit diesem Ofen sowohl Wasser als auch Heizsystem warm halten. Hat jemand Erfahrung mit diesem System oder ist das Unfug?
Auf die Kombination mit Wasser haben wir verzichtet, da immer wieder eine intensive Reinigung der Rauchzüge an den Wassertaschen zur Erhaltung der Effektivität vonnöten ist und das ist eine unsägliche Sauerei.

Unfug ist ein sehr subjektiver Begriff. Sinnvoll ist was Dir Freude und Anderen keinen Schaden macht.

Rein wirtschaftlich betrachtet gibt es zum Ofen meist bessere Alternativen.
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