vorab: wir sind gerade so ein bisschen in der Phase, dass wir alle bisherigen Planungen schwer in Frage stellen. 🙂 ich hoffe, diese Phase ist normal .
Mich beschäftigt im Moment der Aspekt, inwieweit man beim Planen des Grundrisses die Situation im Alter berücksichtigen sollte. Bei den Grundrissen, die wir bisher favorisiert haben, wäre ein Leben im Alter mit den vielleicht tYpischen Problemen so nicht einfach möglich .
So planen wir aktuell zwar auch ein Duschbad im EG, aber das wird sich irgendwo zwischen 3,5-5 qm abspielen und eine grosse, barrierefreie Dusche wäre dort vermutlich ebenso wenig möglich wie überhaupt ausreichend Platz , um Bad mit einem Rollator zu betreten usw. Grundsätzlich hätte ich auch immer ein Schlafzimmer im EG für eine sinnvolle Option gehalten im Hinblick auf später, aber mir scheint, dass speziell solche "Katalog Grundrisse" von Baureihen ein ausreichend großes Schlafzimmer im EG und eben ein ausreichend großes Bad gar nicht so vorsehen .
Nun ist es nicht so, dass uns heute erst bewusst geworden wäre, dass wir auch mal hoffentlich 90 sein könnten und vielleicht die Treppen nicht mehr hochkommen. Wir haben die Frage nach Wohnen im Haus im Alter einfach nicht unbedingt als Priorität gesehen. Grundsätzlich gewinnen wir dem Gedanken nämlich weiter viel ab, dass wir unser Einfamilienhaus vielleicht in 30 Jahren an eines der Kinder geben oder es vermieten, um selbst wieder in die Stadt zu ziehen usw, viel ab.
Aber vielleicht sehen wir das in 20 Jahren sehr anders. Vielleicht hängen wir dann extrem an diesem Ort, an dem Haus, können uns vielleicht nicht vorstellen, dass Elternhaus unserer Kinder zu verkaufen usw.
Dann wäre es ja doch nicht unklug, so zu planen, dass man irgendwann komplett im EG leben könnte, den oberen Teil vielleicht als Wohneinheit separieren, vermieten könnte. Aber dann müsste man evtl jetzt auch Dinge anders planen ...
Welche Rolle hat dieser Aspekt bei euch gespielt?
Mich beschäftigt im Moment der Aspekt, inwieweit man beim Planen des Grundrisses die Situation im Alter berücksichtigen sollte. Bei den Grundrissen, die wir bisher favorisiert haben, wäre ein Leben im Alter mit den vielleicht tYpischen Problemen so nicht einfach möglich .
So planen wir aktuell zwar auch ein Duschbad im EG, aber das wird sich irgendwo zwischen 3,5-5 qm abspielen und eine grosse, barrierefreie Dusche wäre dort vermutlich ebenso wenig möglich wie überhaupt ausreichend Platz , um Bad mit einem Rollator zu betreten usw. Grundsätzlich hätte ich auch immer ein Schlafzimmer im EG für eine sinnvolle Option gehalten im Hinblick auf später, aber mir scheint, dass speziell solche "Katalog Grundrisse" von Baureihen ein ausreichend großes Schlafzimmer im EG und eben ein ausreichend großes Bad gar nicht so vorsehen .
Nun ist es nicht so, dass uns heute erst bewusst geworden wäre, dass wir auch mal hoffentlich 90 sein könnten und vielleicht die Treppen nicht mehr hochkommen. Wir haben die Frage nach Wohnen im Haus im Alter einfach nicht unbedingt als Priorität gesehen. Grundsätzlich gewinnen wir dem Gedanken nämlich weiter viel ab, dass wir unser Einfamilienhaus vielleicht in 30 Jahren an eines der Kinder geben oder es vermieten, um selbst wieder in die Stadt zu ziehen usw, viel ab.
Aber vielleicht sehen wir das in 20 Jahren sehr anders. Vielleicht hängen wir dann extrem an diesem Ort, an dem Haus, können uns vielleicht nicht vorstellen, dass Elternhaus unserer Kinder zu verkaufen usw.
Dann wäre es ja doch nicht unklug, so zu planen, dass man irgendwann komplett im EG leben könnte, den oberen Teil vielleicht als Wohneinheit separieren, vermieten könnte. Aber dann müsste man evtl jetzt auch Dinge anders planen ...
Welche Rolle hat dieser Aspekt bei euch gespielt?
Danke für die Anregung, das ist etwas, das wir ernsthaft in Erwägung ziehen sollten - Bauplanung für den Zeitpunkt zu dem das Kind auszieht, und dann was kleines. Mal sehen was mein Mann davon hält.
Und wie man aktuell sein Geld am besten anlegt, damit es in 15 Jahren auch noch was Wert ist.
Oder ist das jetzt ne bekloppte Idee...
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
Und wie man aktuell sein Geld am besten anlegt, damit es in 15 Jahren auch noch was Wert ist.
Oder ist das jetzt ne bekloppte Idee...
- eines Tages fällt dir auf, dass du 99% gar nicht brauchst -
Ich finde die Einstellung mutig. Wie gesagt, ich muss nicht erst über 60 sein um ggf. Probleme zu kriegen, das passiert leider auch unerwartet durch Krankheit oder Unfall. Und wenn ich die Treppe von heute auf morgen eben nicht mehr hochkomme, da hilft es mir nix, dass ich ja eigentlich im Alter ja eh doch ausziehen wollte.
Und, was hier noch überhaupt kein Thema war: je älter man wird, desto schwieriger wird das auch mit Veränderungen. Ich sehe das jetzt an meiner 76 jährigen Mutter:alles soll so bleiben, wie es ist. Selbst die Deko hat ihren festen Platz! Ausserdem hat man dann ein paar Jahrzehnte dort gewohnt, kennt die Leute, hat soziale Bindungen. Das ist so schnell im Alter nicht woanders wieder aufzubauen. Ich sehe es an den Eltern meiner Freundin: die haben ihr Haus rel. früh der Tochter überlassen und sind in die Stadt zurück gezogen (wo beide aufgewachsen sind). Und was ist? Die Freundschaften, die über 4 Jahrzehnte in der dörflichen Nachbarschaft gewachsen sind, sind auch heute noch der Personenkreis mit dem die beiden hauptsächlich zu tun haben, mit dem man Freud und Leid teilt. Also sitzen sie fast immer bei der Tochter und deren Familie, damit sie mit der gewohnten Nachbarschaft zusammen sind.
So einfach sind ein paar Jahrzehnte einfach nicht zu vergessen. GERADE wenn man alt ist. Und da können noch so viele gute und durchaus richtige Argumente für so einen späten Wohnungswechsel sprechen, das möchte ich gar nicht abstreiten, das ist schon richtig. Aber der alte Spruch vom alten Baum, den man nicht mehr versetzen soll, der stimmt schon sehr. Ich kriege das ja gerade live mit.
Und wir werden nicht anders werden...
Und, was hier noch überhaupt kein Thema war: je älter man wird, desto schwieriger wird das auch mit Veränderungen. Ich sehe das jetzt an meiner 76 jährigen Mutter:alles soll so bleiben, wie es ist. Selbst die Deko hat ihren festen Platz! Ausserdem hat man dann ein paar Jahrzehnte dort gewohnt, kennt die Leute, hat soziale Bindungen. Das ist so schnell im Alter nicht woanders wieder aufzubauen. Ich sehe es an den Eltern meiner Freundin: die haben ihr Haus rel. früh der Tochter überlassen und sind in die Stadt zurück gezogen (wo beide aufgewachsen sind). Und was ist? Die Freundschaften, die über 4 Jahrzehnte in der dörflichen Nachbarschaft gewachsen sind, sind auch heute noch der Personenkreis mit dem die beiden hauptsächlich zu tun haben, mit dem man Freud und Leid teilt. Also sitzen sie fast immer bei der Tochter und deren Familie, damit sie mit der gewohnten Nachbarschaft zusammen sind.
So einfach sind ein paar Jahrzehnte einfach nicht zu vergessen. GERADE wenn man alt ist. Und da können noch so viele gute und durchaus richtige Argumente für so einen späten Wohnungswechsel sprechen, das möchte ich gar nicht abstreiten, das ist schon richtig. Aber der alte Spruch vom alten Baum, den man nicht mehr versetzen soll, der stimmt schon sehr. Ich kriege das ja gerade live mit.
Und wir werden nicht anders werden...
T
toxicmolotof14.08.16 10:27Grym schrieb:
In Amerika ist der Trend zum schnellen Hauswechsel schon lange da und sowas schwappt ja bekanntlich nach spätestens 10 Jahren über.Bei Erwerbsnebenkosten von 10%, Tendenz steigend, wird das so schnell nirgendwohin schwappen, zumal diese Flexibilität in den USA (und anderswo) nicht erst seit 10 Jahren besteht.
"Verbrennt" man hier für eine 500k Immobilie mal eben schnell 50-60k fürs drumherum, zahlt man in den Staaten nur 7-12k, selbst mit zusätzlicher anwaltlicher Unterstützung maximal 20k.
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