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ᐅ Hohlraum zwischen 2 Häuser wie ausfüllen, isolieren?


Erstellt am: 09.11.23 21:44

fyaylmf09.11.23 21:44
Hallo zusammen,

bei uns wird nächste Woche die Bodenplatte hergestellt und danach geht es gleich mit dem hoch mauern los.

Jetzt bauen wir an ein Bestandsgebäude profilgleich an. Jedoch ist auf der Rückseite vom Bestandsgebäude ein ca. 35cm breiter Versatz zwischen den beiden Häusern vorhanden (auf einer Länge von ca. 4,5m). D.h. der Bestand rückt 35cm weg von der Grundstücksgrenze. Dadurch entsteht logischerweise eine Lücke zwischen den beiden Gebäuden, da wir entlang der Grundstücksgrenze wollen. Wir haben die Kommunwand mit einem Schallisolierenden 24er Ziegel geplant, der auf der Länge vom Versatz keine Ausreichende Wärmeisolation vorweist (Kommunwand wird quasi Außenwand auf 4,5m über die gesamt Gebäudehöhe). Der Vorschlag vom Rohbauer war jetzt auf die Länge mit einem 36,5er Außenziegel zu arbeiten. Dadurch wird aber mein Innenraum um 12cm schmäler. Und an Breite habe ich eigentlich nichts zu verschenken.

Der Architekt hat jetzt vorgeschlagen der 24er durchzuziehen und und auf der Nachbargrundstücksfläche eine vorgesetzte Wand (Isolationsziegel 12 oder 18cm) mit hoch zu mauern. Die aktuelle Nachbareigentümerin würde mir dazu auch ein Dienstbarkeit einräumen. Und ein evtl. künftiger Eigentümer könnte dann die vorgesetzte Wand auf eigene Kosten abbrechen und die Grundstücksgrenze entlang an mein Haus wieder dran bauen.

Die Idee finde ich nicht schlecht, allerdings kommen da Zusatzkosten von ca. 7000,- auf mich zu (nachdem ich das Nachbarhaus schon für 10000,- unterfangen musste).

Meine Frage ist daher ob ihr einen Baustoff kennt, der den Brandbestimmungen gerecht wird und günstig in den Hohlraum einzubringen wäre?

Den 35,6er Ziegel evtl. auf das Nachbargrundstück fallen zu lassen, wäre auch eine Möglichkeit. Aber das wäre auch nicht viel billiger, da ich die 12cm Grundstück dann eigentlich für eine saubere Regelung kaufen müsste. Dann kommen wieder Vermessungskosten etc. auf mich zu und es bleibt auf ewig ein Versatz auf der Grundstücksgrenze.

Oder habt ihr andere Ideen? Anbei ein Bild von dem Versatz. Insgesamt sind das ca. 45qm Wandfläche.

Beste Grüße Martin
Querschnitt eines Gebäudes: Außenwand, Deckenaufbau, Stützen und Maßangaben.
Buchsbaum09.11.23 22:09
Hörst sich kompliziert an.

Ich würde wenn ich es richtig sehen sollte auch zum 36,5 er Ziegelstein tendieren und auf das Nachbargrundstück gehen.

Bleibt natürlich die Frage wann alles vermessen wurde. Wie genau wurde vermessen. 12 cm fällt wahrscheinlich noch in Toleranzgrenzen.
Heutige Vermessungen sind viel genauer als bspw. vor 30 Jahren. Wobei es immer gewisse Ungenauigkeiten geben wird.

Wenn du dich intern mit dem Nachbarn einig bist würde ich einfach so bauen. Sollten sich später irgendwelche Leute über den Grenzverlauf streiten wollen, so dürfen sie gern die Vermessungs- und Gerichtskoten zahlen.

Der Ausgang einer neuen Vermessung dürfte ungewiss sein.

12 cm bei Grundstücken sind gefühlt nichts.
11ant10.11.23 00:55
fyaylmf schrieb:

Jetzt bauen wir an ein Bestandsgebäude profilgleich an. Jedoch ist auf der Rückseite vom Bestandsgebäude ein ca. 35cm breiter Versatz zwischen den beiden Häusern vorhanden (auf einer Länge von ca. 4,5m). D.h. der Bestand rückt 35cm weg von der Grundstücksgrenze. Dadurch entsteht logischerweise eine Lücke zwischen den beiden Gebäuden, da wir entlang der Grundstücksgrenze wollen.
Die Lücke war in den Zeichnungen https://www.hausbau-forum.de/threads/grundriss-nutz-eg-optimieren-auf-begrenztem-raum.44673/ aber noch nicht da (?), und wenn Ihr profilgleich anbaut, bietet sich da nicht eher an, die "Megafuge" zu überdecken und den Hohlraum mit Dämmung zu füllen ?
https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Schorsch_baut10.11.23 09:04
11ant schrieb:

bietet sich da nicht eher an, die "Megafuge" zu überdecken und den Hohlraum mit Dämmung zu füllen ?
Das muss aber sehr, sehr sorgfältig ausgeführt und regelmäßig kontrolliert werden. Wir hatten ein Doppelhaus aus den 90ern zur Miete, wo die Abdeckung nie kontrolliert wurde und die Dämmung bis zur ersten Etage mit Wasser voll lief. Das Feuchteproblem im Keller wurde falsch interpretiert, als dann in beiden Haushälften Schimmel an der Treppe im EG auftrat wurde das Ausmaß deutlich. Keine Ahnung, wie das letztlich saniert wurde.
fyaylmf10.11.23 13:24
11ant schrieb:

Die Lücke war in den Zeichnungen https://www.hausbau-forum.de/threads/grundriss-nutz-eg-optimieren-auf-begrenztem-raum.44673/ aber noch nicht da (?), und wenn Ihr profilgleich anbaut, bietet sich da nicht eher an, die "Megafuge" zu überdecken und den Hohlraum mit Dämmung zu füllen ?

Das war noch der Eingabeplan. Dass dort ein Versatz ist, war durch die zwei unterschiedlich hohen Gebäude schon sichtbar.

Das mit Dämmung zu schließen war glaube ich der 1. Gedanke. Ist aber aufgrund der Feuerfestigkeit und der benötigten Menge nicht ganz unproblematisch. Grundsätzlich soll der Bereich schon so gemacht werden, dass er von oben trocken bleibt. Auch der Aufpreis von der 24er auf den 36,5er ist nicht unerheblich. Aber irgendwas muss man ja machen und wegen 2000,- ist es wohl auch schon wurscht.

Dass 12cm Grundstücksüberschreitung jetzt nicht relevant sind hätte ich nicht gedacht. Mir wäre da ein klare Regelung für künftige Rechtsnachfolger schon lieber.
grundstücksgrenzedämmungmauernbestandsgebäudeprofilgleichkommunwandziegelhohlraumnachbargrundstückvermessen