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ᐅ Höhere Baukosten durch steigende Bauholzpreise


Erstellt am: 30.03.2021 10:37

11ant 30.03.2021 13:05
Der Holzanteil im Haus wird ähnlich überschätzt wie der Fleischanteil in der Wurst. Der Holzmarkt ist globalisiert, und so etwas wie subventionsbedingten Schlachtviehtransportunsinn gibt es wahrscheinlich auch beim Holz. Mit dem Marktpreis wird vermutlich der Anteil des rumänischen Holzes in Deinem Haus schwanken, Dein lokaler Zimmerer schlägt das Holz ja nicht unbedingt auch im eigenen Wald. In globalisierten Märkten wird jede denkbare Perversion auch umgesetzt und schwanken Preise durch Börsenmanipulationen stärker als durch Tatsachen. Ich finde betriebswirtschaftliche Betrachtungen meistens nur amüsant: Betriebswirte sind Leute, die erfolgreichen Unternehmern erzählen, sie machten theoretisch alles falsch :-)

DaSch17 30.03.2021 13:07
face26 schrieb:

Hab nicht nachgeschaut und weiß nicht aus welcher Region Du kommst aber für meine Region (BW) sicher nicht (und vermutlich auch nicht für die meisten anderen Regionen). da bist eher bei 5-10%. (Einzelfälle auch mehr). Und ja ich rede von Baupreisen nicht von Material.

Ok. Frage mich dann immer wieso hier im Forum noch immer regelmäßig Leute für einzugsfertige Einfamilienhaus Angebote für teilweise knapp über 2.000 EUR/qm präsentieren.
Bin da total bei Dir und habe auch keine anderen Erfahrungen gemacht. Süd-NRW mit gehobener Ausstattung, 190 qm Wohnfläche., auf BP und mit Einzelgarage liege ich schon bei 2.700 EUR/qm. Wohnfläche..
face26 schrieb:

Ne ich meinte als Puffer auf die Baukosten, nicht den Materialpreis.

Ach so, ja logisch. Haben wir ja auch.

Mir ging es letzlich eher darum, dass ich ein Gefühl für die aktuelle Preisentwicklung bekommen um das angepasste Angebot des Hausbauers einschätzen zu können.

face26 30.03.2021 13:18
DaSch17 schrieb:

Ok. Frage mich dann immer wieso hier im Forum noch immer regelmäßig Leute für einzugsfertige Einfamilienhaus Angebote für teilweise knapp über 2.000 EUR/qm präsentieren.
Bin da total bei Dir und habe auch keine anderen Erfahrungen gemacht. Süd-NRW mit gehobener Ausstattung, 190 qm Wohnfläche., auf BP und mit Einzelgarage liege ich schon bei 2.700 EUR/qm. Wohnfläche..

Zunächst bauen die halt in günstigeren Regionen und eben mit "normaler" Ausstattung.
Darüber hinaus ist die Frage was darin alles enthalten ist. Einige verstehen das dann noch ohne Maler und Bodenarbeiten und haben dann vielleicht das Vordach zu den Außenanlagen gezählt beim anderen ist's halt im Angebot mit dabei usw.
Andere haben da Eigenleistungen erbracht und nicht reingezählt, den Schwager beim Bauunternehmer oder den Stuckateur Bar auf die Hand bezahlt. Erzählt man alles nicht so gerne hier im Forum oder vergisst es einfach.
Es ist auch ein Unterschied ob das Berichte sind von Leuten die gerade einziehen (also Preis von 2020 bzw. 2019) oder welche die gerade im Bau stecken (Preise 2020) oder welche die Planen (Preise 2021 oder 2022). Bis auf die erste Gruppe fehlt ja dann auch noch der Beweis dass es funktioniert...
DaSch17 schrieb:

Mir ging es letzlich eher darum, dass ich ein Gefühl für die aktuelle Preisentwicklung bekommen um das angepasste Angebot des Hausbauers einschätzen zu können.

Also habt Ihr noch keinen "Festpreis"?

Na der hätte Dir auch von den anderen 398 Materialien erzählen können die er verbaut und alle teurer werden. Man muss dem Kunde eben was erzählen damit man die Preise anpassen kann.

haydee 30.03.2021 18:15
Paßt auf dass die Häuser noch halbwegs mit Termin gestellt werden. Holz ist knapp und die Produktion stockt teilweise. Sagt der Buschfunk.

Preise gehen überall durch die Decke. Auch bei uns. Zwischen 6 und 30%. Von den Lieferzeiten mal ganz zu schweigen

knalltüte 30.03.2021 18:33
haydee schrieb:

Paßt auf dass die Häuser noch halbwegs mit Termin gestellt werden. Holz ist knapp und die Produktion stockt teilweise. Sagt der Buschfunk.
Preise gehen überall durch die Decke. Auch bei uns. Zwischen 6 und 30%. Von den Lieferzeiten mal ganz zu schweigen
da kann ich nur zustimmen. Die Holzeinkäufer (Sägewerke) bekommen das heimische Holz zwar ca. 40% günstiger. Aber durch die jahrelange Trockenheit, Borkenkäferbefall etc. ist die Qualität des verfügbaren Holzes drastisch! gemindert worde. So ist der Ausschuss hoch, die Maschinen laufen suboptimal um nicht zu sagen: Die Industrialisierte Holzherstelleung benötig auf einmal viel Manpower um auszusortieren, nachzustellen, Maschinenwartung etc. Aktuell wird Holz zu Tagespreisen gehandelt. PreitTendenz deswegen leider deutlich steigend bis einfach nicht verfügbar. Baumarktqualität OSB ist z.B. lieferbar, aber Bauplatten (grosse OSB3 oder gar OSB4 Platten kaum zu bekommen. Selbst so einfache Dinge wie KVH Latten 4x6 können aktuell viele einfach nicht liefern. Das bedeutet u.U. Baustopp bzw. es wird gar nicht erst angefangen.
Stahl ebenso Tagespreise, fertig verarbeitete Produkte bzw. Halbfertigzeug (Stahlträger, U-Profile) siehe oben beim Holz. Was bin ich froh das unsere (Holz)hütte steht!

11ant 30.03.2021 18:50
haydee schrieb:

Holz ist knapp und die Produktion stockt teilweise. Sagt der Buschfunk.
Im Busch bin ich selten, aber im Wald sehr oft. Die Hauptwege sehen aktuell aus wie Holzläger. Was knapp wird, sind die Holzfäller und die Spediteure - und vermutlich auch die Sägeblätter. Das Holz selbst ist nicht knapp, ich schätze die Einschlagmengen allein des vergangenen Jahres auf wenigstens vier durchschnittliche Jahresernten. Die Trockenheit, der Borkenkäfer und mittlere Lüftchen hauen mehr um das Kyrill oder Lothar. Allerdings kann man um das nicht noch mit gewolltem Raubforsten zu verstärken die Menge an minder brauchbaren Stämmen nicht mit über den "Notschlachtungseinschlag" hinausgehenden Fällungen auffüllen. Was also tatsächlich etwas knapp ist, sind die aus dem vollen Filet gesägten Konstruktionsvollhölzer für die Holz"ständer"tafeln. Für Dachstühle ist die Marktlage weniger dramatisch, weil man dort gewöhnter ist, auch Binder zu verwenden. Der "Verbraucher" Bauherr kann viel "mithelfen", in dem er sich weniger auf Langholz am Stück kapriziert. Material für Holzwerkstoffe bleibt in Unmengen in den Wäldern zurück, weil der Markt es verschmäht. Übrigens ist auch Käferholz tiptop verwendbar und lediglich fehlfarben. Aber der "nix kapiert, aber Bioprodukte kaufen" Verbraucher will es ja "nur vom Feinsten" und liebt die Nachhaltigkeit eher als Buzzword.
superzapp schrieb:

So ist der Ausschuss hoch, die Maschinen laufen suboptimal um nicht zu sagen: Die Industrialisierte Holzherstelleung benötig auf einmal viel Manpower um auszusortieren, nachzustellen, Maschinenwartung etc.
Äh, ja, das Notfällungsholz streßt die Sägen stärker.
holzwohnflächetrockenheit