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ᐅ Hausbau in Baden Württemberg - Zuerst Bauplaner oder Bank?


Erstellt am: 20.12.17 12:03

toxicmolotof20.12.17 14:56
Es gibt ja immer zwei Herangehensweisen:

1) Feste Wohnfläche und schauen wie viel Geld es braucht oder
2) Feste Summe und schauen wie viel Haus es dafür gibt.

Grobe Hauspreise kann man dir hier zur Orientierung nennen, wenn man so grob weiß wie viel Haus es werden soll. Anpassen kann man dann immer noch.

Auch kann man dir so grob sagen, wie viel Geld es von der Bank gibt, wenn man weiß wie viel Geld monatlich fürs Haus übrig ist und wie viel Eigenkapital ins Haus fließen soll.

Dann kann man schauen ob man beide Zahlen irgendwie beieinander bekommt.

Ich kann dir beim Geld helfen:

Wie viel Kaltmiete zahlt ihr aktuell?
Welche mtl. Sparleistung erbringt ihr, die beim Hausbau wegfallen kann/soll?
Wie viel Geld könntet ihr darüber hinaus monatlich noch locker machen?

Wie viel Eigenkapital habt ihr für Haus und Grundstück (ohne Küche, Möbel und andere Rücklagen)?
Was soll das Grundstück kosten (mit/ohne Erwerbskosten)?

Damit kann die Seite Geld grob abgedeckt werden.

Für die Kostenseite helfen Dinge wie:
Wohnfläche, Haustyp, Extras, Geschosse, Dachform, Energiestandard, Garage, Keller, etc pp schon weiter.
t.hilo20.12.17 15:34
toxicmolotow schrieb:
Ich kann dir beim Geld helfen:
Super, danke!

Wie viel Kaltmiete zahlt ihr aktuell?

rund 550 € Pauschal inkl. aller Nebenkosten (Kaltmiete ist bei uns so nicht ermittelbar)

Welche mtl. Sparleistung erbringt ihr, die beim Hausbau wegfallen kann/soll?
rund 415 € in drei Bausparverträgen

Wie viel Geld könntet ihr darüber hinaus monatlich noch locker machen?
rund 850€ (400€ die wir ansonsten sowieso schon monatlich zur Seite legen und damit die letzten Jahre die "Sparsituation" simulieren, den Rest durch weitere Einschränkungen, Wegfall Kfz-Finanzierung etc.)

Wie viel Eigenkapital habt ihr für Haus und Grundstück (ohne Küche, Möbel und andere Rücklagen)?
ca. 10.000 € Barvermögen
ca. 60.000 € Unterstützung Familie
ca. 15.000 € Angespart in den Bausparverträgen (zählt das zum Eigenkapital oder wie wird das in der Finanzierung umgelegt?)
Eine Küche und ein paar neue Möbel sollten allerdings auch irgendwie bezahlt werden.

Was soll das Grundstück kosten (mit/ohne Erwerbskosten)?
Je nachdem welches Grundstück an uns vergeben wird belaufen sich die Grundstückskosten auf ca. 100.000 € - 120.000 € Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten)

Für die Kostenseite helfen Dinge wie:
Wohnfläche:
150-160 m² (laut Eigner Abschätzung un Vergleich mit bestehenden Häusern von Eltern und Freunden etc.)
Haustyp: 2-Stöckiges Einfamilienhaus mit Möglichkeit später das OG als extra Wohnung umzugestalten (Treppenhaus abtrennbar).
Geschosse: 2 + Keller
Dachform: Satteldach/Flachdach
Energiestandard: Gerne so Energieffeziente wie möglich. Bisher noch keine großartigen Einschränkungen.
Garage: Doppelgarage (angedacht Eingang ins Haus)
Keller: ja (Haus unterkellert)

Zusätzlich:
  • Smart Home
  • 2-3 Kinderzimmer (evtl. eins im Keller mit Lichthof)
  • Wohnen (der Eltern) auf einer EBene (im EG von Anfang an möglich)
t.hilo20.12.17 15:37
Ach ja nochwas: Mir ist klar dass es gut möglich ist, dass unsere (Wunsch-)-Vorstellungen mit unseren finanziellen Möglichkeiten nicht unbedingt vereinbar sind.

Mir geht es darum, die finanzielle und bauplanerische Seite so weit wie möglich aneinander anzunähern, um dann zu schauen, ob das Ergebnis für uns akzeptabel ist oder nicht
11ant20.12.17 16:24
t.hilo schrieb:
Wir hoffen, dass wir dieses Jahr dann noch Bescheid bekommen, ob wir einen Platz zugeteilt bekommen oder nicht.
Aua, das klingt sehr nach Planwirtschaft. "Sie werden platziert"
toxicmolotow schrieb:
Grobe Hauspreise kann man dir hier zur Orientierung nennen,
Wohlgemerkt Hauspreise. Was ggf. an Bodenaustausch oder solchen Späßen kommen kann, ist für jedes Grundstück anders. Also das berühmte "plus X".
t.hilo schrieb:
Ach ja nochwas: Mir ist klar dass es gut möglich ist, dass unsere (Wunsch-)-Vorstellungen mit unseren finanziellen Möglichkeiten nicht unbedingt vereinbar sind.
Das gibt nicht selten mehrere Runden Balztanz, bis Bauwunsch und Finanzierung zueinander gefunden haben.
toxicmolotof20.12.17 16:29
Also: Denkfabrik Geld

Von jetzigen Warmmiete werdet ihr au im Haus Nebenkosten zahlen müssen. Sagen wir mal 250 Euro... bleiben 300.

Die Bausparer machen wir zum Rechnen einfach mal platt. Hilft beim rechnen, auch wenn die Realität dann vielleicht etwas anders gestaltet wird. Riesige Gewinne oder Unterschiede wird man damit nicht heben.

Also:
300+415+850= 1565 = 18.800 Jahresannuität
Bei 5% Annuität (wie auch immer sich Zins und Tilgung verteilen) kommt ihr damit auf etwa 375k Finanzierung.

375 Kredit
+10 Bar
+60 Family
+15 Bausparvertrag
=460TEUR

-10 Kaufnebenkosten
-10 Küche
-10 Möbel und so
-40 Baunebenkosten
-120 Grundstück
=270TEUR
(Keine Puffer für Überraschungen eingeschlossen)

Also wenn ihr an der Obergrenze des möglichen solide planen wollt, würde ich mit einem Zielpreis vom Haus etwa 250TEUR (+-20TEUR) rechnen.

Das ergäbe in meiner Denkfabrik dann etwa 120qm (2000Euro/qm,BW ist leider teuer). Das ganze ohne Keller, ohne Garage, evtl. ist KFW55 drin...

Alle genannten Werte können, weil grob gerechnet, noch locker um 10% schwanken. Aber jetzt hast du eine Vorstellung davon wie man ungefähr rechnen kann.
t.hilo20.12.17 16:45
Danke für die Aufschlüsselung...

Sprich, wenn ich für Keller + Garage noch ca. 60.000 € abzwacke bliebe für ein Haus (in welchem Umfang auch immer) noch 200.000 € und ein Puffer von 10.000 € übrig... Damit lässt sich weiterplanen...

Vielen Dank!
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