Hallo zusammen,
wir haben endlich ein Baugrundstück (ca. 900qm) in Mönchengladbach bekommen, das überwiegend mit Brombeersträuchern bewachsen ist. An einer Seite stehen ein paar kleinere Bäume. Zur Verdeutlichung habe ich zwei Fotos von zwei gegenüberliegenden Seiten gemacht. Die Bäume, die ich auf dem einen Bild (Rd2) ausgeblendet habe, liegen auf einem dahinterliegenden Grundstück, also nicht irritieren lassen. Die Bäume in der Lücke von Rd2, sind die, die auf Rd1 zu sehen sind.
Wir sind jetzt mit unsere Bauplanungen nicht so weit, dass wir bald anfangen zu bauen, aber stehen auch nicht ganz am Anfang. Jetzt haben wir gelernt, dass zw. März und September keine wesentlichen Rodungsarbeiten durchgeführt werden dürfen. Darum haben wir Angst, dass sich ein Baubeginn dadurch möglicherweise unnötig verzögern kann.
Ein Fachbetrieb hatte uns daher beraten und dringend zur schnellen Rodung geraten. Dafür haben wir ein Angebot für Rodung, häckseln, Entsorgung und Bearbeitung mittels Rodungsfräse für ca. 5k€ gemacht. Jetzt stellen sich für mich folgende Fragen:
1) Ich gehe davon aus, dass wir wirklich schnell etwas tun müssen, wenn wir uns die Option mit Baubeginn von Oktober nicht "verbauen" wollen.
2) Falls ja, was muss überhaupt für eine Bauvorbereitung getan werden? Reicht zunächst nicht ein "Plattmachen" aus, da das Übrige ja eh mit den Erdarbeiten beim Hausbau gemacht wird? Wir möchten natürlich Doppelarbeiten und damit -kosten vermeiden.
3) Ist das o.g. Angebot realistisch? Ich habe hier öfters von Lohnunternehmer oder anderen Alternativen gelesen, die ein Bruchteil kosten. Wie wäre der Richtige Weg konkrete Angebote einzuholen?
Liebe Grüße

wir haben endlich ein Baugrundstück (ca. 900qm) in Mönchengladbach bekommen, das überwiegend mit Brombeersträuchern bewachsen ist. An einer Seite stehen ein paar kleinere Bäume. Zur Verdeutlichung habe ich zwei Fotos von zwei gegenüberliegenden Seiten gemacht. Die Bäume, die ich auf dem einen Bild (Rd2) ausgeblendet habe, liegen auf einem dahinterliegenden Grundstück, also nicht irritieren lassen. Die Bäume in der Lücke von Rd2, sind die, die auf Rd1 zu sehen sind.
Wir sind jetzt mit unsere Bauplanungen nicht so weit, dass wir bald anfangen zu bauen, aber stehen auch nicht ganz am Anfang. Jetzt haben wir gelernt, dass zw. März und September keine wesentlichen Rodungsarbeiten durchgeführt werden dürfen. Darum haben wir Angst, dass sich ein Baubeginn dadurch möglicherweise unnötig verzögern kann.
Ein Fachbetrieb hatte uns daher beraten und dringend zur schnellen Rodung geraten. Dafür haben wir ein Angebot für Rodung, häckseln, Entsorgung und Bearbeitung mittels Rodungsfräse für ca. 5k€ gemacht. Jetzt stellen sich für mich folgende Fragen:
1) Ich gehe davon aus, dass wir wirklich schnell etwas tun müssen, wenn wir uns die Option mit Baubeginn von Oktober nicht "verbauen" wollen.
2) Falls ja, was muss überhaupt für eine Bauvorbereitung getan werden? Reicht zunächst nicht ein "Plattmachen" aus, da das Übrige ja eh mit den Erdarbeiten beim Hausbau gemacht wird? Wir möchten natürlich Doppelarbeiten und damit -kosten vermeiden.
3) Ist das o.g. Angebot realistisch? Ich habe hier öfters von Lohnunternehmer oder anderen Alternativen gelesen, die ein Bruchteil kosten. Wie wäre der Richtige Weg konkrete Angebote einzuholen?
Liebe Grüße
Danke euch allen! Das hat uns schon mal sehr gut geholfen.
WilderSueden schrieb:Sicher? Bei den "neuen" Elektrohächslener, die ich kenne, ist das gefühlt eine Wochenaufgabe.
Für das Gestrüpp? Ich würde mir einen Häcksler ausleihen, beim Nachbarn für eine Kiste Bier Strom holen und das alles kleinmachen und auf einen Haufen in der Ecke. Nach dem Hausbau dann unter den Humus mischen. Erstklassiger Dünger
motorradsilke schrieb:Danke für den Hinweis. In der Baumschutzsatzung von MG steht dazu nichts. Laut § 39 Abs. 5 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) sollte es aber verboten sein, das Brombeergestrüpp zu entfernen. Oder sehe ich das falsch?
Ich würde erst mal in die Baumschutzsatzung deiner Stadt gucken. Da siehst du, wann du was machen darfst. Ich denke, das Brombeergestrüpp kannst du das ganze Jahr über roden lassen...
Tom1978 schrieb:Danke. Guter Hinweis
Ich würde gleich alles vom Baumfäller machen lassen. Manche Erdarbeitsunternehmen sehen es lieber wenn das Grundstück beräumt ist.
...
Ein Tipp. Lass Dir eine Rechnung geben, wo auch die Personalkosten aufgelistet sind. Diese kannst steuerlich geltend machen.
Tom1978 schrieb:Stubben? Meinst du damit die Wurzeln der Bäume oder generell auch der Brombeeren?
Ich würde die Stubben nicht rausfräsen, sondern rausziehen mit dem Bagger. Ist die sichere Variante.
Yaso2.0 schrieb:
Jetzt im Nachhinein würde ich direkt alles, was innerhalb des Baufeldes und mehrere Meter drumherum liegt, während der freien Zeit wegmachen! Alles was dann zwischenzeitlich nachwächst oder in irgendeiner Weise doch noch auftaucht, macht der Erdarbeiter mit weg und das ist dann auch kein Riesenaufwand.
karl.jonas schrieb:Eine Patentlösung scheint es ja nicht zu geben. Mein Fazit ist, Bäume am Rand stehen lassen, sofern sie nicht im Weg sind (Baufeld und Baustr.). Den Rest noch vor dem 1. März plattmachen. Dann werde ich mal Angebote mit und ohne Entsorgung einholen. Da man jetzt nicht nicht weiß, was die Entsorgung im Rahmen der Erdarbeiten kosten würde, ist es ja eh ein Stück Glücksspiel.
Ich würde mir auch von örtlichen Lohnunternehmern und evtl. Baumschulen Angebote machen lassen. Falls jemand eine große Fräse hat kann er vielleicht einfach drüberfahren.
M
motorradsilke06.01.22 12:53Ohne mich jetzt vertieft damit zu beschäftigen würde ich Paragraf 39 Bundesnaturschutzgesetz nur für wild wachsende Pflanzen anwenden, nicht für bewirtschaftete Grundstücke (Überschrift Kapitel 5).
Hast du denn schon einen Bauunternehmer, der euer Haus baut? Dann frag den doch einfach, was er dafür haben möchte. Das war bei uns eine kurze Absprache. Und für ein kleines Trinkgeld haben die Baggerfahrer noch etwas mehr mitgenommen, was weg musste;).
Hast du denn schon einen Bauunternehmer, der euer Haus baut? Dann frag den doch einfach, was er dafür haben möchte. Das war bei uns eine kurze Absprache. Und für ein kleines Trinkgeld haben die Baggerfahrer noch etwas mehr mitgenommen, was weg musste;).
motorradsilke schrieb:
Ohne mich jetzt vertieft damit zu beschäftigen würde ich Paragraf 39 Bundesnaturschutzgesetz nur für wild wachsende Pflanzen anwenden, nicht für bewirtschaftete Grundstücke (Überschrift Kapitel 5).
Hast du denn schon einen Bauunternehmer, der euer Haus baut? Dann frag den doch einfach, was er dafür haben möchte. Das war bei uns eine kurze Absprache. Und für ein kleines Trinkgeld haben die Baggerfahrer noch etwas mehr mitgenommen, was weg musste;).Hängt immer vom Aufwand ab. Wenn es nur 30min. dauert dann ist es kein Problem. Mein Erdarbeitsunternehmen hat sogar Punktbetonbefestigungen des alten Zauns für mich entsorgt. Und dafür hat er nicht mal Geld verlangt. Das waren schon sicherlich an die 200-300 kg. Das ging aber sehr schnell. Die Rodung und Entsorgung auf unserem Grundstück hat knapp 5 Tage gedauert.
M
motorradsilke06.01.22 13:11Tom1978 schrieb:
Hängt immer vom Aufwand ab. Wenn es nur 30min. dauert dann ist es kein Problem. Mein Erdarbeitsunternehmen hat sogar Punktbetonbefestigungen des alten Zauns für mich entsorgt. Und dafür hat er nicht mal Geld verlangt. Das waren schon sicherlich an die 200-300 kg. Das ging aber sehr schnell. Die Rodung und Entsorgung auf unserem Grundstück hat knapp 5 Tage gedauert.Ja, aber den Aufwand kann der GU ja einschätzen und einen entsprechenden Preis festlegen. Die Hauptrodungen waren bei uns auch preislich vereinbart, aber eben bei der Besichtigung des Grundstücks durch den GU schnell geklärt. Wenn es gebaggert werden muss, hat der die Geräte ja schon vor Ort und es müsste günstiger sein als wenn Jemand nochmal die Geräte hinbringen muss.
motorradsilke schrieb:
Ja, aber den Aufwand kann der GU ja einschätzen und einen entsprechenden Preis festlegen. Die Hauptrodungen waren bei uns auch preislich vereinbart, aber eben bei der Besichtigung des Grundstücks durch den GU schnell geklärt. Wenn es gebaggert werden muss, hat der die Geräte ja schon vor Ort und es müsste günstiger sein als wenn Jemand nochmal die Geräte hinbringen muss.Nicht unbedingt. Weil der Baumfäller ist darauf spezialisiert und kann es definitiv schneller, da es seine Kernkompetenz ist. Auch bei der Entsorgung und wenn er die Bäume mitnimmt kann er aufgrund seines Spezialgebietes bessere Preise anbieten als der GU. Aber auch bei den Baumfällern muss man vergleichen. Ich hatte Preise zwischen 9.500 € und 17.000 € für die gleiche Arbeit. Habe mich für einen entschieden der bereits die Grundstücke nebenan gerodet hat und ich wusste das die Bauherren zufrieden waren. Sein erster Preis lag bei 12.500 €. Nach Verhandlungen haben wir uns bei 10.500 € getroffen 😎
Zusammengefasst. Geht es um kleine Sachen, wie z.B. Gestrüpp oder sehr wenige Bäume, kann da bestimmt der GU besseren Preis geben. Wenn es aber um große Projekte/Rodungen geht, würde ich zum Baumfäller greifen.
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motorradsilke06.01.22 14:15Tom1978 schrieb:
Nicht unbedingt. Weil der Baumfäller ist darauf spezialisiert und kann es definitiv schneller, da es seine Kernkompetenz ist. Auch bei der Entsorgung und wenn er die Bäume mitnimmt kann er aufgrund seines Spezialgebietes bessere Preise anbieten als der GU. Aber auch bei den Baumfällern muss man vergleichen. Ich hatte Preise zwischen 9.500 € und 17.000 € für die gleiche Arbeit. Habe mich für einen entschieden der bereits die Grundstücke nebenan gerodet hat und ich wusste das die Bauherren zufrieden waren. Sein erster Preis lag bei 12.500 €. Nach Verhandlungen haben wir uns bei 10.500 € getroffen 😎
Zusammengefasst. Geht es um kleine Sachen, wie z.B. Gestrüpp oder sehr wenige Bäume, kann da bestimmt der GU besseren Preis geben. Wenn es aber um große Projekte/Rodungen geht, würde ich zum Baumfäller greifen.Das Gestrüpp beim TE ist doch aber nicht im entferntesten mit deinem Wald vergleichbar. Das sind nur einige wenige Bäume, wenn überhaupt, es sollen ja einige stehen bleiben, und etwas Gestrüpp.
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