ᐅ Grundrissdiskussion Einfamilienhaus / abtrennbare Wohneinheiten
Erstellt am: 20.11.23 14:45
B
burnhard
Liebe Community,
ich möchte euch gerne unsere Planung zeigen und zur Diskussion einladen. Wir stehen offen für Kritik, da wir bereits seit einiger Zeit planen. Ein besonders wichtiger Aspekt für uns ist die mögliche spätere Aufteilung in Wohneinheiten. Im Freundeskreis beobachten wir häufig Umnutzungen, und wir streben an, dies ohne umfangreiche Umbauarbeiten wie den Bau von Außenstiegen oder den Abriss der vorhandenen Treppe zu realisieren. Eure Meinungen und Anregungen sind herzlich willkommen.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: ~700m²
Hang: Höhenunterschied Straße-Hintere Grundgrenze 50cm
Geschossflächenzahl: 0,4
Baufenster, Baulinie und -grenze:
Baulinie 5m, Grundabstand 3/4 Traufenhöhe,
Randbebauung: Garage 1m
Anzahl Stellplatz: 2
Dachform: Satteldach 30°
Ausrichtung: Dach: N/W-S/O
Maximale Höhen/Begrenzungen:
Traufenhöhe max. 6,5m, Firsthöhe 9,5m
Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: Keller, EG, OG, DG
Anzahl der Personen, Alter: Ein Paar (27&30), 2 Kinder geplant
Raumbedarf im EG, OG: ~je 90m²
Büro: Familiennutzung und Homeoffice möglich
Schlafgäste pro Jahr: 5-10
geschlossene Architektur
konservativ Bauweise
offene Küche
Anzahl Essplätze: 6-10
Kamin
Balkon
Garage
Nutzgarten
Hausentwurf
Selbst geplant, Beratung durch Architekten
Was gefällt besonders? Warum?
Wohnzimmer - gemütlich
Gang - hell
Eingangsbereich - großzügig
Eckfenster
Was gefällt nicht? Warum?
Belichtung Sanitärräume EG
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 600.000€
favorisierte Heiztechnik:
Erdwärme mit Ringgrabenkollektor
Kontrollierte-Wohnraumlüftung, nachträglich mit angehängter Decke im Gang
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Wir möchten uns bei der Planung die Flexibilität des Grundrisses erhalten, diesen später ggf. abtrennen zu können um 2-3 Wohnungen ohne erheblichen Umbauaufwand zu errichten.
Dazu wurde das Treppenhaus (KG-DG) am Rand angeordnet, um dieses später als separaten Eingang nutzen zu können.
Unser Raumprogramm:
Keller:
Hauswirtschaftsraum, Technik, Werkstatt, Hobby/Partyraum, ggf. Sauna & Dusche
EG:
Essküche & Wohnzimmer, mit Schiebetüre abtrennbar.
Auf die Speisekammer haben wir in dieser Variante verzichtet, da unserer Erfahrung nach große schränke ausreichen und im Keller ausreichend Stauraum für Getränke etc. vorhanden ist
Kachelofen vom Gang aus heizbar
Gästezimmer
Kleines Bad und WC
OG:
2 Kinderzimmer
Elternschlafzimmer mit SR
Büro
Bad & WC
DG:
späterer Ausbau möglich
Garage: 2 Fahrzeuge, Stauraum
Eingangsbereich draußen Glaselement zwischen Garage und Vordach
Vielen Dank!





ich möchte euch gerne unsere Planung zeigen und zur Diskussion einladen. Wir stehen offen für Kritik, da wir bereits seit einiger Zeit planen. Ein besonders wichtiger Aspekt für uns ist die mögliche spätere Aufteilung in Wohneinheiten. Im Freundeskreis beobachten wir häufig Umnutzungen, und wir streben an, dies ohne umfangreiche Umbauarbeiten wie den Bau von Außenstiegen oder den Abriss der vorhandenen Treppe zu realisieren. Eure Meinungen und Anregungen sind herzlich willkommen.
Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks: ~700m²
Hang: Höhenunterschied Straße-Hintere Grundgrenze 50cm
Geschossflächenzahl: 0,4
Baufenster, Baulinie und -grenze:
Baulinie 5m, Grundabstand 3/4 Traufenhöhe,
Randbebauung: Garage 1m
Anzahl Stellplatz: 2
Dachform: Satteldach 30°
Ausrichtung: Dach: N/W-S/O
Maximale Höhen/Begrenzungen:
Traufenhöhe max. 6,5m, Firsthöhe 9,5m
Anforderungen der Bauherren
Keller, Geschosse: Keller, EG, OG, DG
Anzahl der Personen, Alter: Ein Paar (27&30), 2 Kinder geplant
Raumbedarf im EG, OG: ~je 90m²
Büro: Familiennutzung und Homeoffice möglich
Schlafgäste pro Jahr: 5-10
geschlossene Architektur
konservativ Bauweise
offene Küche
Anzahl Essplätze: 6-10
Kamin
Balkon
Garage
Nutzgarten
Hausentwurf
Selbst geplant, Beratung durch Architekten
Was gefällt besonders? Warum?
Wohnzimmer - gemütlich
Gang - hell
Eingangsbereich - großzügig
Eckfenster
Was gefällt nicht? Warum?
Belichtung Sanitärräume EG
Preisschätzung laut Architekt/Planer: 600.000€
favorisierte Heiztechnik:
Erdwärme mit Ringgrabenkollektor
Kontrollierte-Wohnraumlüftung, nachträglich mit angehängter Decke im Gang
Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
Wir möchten uns bei der Planung die Flexibilität des Grundrisses erhalten, diesen später ggf. abtrennen zu können um 2-3 Wohnungen ohne erheblichen Umbauaufwand zu errichten.
Dazu wurde das Treppenhaus (KG-DG) am Rand angeordnet, um dieses später als separaten Eingang nutzen zu können.
Unser Raumprogramm:
Keller:
Hauswirtschaftsraum, Technik, Werkstatt, Hobby/Partyraum, ggf. Sauna & Dusche
EG:
Essküche & Wohnzimmer, mit Schiebetüre abtrennbar.
Auf die Speisekammer haben wir in dieser Variante verzichtet, da unserer Erfahrung nach große schränke ausreichen und im Keller ausreichend Stauraum für Getränke etc. vorhanden ist
Kachelofen vom Gang aus heizbar
Gästezimmer
Kleines Bad und WC
OG:
2 Kinderzimmer
Elternschlafzimmer mit SR
Büro
Bad & WC
DG:
späterer Ausbau möglich
Garage: 2 Fahrzeuge, Stauraum
Eingangsbereich draußen Glaselement zwischen Garage und Vordach
Vielen Dank!
burnhard schrieb:
Zum Entwurf eines Einfamilienhaus: Norden ist mal vorn, mal hinten!
Könntest du mir das näher erläutern?Warum ich? Du hast doch Norden in beide Richtungen… erkläre es uns!burnhard schrieb:
Toilette außerhalb einer Waschmöglichkeit ist weniger alters- und krankheitsgerecht, ich halte von solcher Trennung nichts.
Hier gibt es zwei Ansichten, wir wollen ein nicht getrenntes WC im Bad absolut vermeiden.burnhard schrieb:
In welchem Raum wollt ihr bei einer Teilung schlafen?
Im Gästezimmer.Stopp! Du redest von “an später denken“, und von später scheinst Du (noch) nicht viel Ahnung zu haben.Es kann eine große Barriere sein, wenn man erst zwei Türen erklimmen muss, nachdem man von der Toi kommt. Das hat auch weniger mit dem Alter als mit Körperlichkeit zu tun. Krankheiten können Dich schon früher ereilen und im Leben begleiten. Dann mach wenigstens die Toi-Kabine _ins_ Bad… nicht dass man mit blanken Popo durch die Diele rutschen muss.
Das Gästezimmer ist zu klein für zwei Personen im Alter.
kbt09 schrieb:
Finde ich insgesamt eine schlechte Aufteilung bezüglich den Nutzungsmöglichkeiten, wenn man bedenkt, dass Bereich Essen/Kochen 26 qm hat.burnhard schrieb:
Abstellflächen wären einerseits Hochschränke in der Essküche, 60er Schrank bei der Stiege.Willst du alles im Haus verteilen? Wischeimer, Staubsauger, Getränkekisten? burnhard schrieb:
Ich bin auch kein Fan einer Designstiege, mitten im Wohnbereich.Ich schon 😀. Aber es geht ja nicht um mein Haus.burnhard schrieb:
Ein Kamin geht nicht durch eine Wand, sondern wird rangesetzt. Letztendlich kommt da ein Rohr durch.
So eine Ausführung ist meines Wissens möglich, dazu brauchst es einen kleinen Deckendurchbruch in Wandebene, neben dem Fertigteilkamin werden die Wände aufgezogen.Quatschkopp. Lass Dir mal vom Architekten einen Schornstein durch eine tragende Mauer erklären. Der soll Dir auch mal etwas über die ungenutzten oder schlecht aufgeteilten Flächen Eurer Wohnküche erzählen und wie der Keller ins Preisniveau passt 😉
Warum eigentlich plant er als Fachmann nicht?
ypg schrieb:
Stopp! Du redest von “an später denken“, und von später scheinst Du (noch) nicht viel Ahnung zu haben.Das ist bei den meisten "vorausschauend für später" planenden jungen Leuten so. Ahnung gibt es da noch keine, sondern in der eigenen Familie oder bei Freunden oder Bekannten Beispiele betagter BewohnerInnen nicht aufteilbar geplanter Eigenheime. Die trauen sich kaum noch die Treppe hoch, können sich aber in den Räumeüberschuß auch keine Fremden hineinholen, die ihnen die Rente aufbessern. Wo das mit jugendbedingtem Mangel an Unterscheidungsfähigkeit zwischen klugen und scheinklugen Konzepten zusammenkommt, ist der Entschluss, es besser machen zu wollen, praktisch schon "fertig".https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
11ant schrieb:
sondern in der eigenen Familie oder bei Freunden oder Bekannten Beispiele betagter BewohnerInnen nicht aufteilbar geplanter Eigenheime.Ja, aber doch nicht 60+. Da steht man ja noch in Lohn und Brot. Ggf ü80+. Meine Eltern mit um die 80 würden mir einen husten, würde ich vorschlagen, dass sie sich Übermieter nehmen sollen. Die wenigsten wollen Fremde im Haus wohnen lassen. Und Kinder? Kinder sind froh, wenn sie sich abnabeln können und ihr eigenes Leben planen dürfen. Argh, immer diese ewig alte Vorstellung von Eltern, Kinder müsse man den A.. pudern .W
WilderSueden22.11.23 08:28ypg schrieb:
Das Gästezimmer ist zu klein für zwei Personen im Alter.Um das mal ein bisschen für den TE auszuführen, rechnen wir mal ein doppelbett mit 2x2m. Da will man schon in jungen Jahren einen Meter Platz an den Seiten und am Fußende, also 4x3m. Schränke noch dazu, sind wir bei einer Größe von 4x3,6m für ein Schlafzimmer. Wohlgemerkt in jungen Jahren und das reißt das Zimmer bereits jetzt mehr als deutlich. Jetzt stell dir mal vor, du hast einen Rollator und musst damit in dem 1m-Streifen rangieren. Das heißt rückwärts durchs Schlafzimmer.Fürs Alter wäre eher ein Streifen von 1,5-2m neben dem Bett angesagt
Wenn die Toilette separiert bleibt (ich kenn das aus anderen Ländern zT so und fand das auch nicht schlecht - würde das also nicht gleich so negativ sehen) würde ich darauf achten, dass die Tür nach außen aufgeht, damit man sich nicht halb einklemmen muss, um in dem Raum die Tür zu schließen. Generell ist das auch die Standardempfehlung für Badezimmer, falls mal ein Notfall ist.
Ansonsten gingen eine Empfehlungen ja in die Richtung "das wäre nicht Rollatorgerecht", da würde ich dann nochmal in mich gehen, in welchen Abschnitten sowas denn relevant wäre und in welchen weniger. Vielleicht läufts ja auch hinaus auf "Abtrennbarkeit ist uns wichtiger, weil ggf früher relevant". Eierlegende Wollmilchsau ist eben idR nicht einfach.
Ansonsten gingen eine Empfehlungen ja in die Richtung "das wäre nicht Rollatorgerecht", da würde ich dann nochmal in mich gehen, in welchen Abschnitten sowas denn relevant wäre und in welchen weniger. Vielleicht läufts ja auch hinaus auf "Abtrennbarkeit ist uns wichtiger, weil ggf früher relevant". Eierlegende Wollmilchsau ist eben idR nicht einfach.
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