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ᐅ Grundriss und Aufstockung eines Hauses - Baujahr 1966

Erstellt am: 13.02.23 10:46
A
alles3d
Unser Haus soll kernsaniert werden und eine Aufstockung erhalten. Das Haus nutzt für die Sanierung die bestehenden Wände zum größten Teil weiter.

Für die Kernsanierung werden alle Wände bis Ok neue Fensterhöhe entfernt dann kommt ein Ringanker und darauf die Aufstockung in Holztafelbauweise. Die vorhandenen Klinkerwände werden mit Holzwolle gedämmt und bekommen eine Vorhangfassade aus Stahlblech Stehpfalz (ist günstiger als Zinkblech?). Das Ziel ist KFW 55 oder besser.
Der Boden im EG wird gedämmt und bekommt eine Fußbodenheizung. Die Treppe in Keller wird um eine Stufe verlängert, daher sind ca. 25 cm Höhe dafür vorhanden.
Im DG bieten sich die Dachschrägen für ein Wandheizung an
Die Kinderzimmer haben eine Galerie, die über eine Leiter erreichbar ist. Sie sind nur über das EG erreichbar. Der Elternbereich ist dadurch privater und evtl. kann man das Haus in ferner Zukunft in zwei Wohneinheiten teilen.
Der Wohn/Essbereich ist kompakt. Die Eingangstür soll aus Glas sein, damit wir die Abendsonne genießen können (zurzeit gibt es auf der Westseite keine Fenster und das ist oft sehr schade). Der Eingang ist weit genug von der Straße entfernt, dass das kein Problem sein sollte.

Grundsätzlich haben wir uns auch gefragt, ob ein Neubau sinnvoller wäre. Momentan tendiere ich aber eher zur Sanierung.
Der Bau soll frühestens in 2025 sein. Wir haben keine Eile, da die Kinder noch klein sind und wir mit unserem Platz gut zurechtkommen.

(Der Lageplan ist genordet)

Bebauungsplan/Einschränkungen
Größe des Grundstücks - 1040 m²
Hang – Leicht, ca. 1,50 m Gefälle
Grundflächenzahl – 0,25
Geschossflächenzahl – 0,4
Geschossigkeit - 1,5
Dachform - frei
Stilrichtung - frei
Ausrichtung – vorhandenes Gebäude

Anforderungen der Bauherren
Stilrichtung, Dachform, Gebäudetyp – Sanierung und Aufstockung des Bestandes
Keller, Geschosse – Halb unterkellert, 1,5 Geschosse
Anzahl der Personen, Alter - 2+2 (4 & 2)
Raumbedarf im EG, OG – EG: 85 m² OG: 55 ²m
Büro: Familiennutzung oder Homeoffice? – Homeoffice in Vollzeit und einmal Halbzeit
Schlafgäste pro Jahr - wenige
offene oder geschlossene Architektur – offener Wohnraum
konservativ oder moderne Bauweise – modern
offene Küche, Kochinsel – ja, ja
Anzahl Essplätze – 4-6
Garage, Carport – vorhanden
Nutzgarten, Treibhaus – vielleicht später
große Zisterne mit Regenwassernutzung im Haus
zentrale Kontrollierte-Wohnraumlüftung – da einige Nachbarn gerne Ihren Kamin anhaben, plus die anderen Vorteile einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung
Photovoltaik komplett auf Nord und Süd Dach
der Keller muss neu gedämmt werden
Lehmputz für den Innenausbau

Hausentwurf
Von wem stammt die Planung: mir
Was gefällt besonders? Warum? Durch die Aufstockung bleibt das Haus kompakt
Was gefällt nicht? Warum? – Alles soweit ok
Preisschätzung lt Architekt/Planer: - noch keine Angebote eingeholt
Persönliches Preislimit fürs Haus, inkl Ausstattung: 400k, weniger wäre besser
favorisierte Heiztechnik: - Wärmepumpe mit Ringgrabenkollektor

Wenn Ihr verzichten müsst, auf welche Details/Ausbauten
-könnt Ihr verzichten:
-könnt Ihr nicht verzichten:

Warum ist der Entwurf so geworden, wie er jetzt ist? ZB
- basiert auf den Innenwänden des alten Hauses
- von Anbau sind wir zur Aufstockung gewechselt, da es günstiger ist. Der Ausblick aus dem Elternschlafzimmer ist jetzt auch sehr viel schöner, als es mit einem Anbau gewesen wäre

Was ist die wichtigste/grundlegende Frage zum Grundriss in 130 Zeichen zusammengefasst?

Sehr Ihr ein Problem, dass ich übersehen habe? Eure Meinung ist zwar meistens sehr direkt, aber doch hilfreich :-)
Grundriss eines Hauses mit mehreren Zimmern, Treppenhaus, Türen und Möbeln.

Lageplan eines Gebäudes mit umlaufendem Garten, Zufahrt, Terrassen und separatem Innenraum-Plan.

Moderne zweigeschossige Gebäudestruktur mit Holzwand, großen Fenstern und blauer Fassadenverkleidung

Heller Küchen-Essbereich mit Holz-Tisch, drei Stühlen und Holzwandschränken; Tür zum Balkon.

Querschnitt eines Hauses mit Treppe, Zwischengeschoss, geneigtem Dach und Höhenmarkierungen.

Grundriss eines Wohnhauses von oben mit mehreren Zimmern, Treppen, Möbeln und roten Markierungen.

2D-Grundrissplan eines Hauses mit Treppe, Küchenbereich und Wohnbereichen
kati133713.02.23 17:06
Schorsch_baut schrieb:

Holzbalkendecken brauchen bei derartigen Spannweiten aber üppige Unterzüge mit entsprechenden Auflagern. Oder einige Stützen. So große, offene Räume lassen sich besser mit Betondecken erreichen.

Das glaube ich auch. Wir hatten wie gesagt selbst bei unserer Betondecke Aufpreise um einen Stützpfosten los zu werden und einen so großen Allraum zu erreichen. Ich kann mir ehrlichgesagt nicht vorstellen, dass sich das mit Holzdecke so wirklich realisieren lässt.
S
Schorsch_baut
13.02.23 17:11
Schon, aber dann hat man eventuell einen > 30 cm hohen KVH Balken als Unterzug oder das Gegenstück dazu in Stahl. Beides braucht dann entsprechende Auflager. Und ich vermute, dass es auch mehr als einen Unterzug braucht, damit die Decke nicht zu sehr schwingt. Aber das ist nur meine Laienmeinung.
Bei so einem ambitionierten Umbau würde ich mich sehr früh an einen Architekten wenden, bevor man alle Träume zu sehr wachsen lässt, um sie dann zu begraben.
S
SoL
13.02.23 17:14
Mal aus anderer Richtung gefragt: Was am Haus seht Ihr denn als Erhaltenswert an und warum?
Anders gefragt: Ist das Liebhaberei oder kann das nicht einfach weg?
A
alles3d
13.02.23 17:28
SoL schrieb:

Mal aus anderer Richtung gefragt: Was am Haus seht Ihr denn als Erhaltenswert an und warum?
Anders gefragt: Ist das Liebhaberei oder kann das nicht einfach weg?
Der Grundriss entspricht sehr gut zu unseren Abläufen. Meine Frau ist dabei 🙂. Wir sparen einen Teil des Abrisses. Es gibt mehr KFW Förderung für Sanierung als für Neubau. Selbst als Neubau kann ich mir vorstellen, diesen Grundriss so umzusetzen. Kann man das so als Neubau zu einem vergleichbaren Preis bauen?

Dann ist eine Betondecke vielleicht sinnvoller. Kostentechnisch wohl kein großer unterschied.
kati133713.02.23 17:34
Ich glaube ehrlichgesagt weder, dass man das für 400k sanieren, noch dass man es dafür neu bauen kann.
Die 400k im Ursprungspost, hatte ich jetzt mal vermutet, seien die reinen Sanierungskosten und die Kaufkosten für das Objekt sind da schon rausgerechnet, oder?
S
SoL
13.02.23 17:34
Ich bin bekannt dafür, die unbequemen Wahrheiten auszusprechen: Die Sanierung halte ich für 400k für ein Luftschloss. Ihr baut ja praktisch neu. Ihr nutzt nur die alte (vermutlich ungedämmte Bodenplatte) und die alten (dämmtechnisch katastrophalen) Außenmauern. Dafür muss alles zukünftige sich nach den Mauern richten. Da spart ihr doch nix.

Oben baut ihr eine weitere Etage drauf, ein neues Dach, außen macht ihr jeden erdenklichen teuren KlimBim ans Haus, den man Mal auf Instagram gesehen hat.

Ich sehe das weder als Neubau, noch als "Sanierung" für 400k.
neubausanierungbetondeckeunterzuggrundriss