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ᐅ Grundriss Einfamilienhaus, 2 Vollgeschosse, ca. 170 qm, leichte Hanglage


Erstellt am: 12.12.23 20:04

11ant20.12.23 00:52
Weitere Antwort gerne am Tage, nur g´schwind noch hierzu:
thangorodrim schrieb:

Wenn man schon ein Quotum Kompetenz und Geschmack mitbringt, dann sind Referenzen sicher ein sehr guter Anhaltspunkt. Ein bisschen Halbwissen kann man sich im Internet zusammenrecherchieren, aber Geschmack stellt sich nur sehr langsam ein (oder es liegt speziell an mir). Da kann man dann vielleicht grad mal das solide Einfamilienhaus-Arbeitstier vom BDA-Patissier unterscheiden. Klar, wenn es genau ein modernes Fachwerkhaus sein muss, dann wäre das schon interessant, ob sowas schon mal gebaut wurde. Aber beim normalen Einfamilienhaus: bei Dreigiebelhaus, Laubengang oder Walmdach...kann man das einem Architekten nur zutrauen, wenn er auch Referenzen dafür hat?
Wenn ich von Referenzen bzgl. Architekten spreche, meine ich nie die Frage, für wieviele Designpreise sie schon nominiert waren. Eher so eine Art Zufriedenheitsindex in Sachen Budgettreue und Kostenschätzgenauigkeit.
Und meine geschmackliche Vorbildung lasse ich bei der Architektenfindung schon allein deswegen außen vor, weil meine Klienten nur selten dieselben Ästhetikpräferenzen haben wie ich. "Der Wurm muß nicht dem Angler schmecken" ;-)
11ant20.12.23 11:44
thangorodrim schrieb:

Ob das tolle Referenzhaus nun mittels der obig genannten fachgerechten Vorgehensweise zu Stande kam oder durch iteratives Herumprobieren bis der Bauherr aufgegeben hat, wird man dem Haus nicht ansehen (also ich könnte es nicht). Man kann natürlich nachfragen, wie der Architekt vorgehen wird...
Genau letzteres ist die "richtige" Methode
thangorodrim schrieb:

...aber dann kommt man schnell in diese Interviewschiene, wie man sie aus Vorstellungsgesprächen kennt (und die sind ja auch bedingt aussagekräftig
Nein, bitte keine Castings oder Assessment Center oder ...
thangorodrim schrieb:

aber das Büro war trotzdem ein heißer Kandidat von der Passgenauigkeit und zu anderen Akquise-/Honorarkonditionen hätte es trotzdem klappen können.
... was für mich ehrlich gesagt sehr danach klingt, Du wärest exceltabellarisch vorgegangen und hättest den Architekten "als Herzblatt gematcht" *kopfkratz*
thangorodrim schrieb:

wobei was man immer von vergeigten Kostenschätzungen hört, wäre es nicht schlecht, wenn der Architekt die Frage nach der Anzahl an Klavierstimmern in Chicago gut beantworten kann).
Auch einen Quizchampion würde ich nicht zu suchen empfehlen.
thangorodrim schrieb:

wenn man schon Leistungsphase 1-2 beauftragt, dann sollte man natürlich schon zusammen gekommen sein und damit lassen sich die Kosten in Grenzen halten, selbst wenn jeder Kandidat gleich Geld verlangt.
Natürlich gibt es auch den Auftrag für das "Modul A" erst nach der Entscheidung für einen Architekten und es wird bezahlt; nach HOAI abgerechnet macht es 9/98 des Gesamthonorars aus. Und Kandidaten der Herumprobierer-Fraktion hat man damit schon ausgesiebt, daß die das gar nicht anbieten. Wie man überhaupt die größten " warnt" Taugenichtse schon daran erkennen kann, daß sie nur den Mandatsumfang Leistungsphase 1 bis 4 anbieten (weil sie die Erfahrung erfordernden und ernsthafte Arbeit bedeutenden Leistungsphasen scheuen wie der Teufel das Weihwasser).
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