ᐅ Gewölbekeller sanieren - Erfahrungen
Erstellt am: 13.02.21 19:50
Winniefred16.02.21 07:39
Die Löcher da im Boden vor der Wand, ist das ein Abfluss?
haydee16.02.21 09:07
Sanierputz währe nicht nötig, meinte er. Von dem Dichtzeugs zum Spritzen (Name fällt mir nicht ein) hält er gar nichts.
Wir haben gar nichts gemacht. Allerdings ist der Kellerraum nicht überbaut und an 2 Seiten in der Erde
Wir haben gar nichts gemacht. Allerdings ist der Kellerraum nicht überbaut und an 2 Seiten in der Erde
solocan16.02.21 10:01
Winniefred schrieb:
Die Löcher da im Boden vor der Wand, ist das ein Abfluss?Ich vermute ja. Wissen tue ich's aber nicht. Ist ne gute Frage.Winniefred16.02.21 14:26
Es gibt zur Kellerabdichtung ja verschiedene Verfahren. Und wenn, dann sollte man auch wirklich komplett abdichten, sonst proviziert man nur neue Probleme. Ich würds aber nicht machen.
Das mit dem etwaigen Abfluss würde ich mal klären. Wo Wasser reinkommt, kann es auch rauskommen. Stichwort hochdrückendes Wasser bei Rückstau. Wir haben auch so nen Abfluss im Boden in der Waschküche im Keller, nach mehreren Starkregen kam da mal Wasser hochgedrückt, also paar Zentimeter und das floss auch schnell wieder ab. Aber: Falls da ein Rohr rausgeht und das nicht dicht ist und vllt auch außen ein (Regen)Wasserrohr an der Wand verläuft, könnte das ein Anhaltspunkt für die schadhafte Stelle sein. Alles ohne Garantie, nur ein Gedanke. Falls da das Nachbarhaus steht, auch Probleme durchs Nachbarhaus in Betracht ziehen.
Zum Thema lüften: Bei -10° dauerzulüften bringt dir wahrscheinlich eher mehr Schimmel als weniger. Stoßlüften ist die Devise, auch im Keller. Bei Übergangstemperaturen kann man auch mal länger lüften, im Sommer und Winter eigentlich nur stoßlüften. So jedenfalls meine Information, so handhabe ich es auch.
Das mit dem etwaigen Abfluss würde ich mal klären. Wo Wasser reinkommt, kann es auch rauskommen. Stichwort hochdrückendes Wasser bei Rückstau. Wir haben auch so nen Abfluss im Boden in der Waschküche im Keller, nach mehreren Starkregen kam da mal Wasser hochgedrückt, also paar Zentimeter und das floss auch schnell wieder ab. Aber: Falls da ein Rohr rausgeht und das nicht dicht ist und vllt auch außen ein (Regen)Wasserrohr an der Wand verläuft, könnte das ein Anhaltspunkt für die schadhafte Stelle sein. Alles ohne Garantie, nur ein Gedanke. Falls da das Nachbarhaus steht, auch Probleme durchs Nachbarhaus in Betracht ziehen.
Zum Thema lüften: Bei -10° dauerzulüften bringt dir wahrscheinlich eher mehr Schimmel als weniger. Stoßlüften ist die Devise, auch im Keller. Bei Übergangstemperaturen kann man auch mal länger lüften, im Sommer und Winter eigentlich nur stoßlüften. So jedenfalls meine Information, so handhabe ich es auch.
HausiKlausi16.02.21 22:20
Also, hier Baujahr 1920, preußische Kappendecke - wegen der offenen Stahlträger nochmal kritischer, Backstein am Boden. Die Luftfeuchte schwankt, aber inzwischen habe ich es im Griff. Und das ist auch schon das Stichwort: Aus meiner Sicht ist es unrealistisch, dass vollumfänglich durch Dämmung in den Griff bekommen zu wollen. Das geht ja nur, wenn du eine Hülle schaffst. Das ist quasi nicht möglich, weil auch Feuchte von unten kommt. Die Feuchte (jahreszeit- und witterungsabhängig) war anno dazumal nicht nur ein Bug, sondern ein Feature, welches z.B. die Lagerung von Obst und Gemüse begünstigte. Unter diesen Rahmenbedingungen hilft m.E. nur ein vernünftiges Lüftungskonzept, ggfls. mit unterstützender Heizung. Zwei taupunktgesteuerte Lüfter diagonal mit Wärmerückgewinnung z.B. verbinden beides. Zu einem Bruchteil der Kosten für aufwändigere Sanierung - und ziemlich sicherem Erfolg. Ich kann nicht aus erster Hand berichten, weil ich manuell lüfte. Aber die Erfahrungsberichte der Anwender zeigen gute Ergebnisse. (Ausnahme ist natürlich, wenn Wasser vom Hang drückt, dann muss man auch aus dieser Richtung was machen).
Winniefred17.02.21 17:04
Man kann auch schauen, ob man gegenüberliegende Kellerfenster reinbekommt, zur Querlüftung beim Stoßlüften. Zum Rest sehe ich es wie HausiKlausi.
Ähnliche Themen