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ᐅ Gesund Bauen - was ist wichtig?


Erstellt am: 06.09.21 17:45

hampshire 06.09.21 20:47
nordanney schrieb:

Kann es an den ganzen Giften liegen, dass meine Kinder antriebslos sind und noch vor dem Handy hängen und dort stupide Twitch schauen oder Snaps verschicken?
Nee, wir haben "gesund" gebaut und Kinder, die ähnlich beschrieben werden könnten. Vielleicht ist ja auch das Gegenteil der Fall. Die wachsen so gesund auf, dass sie eine viel höhere Lebenserwartung haben als wir Eltern und da lassen sie sich einfach mehr Zeit in der Entwicklung.

11ant 06.09.21 20:59
Gerddieter schrieb:

Och schade... warum?
Im Entwurf ist doch noch nicht verankert welcher Kleber, Putz, Farbe benutzt werden?
Na, Du hast doch geschrieben:
Gerddieter schrieb:

wenn ich die Baufritz o.ä. Prospekte lese, dann wird man doch nachdenklich.
Wandaufbau ist das eine- lieber massiv und kein Styropor damit würde ich mich schon ganz gut fühlen.
Damit hast Du gleich drei Versionen angesprochen, die am Ausgang des Entwurfsstadiums bereits nicht mehr variabel sind: nämlich Stein monolithisch oder Stein-WDVS (wozwischen allein die Würfel dann schon gefallen sind), und Baufritz wäre gar ein Holzhausbauer, und mit dem eine Steinplanung gar nicht umsetzbar.

Snowy36 06.09.21 22:18
hampshire schrieb:

Ich finde, dass es und exzellent auf den Punkt bringen.

Sämtliche Materialien, die heute in einem Haus verbaut werden erfüllen unsere Grenzwerte und sind für sich unschädlich.

Eine additive Betrachtung in einem Raum wird in der Regel nicht vorgenommen. Zudem kommt ja auch jede Menge Einrichtung dazu. Was da letztlich alles im Raum ist können Allergiker und Spezialisten mit Messgeräten erlebbar machen. Die meisten Menschen werden eine Schadstoffbelastung selbst nicht wahrnehmen können.

Hier ist mein "gesund-bauen-Input für :

Für uns die Konsequenz daraus war für uns eine sorgfältige Materialauswahl für Haus und Einrichtung nach folgenden Aspekten:
  • natürliche Materialien werden bevorzugt (Holz, Lehm, Zellulose)
  • was stinkt bleibt draußen (z.B. mag ich den Geruch von Vinylböden nicht - so gut diese auch getestet sein mögen.)
  • Ausführung durch Handwerker, die in dieser Hinsicht ähnlich wie wir ticken und ihren Job offensichtlich gerne machen
  • Abstand halten von stumpf grenzwertorientierten Egalos, die sich keinerlei Gedanken machen
  • Abstand halten von übereifrigen Öko-Missionaren, die nur Schlechtes in der Welt sehen
  • ganz wichtig: ein gutes Bauchgefühl - und jederzeit ein Veto-Recht des Partners (so vorhanden).
Neben der Auswahl der Materialien gehört für ein gesundes Bauen die Berücksichtigung persönlicher Aspekte. Mach Dir eine eigene Liste. Für uns waren diese Aspekte im Wesentlichen:
  • eine körperlich deutlich spürbare Strahlungswärmequelle
  • maximale Helligkeit in der dunklen Jahreszeit
  • maximale Anbindung des Innenraums an die Natur um auch drinnen ein "Draußen-Gefühl" zu haben und natürlich frisch duftende Luft (Blüten, Wald, Wiese, Regen, Gewitter...) zu genießen
  • sehr großes Luftvolumen im Wohnraum mit viel natürlichen Materialien (bei uns Holz und Lehm)
  • sehr gute Akustik ohne stehende Wellen, Hall oder harte Reflexion.
  • Konsequentes bevorzugen der ästhetischer empfundenen Lösung (manchmal sehr einfache), denn das Auge wohnt mit.
Ebenfalls halte ich für unabdingbar beim gesunden Bauen darauf zu achten sich nicht verrückt zu machen (ist nämlich ungesund) und die richtige Budget- und Finanzierungswahl für das eigene Nervenkostüm zu wählen (schlaflose Nächte und Sorgen machen auch krank). Lieber also etwas kleiner, bescheidenerund passender bauen als einen Euro-je-Quafratmeter-optimierten Quader am Rande der Machbarkeit hinklotzen.

Dazu noch den Bauplatz gut aussuchen und aktiv eine gute Nachbarschaft initiieren, Streitigkeiten gehen auch im "gesündest" gebauten Haus gegen die Gesundheit. Braucht (kaum) kein Mensch.
  • sehr gute Akustik ohne stehende Wellen, Hall oder harte Reflexion
Wie hast du das denn geplant , umgesetzt und kontrolliert ?

rick2018 06.09.21 22:29
Vermutlich durch die Lignotrend Akustikdecken 😉

ypg 06.09.21 23:03
11ant schrieb:

Wenn Ihr wirklich einen Entwurf habt, ist diese Frage bereits beantwortet und nicht mehr variabel. Das ist sie nur bis ins Vorentwurfsstadium,
Ich denke, wir sprechen aus der Seele, wenn man ihn so versteht, wie er verstanden werden möchte: der Grundentwurf des Hauses fürs Grundstück steht, jetzt geht es um die Bauform bzw -Art.
Gerddieter schrieb:

Ich würde gerne für meine Familie ein "gesundes " Häuschen bauen,
Frage: wer will denn für seine Familie ein ungesundes Haus bauen?
Gerddieter schrieb:

nicht falsch verstehen, ich bin da nicht zwanghaft oder so.
Nicht falsch verstehen. Aber letztendlich muss auch alles durchführbar und bezahlbar sein.
Wenn Du also rein ökologische Materialien benutzen möchtest, dann kostet das…
haydee schrieb:

Der Fliesenleger muss wissen, wenn er wohngesund hört, das er den bioöko-essbaren Kleber benutzen muss und wie er ihn verarbeitet
Dann bleibt auch nur zu hoffen, dass das Resultat auch das wird, was es verspricht.
Im Prinzip darfst Du gar nicht bauen, wenn es um reine Ökologie geht.
Zu den anderen Aspekten wie „heutiger technischer Standard“, der schon zum Thema Gesundheit recht hoch angesiedelt ist, haben schon andere genug geschrieben. Auch der weitere Lebensstandard wie Essen+Trinken (möglichst natürlich und ohne Zusatzstoffe), Rauchen und Alkohol wie auch andere Gifte wie Zucker, Aromen und Duftstoffe, Formaldehyd in Bekleidung, Aluminium, Elektrosmog wurde schon genannt. Ich denke mal, dass Du mit gutem Baugefühl standardisiertes Bauen grünes Licht geben kannst - außer Du kannst sehr tief in den Geldbeutel greifen.
Da sind zb die Aspekte der Lüftungsanlage, Grauwassersammlung und -Weiterverwertung und eine gute Heizung Sachen, die man favorisieren könnte und sollte.

hampshire 07.09.21 08:35
Snowy36 schrieb:

  • sehr gute Akustik ohne stehende Wellen, Hall oder harte Reflexion
Wie hast du das denn geplant , umgesetzt und kontrolliert ?

Beraten lassen, reingefuchst, rumgerechnet, für LignoTrend Decke entschieden, den Zimmermann machen lassen, Kontrolle subjektiv, Ergebnis ist super.
Habe allerdings in den 90ern einen High-End Hifi Laden in Berlin gehabt und mich da schon mit akustischer Optimierung von Räumen unterschiedlicher Geometrie beschäftigt. War also mit Vorkenntnissen ausgestattet.
lignotrend