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ᐅ Fußbodenheizung im EG und OG, Heizkörper im Keller?


Erstellt am: 19.10.15 22:26

andimann20.10.15 12:55
Hi Allerseits,


nur keinen Streit bitte…


Bauexperte hat sicherlich Recht wenn Sie zu mehr Dämmung rät, schadet erst einmal nicht. Die echten Mehrkosten für 120 mm anstelle 100 mm dürften fast nicht messbar sein, wenn man sich die Kosten für das Material ansieht. Die Arbeit ist schließlich die gleiche, egal ob du da 100er oder 120er Platten an die Wand klebst. Nur schlagen die Handwerker bei sowas immer ja gerne gnadenlos zu, der echte Mehraufwand steht da meist in keinerlei Relation zu den veranschlagten Mehrkosten. Sprich, die lassen sich das vergolden…

Ich musste auch schon schmerzhaft lernen, dass meine Verhandlungsposition nun deutlich schlechter ist, als ich es von meinem Job gewohnt bin. Da dürfen Lieferanten, die versuchen solche Spielchen spielen, bei mir noch den Kaffee austrinken und werden dann freundlich zu Tür geleitet. Da steht dann schon der nächste, der den Job dann macht. Da vergebe ich allerdings auch deutlich andere Geldbeträge.

: Wenn ich das richtig verstehe, schlägst du vor die Heizung an sich mit einer höheren Vorlauftemperatur zu fahren (zb 50°C) und dann den Ausgang zu splitten- ein Teil geht als 50 °C zu den Radiatoren im Keller und den anderen Teil mische ich mit dem Rücklauf runter auf sagen wir 35 °C für die Fußbodenheizung im EG und OG. Das ist dieser Dreiwegemischer?

Das würde das Problem ja recht elegant und vor allem einfach lösen….


Viele Grüße,


Andreas
Sebastian7920.10.15 13:04
Vertue Dich da nicht - 20mm mehr wären bei uns um die 500 Euro mehr geworden (und das bei Selbstverlegung ohne Material über den Unternehmer).

Klingt natürlich nicht nach viel, aber das musst Du erst mal wieder durch weniger Heizkosten zu 100mm reinholen - das wird man wahrscheinlich nicht erleben. Von daher sollte eine kritische Betrachtung mancher Dämmung schon erlaubt sein
Bauexperte20.10.15 13:40
Hallo Andreas,
andimann schrieb:

: Wenn ich das richtig verstehe, schlägst du vor die Heizung an sich mit einer höheren Vorlauftemperatur zu fahren (zb 50°C) und dann den Ausgang zu splitten- ein Teil geht als 50 °C zu den Radiatoren im Keller und den anderen Teil mische ich mit dem Rücklauf runter auf sagen wir 35 °C für die Fußbodenheizung im EG und OG. Das ist dieser Dreiwegemischer?

Das würde das Problem ja recht elegant und vor allem einfach lösen….
Ich bin eine ambitionierte Verkäuferin; kein Heizungsfachmann

Da ich die korrekte Bezeichnung des "Mischers" nicht kenne (für mich muß es "nur" funktionieren), habe ich schnell gegurgelt (Infos gibt es auch bei dem hier beliebten Gemischtwarenhändler Bosy) und folgendes zum Thema gefunden:

**"Unabhängig von der Art und Weise, wie der Drehschieber eines Heizungsmischers verstellt wird, wird zwischen zwei Mischer-Bauarten unterschieden: dem Drei-Wege-Mischer und dem Vier-Wege-Mischer.

Im Drei-Wege-Mischer wird dem warmen Wasser vom Heizkessel kühleres Rücklaufwasser beigemischt. So wird die Temperatur im Heizungsvorlauf auf den gewünschten Wert verringert. Auf die Kesselrücklauftemperatur nimmt der Drei-Wege-Mischer keinen direkten Einfluss.

Beim Vier-Wege-Mischer werden gleichzeitig die Heizungsvorlauftemperatur gesenkt und die Kesselrücklauftemperatur angehoben. Letzteres geschieht durch Beimischen von heißem Wasser aus dem Kesselvorlauf entsprechend der Stellung des Drehschiebers. Durch den Vier-Wege-Mischer werden im Anlagenschema zwei Kreise gebildet: der Kesselkreis und der Heizkreis. Die Eigenschaft des Vier-Wege-Mischers, die Kesselrücklauftemperatur anzuheben, ist allerdings ungünstig in Heizungsanlagen mit Brennwertkesseln. Brennwertkessel erzielen dann besonders hohe Nutzungsgrade, wenn die Rücklauftemperatur des Heizungswassers unter der Taupunkttemperatur des sich im Verbrennungsgas befindenden Wasserdampfes liegt (bei Heizölfeuerung ca. 47 °C, bei Erdgasfeuerung ca. 57 °C). So kann ein großer Teil des Wasserdampfes im Verbrennungsgas kondensieren und die dabei frei werdende Verdampfungswärme als zusätzliche Wärme genutzt werden. Bei Verwendung eines Vier-Wege-Mischers kann die angehobene Rücklauftemperatur (je nach Auslastung des Kessels) zeitweise oder sogar ständig über der Taupunkttemperatur des Heizgases liegen. Der Brennwerteffekt wird verhindert. Aus diesem Grunde sollte bei Verwendung eines Brennwertkessels ein Drei-Wege-Mischer eingesetzt werden.
"

Quelle: SBZ Monteur SHK Magazin

HTH

Grüße, Bauexperte
andimann20.10.15 13:40
Uuuih, hast Recht, da ist von 100 auf 120 mm in der Tat ein echter Sprung, hatte ich noch gar nicht gesehen. Danke für den Hinweis! Das macht bei gut 100 qm zu dämmende Wand gute 400 € aus. *Staun* Aufrufen werden die Jungs dafür vermutlich 1500 €.
Denke, da muss man dann die Bauphysik im Detail betrachten, (welche Wanddicken man hat aus welchem Material, wo liegen die Taupunkte, Temperaturgefälle usw) um zu entscheiden, was da sinnvoll ist.
Wirtschaftlich reinholen wirst du die 400 € eher nicht.
Aber um Wirtschaftlichkeit geht's beim Hausbau ja nun gar nicht....

Viele Grüße,

Andreas
dämmungmehrkostenrücklauftemperaturtaupunkttemperatur