ᐅ Fußbodenheizung im EG und OG, Heizkörper im Keller?
Erstellt am: 19.10.15 22:26
Bauexperte20.10.15 11:08
Hallo Andreas,
Alternative: Du gehst her und schaltest einen Mischer zwischen, dann kannst Du die "normalen" Heizkörper einbauen. Dürfte im Eigenkapital nebst Einbau die vordergründig günstigste Methode sein, wobei ich den flächigen Einbau einer Fußbodenheizung eher als sinnvoll ansehe; gerade, weil Du einen Keller aus Fertigbetonteilen verbauen wirst.
Grüße, Bauexperte
andimann schrieb:Sehr sparsam, wenn der Keller temporär als Büroraum etc. genutzt werden soll. 120 mm kosten vorne mehr, aber hinten - bei leichter Temperierung einzelner Räume - weniger
Der Keller wird als WU Wanne mit 100 mm Perimeterdämmung ausgeführt,
andimann schrieb:Ohne "Überbrückung der unterschiedlichen Vorlauftemperaturen" würde es der weiter unten beschriebenen Niedertemperaturheizkörper bedürfen.
Mein Plan wäre nun im Keller normale Heizkörper an die Wand zu schrauben ...
Alternative: Du gehst her und schaltest einen Mischer zwischen, dann kannst Du die "normalen" Heizkörper einbauen. Dürfte im Eigenkapital nebst Einbau die vordergründig günstigste Methode sein, wobei ich den flächigen Einbau einer Fußbodenheizung eher als sinnvoll ansehe; gerade, weil Du einen Keller aus Fertigbetonteilen verbauen wirst.
Grüße, Bauexperte
Sebastian7920.10.15 11:21
Bauexperte, was sollen die 2 cm mehr bringen bzw. was sparen sie Dir im Jahr an Heizkosten und kosten dafür in der Anschaffung mehr? Unser Statiker hatte für die wohnhafte Nutzung die 100mm als ausreichend berechnet - natürlich beim eingebuddelten Keller. Beim querlesen verschiedener Baublogs kamen mir 8-10cm oft unter. Einzig Viebrockhaus hat (meine ich) irgendwas von irren 20cm...
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andimann20.10.15 11:24
Hi,
sorry, habe mich vielleicht unklar ausgedrückt.
Nochmal zurück zum Start:
Die 7500 Euro Aufpreis sind derzeit nur für die Fußbodenheizung im EG und OG. Das finde ich schon sehr frech, ich hoffe aber, dass ich da den Preis noch drücken kann. Fußbodenheizung ist aber für EG und OG gesetzt, da ist nur die Frage, welchen Aufpreis wir zahlen (müssen). Das ist aber gar nicht Gegenstand meiner Frage.
Es geht nur um den Keller und welche Art von Heizung man da einbauen kann. In den Standards der verschiedenen GUs findest du alle Varianten:
Keine Heizung und elektrische Heizung scheiden für uns aus.
Es bleiben also die Optionen
· Wasserheizkörper an der Wand
· Fußbodenheizung
Ich hätte vielleicht noch erwähnen müssen, dass wir derzeit in einem modernen Haus (BJ 2011) nach dem damaligen Kfw 70 Standard wohnen. (Zur Miete und nun bauen wir selber). Und da haben wir einen WU Keller mit Radiatoren an der Wand. Da wir aber dort im EG und OG ebenfalls Radiatoren haben fahren wir etwas höhere Vorlauftemperaturen, müsste so um die 45-50 °C liegen. Da sprechen die Radiatoren dann auch fix an.
Die Heizkosten für das Haus sind auch so schon sehr niedrig, wir verbrauchen 8500 kWh auf 130 qm Wohnfläche plus 50 qm beheizte Kellerfläche inkl. Warmwasserbereitung. Da kann man nicht meckern.
Aber wir haben in diesem Haus die Erfahrung gemacht, dass du einen WU Keller beheizen musst, sonst wirst du Probleme mit der Luftfeuchtigkeit bekommen.
Und daher kommt meine Intention nach einer Heizung im Keller die auch dauerhaft laufen kann.
Viele Grüße,
Andreas
sorry, habe mich vielleicht unklar ausgedrückt.
Nochmal zurück zum Start:
Die 7500 Euro Aufpreis sind derzeit nur für die Fußbodenheizung im EG und OG. Das finde ich schon sehr frech, ich hoffe aber, dass ich da den Preis noch drücken kann. Fußbodenheizung ist aber für EG und OG gesetzt, da ist nur die Frage, welchen Aufpreis wir zahlen (müssen). Das ist aber gar nicht Gegenstand meiner Frage.
Es geht nur um den Keller und welche Art von Heizung man da einbauen kann. In den Standards der verschiedenen GUs findest du alle Varianten:
- gar keine Heizung
- elektrische Heizkörper
- Wasserheizkörper an der Wand
- Als Option auch Fußbodenheizung im Keller
Keine Heizung und elektrische Heizung scheiden für uns aus.
Es bleiben also die Optionen
· Wasserheizkörper an der Wand
· Fußbodenheizung
Ich hätte vielleicht noch erwähnen müssen, dass wir derzeit in einem modernen Haus (BJ 2011) nach dem damaligen Kfw 70 Standard wohnen. (Zur Miete und nun bauen wir selber). Und da haben wir einen WU Keller mit Radiatoren an der Wand. Da wir aber dort im EG und OG ebenfalls Radiatoren haben fahren wir etwas höhere Vorlauftemperaturen, müsste so um die 45-50 °C liegen. Da sprechen die Radiatoren dann auch fix an.
Die Heizkosten für das Haus sind auch so schon sehr niedrig, wir verbrauchen 8500 kWh auf 130 qm Wohnfläche plus 50 qm beheizte Kellerfläche inkl. Warmwasserbereitung. Da kann man nicht meckern.
Aber wir haben in diesem Haus die Erfahrung gemacht, dass du einen WU Keller beheizen musst, sonst wirst du Probleme mit der Luftfeuchtigkeit bekommen.
Und daher kommt meine Intention nach einer Heizung im Keller die auch dauerhaft laufen kann.
Viele Grüße,
Andreas
Sebastian7920.10.15 11:25
Denke vor allem an eine Lüftungsanlage im Keller - dann hast Du kein Problem mit der Luftfeuchte.
Bauexperte20.10.15 11:37
Sebastian79 schrieb:
Beim querlesen verschiedener Baublogs kamen mir 8-10cm oft unter. Einzig Viebrockhaus hat (meine ich) irgendwas von irren 20cm...Wir liegen selten unter 120 mm, soll der Keller als eine Art "Wohnraum" dienen. Hinterfrage ich auch nicht, unsere Fachleute wissen schon, weshalb sie nicht unter diesen Wert gehen.Sebastian79 schrieb:
Ganz wertfrei gefragt - Du verstehst ?Ich schrieb ja, daß *ich* es als sparsam ansehe. Das bedeutet nicht, daß es 1:1 auf jedes andere BV übertragen werden kann Grüße, Bauexperte
Sebastian7920.10.15 11:40
Meine Eltern haben nicht mal ne Perimeterdämmung in ihrem 87er Haus, aber der Keller ist Wohnraum und warm - frag mich bitte nicht, wieso das so ist .
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