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ᐅ Fußbodenheizung Heizwärmebedarf mit mindestens 60 mm Estrich


Erstellt am: 24.12.17 10:42

krischaaan24.12.17 10:42
Hallo liebe Experten,

ich habe eine Frage:
Wir sind gerade am bauen unseres Einfamilienhauses. Das Haus wird nach KFW 55 und dem bayerischen 10.000 Häuser Programm gebaut (Variante 1.6). Das Gebäude hat einen berechneten Wert von "maximalen Heizwärmebedarf von 10 kWh/m²"

Darin ist die Vorschrift u.a.:

Fußbodenheizung mit mindestens 60 mm Estrich

Dies habe ich meiner Estrichfirma so weitergegeben... Diese meinte das sei nicht sinnvoll, da die Aufheizzeiten sich dadurch deutlich erhöhen und der Energiebedarf weiter höher wäre, als mit einem dünneren Estrich... Als genau das Gegenteil von der gedachten Möglichkeit zur Energiespeicherung.

Was meint Ihr dazu???

Danke für Eure Antworten.

Grüße und schöne Feiertage!
Christian
Joedreck24.12.17 11:11
Die Firma hat dahingehend recht, dass sich die Aufheizzeiten erhöhen. Das macht aber gar nichts, da in Neubauten eh 24 Stunden geheizt wird.
Das mit dem Energiebedarf ist völliger Nonsens, da das Haus x an Energie in Form von Wärme verliert. Das muss die Heizung ausgleichen. Ob das jetzt innerhalb von 1 Stunde mit hoher Temperatur, oder in 4 Stunden mit gemäßigter Temperatur geschieht ist völlig egal.
Die ganze Energie bleibt nämlich in der thermischen Hülle.
Genau genommen verliert man mit einer hoher Temperatur sogar mehr Energie, da das Temperaturgefälle größer ist.

Also gegen den geforderten Estrich bestehen keinerlei Bedenken!
chand198624.12.17 11:33
Joedreck schrieb:
Ob das jetzt innerhalb von 1 Stunde mit hoher Temperatur, oder in 4 Stunden mit gemäßigter Temperatur geschieht ist völlig egal.
Joedreck schrieb:
Die ganze Energie bleibt nämlich in der thermischen Hülle.
Genau genommen verliert man mit einer hoher Temperatur sogar mehr Energie, da das Temperaturgefälle größer ist.

Ich sehe da ja den Keim eines Selbstwiderspruchs 😉 .

Richtig ist natürlich, dass dünnerer Estrich weniger Vorlauftemperatur für Herstellen einer identischen Oberflächentemperatur erfordert, als dickerer.

Wärmetransport erfordert einen Temperaturgradienten - wird der Weg weiter, weil Estrich dicker, muss unterm Estrich wärmer, damit das selbe oben ankommt.

Insofern würde ich dem Heizungsbauer zustimmen - um wieviel 0,x bzw. y,z °C es dabei geht, weiß ich adhoc nicht.
Mycraft24.12.17 11:40
Hmm also ich frag mich was das Problem, dabei sein soll...ich habe 70mm Estrich und ich fand es damals als eher zu dünn für Fußbodenheizung
chand198624.12.17 12:03
Ein "Problem" gibt es nicht.

Aber die Effizienz der Fußbodenheizung hängt u. a. daran, wie schlecht Wärme nach unten transportiert wird und gleichzeitig wie viel besser nach oben zum Fußboden. Dieses Verhältnis + Verlegeabstand gibt die groben physikalischen Rahmenbedingungen für die Effizienz.

Funktionieren tut das ganze auch mit 100mm.
Mycraft24.12.17 12:33
Das ist klar...aber es ist auch klar dass eine Dämmung unter die Fußbodenheizung kommt also ist der Wärmetransport nach unten eher uninteressant.

Weniger dicker Estrich bedeutet aber auch gleichzeitig weniger Speicherfläche...ergo auch hier höhere Aufheizzeiten und höherer Energiebedarf um Temperaturen zu halten.
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