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Erstellt am: 03.09.22 23:13

driver5506.09.22 22:08
Einfach lächerlich, der Faden hier.
Und die Eule sitzt im Häuschen und lacht mit?
Joedreck07.09.22 05:46
xMisterDx schrieb:

Wenn man es so betrachtet, dann gibt es auch keine Garantie, dass ich im Jahre 2050 noch eine staatliche Rente erhalte. Vielleicht existiert die Bundesrepublik Deutschland dann in der heutigen Form nicht mehr und das Nachfolgeregime fühlt sich an alte Gesetze nicht mehr gebunden.
Mit beidem hast du absolut recht. Der erste Part ist meiner Meinung nach allerdings wahrscheinlicher als der zweite Teil. Man muss zwar nicht jede abwegige Möglichkeit in Betracht ziehen, gewisse Risiken aber zumindest bedenken. Auf die staatliche Rente würde ich mich persönlich nicht verlassen.
Und mein Einwand mit der betrieblichen Altersvorsorge ist nicht von der Hand zu weisen, wenn man sich ein wenig informiert. Die direkte Antwort auf meinen Beitrag hat ja bereits einige wichtige Punkte aufgezeigt.
Fuchsbau3507.09.22 07:17
Wir haben letztes über 100% finanziert und die Bank hat ausdrücklich darauf bestanden, dass wir bei Renteneintritt so gut wie durch sind mit dem Kredit. Soweit ich weiß gibt es da auch eine Vorgabe der EU, die die Banken verpflichtet solch Höhe Kredite nicht weit bis ins Rentenalter zu finanzieren. Wohl zum Schutz der Kunden. Das führt dann auch dazu, dass 75jährige Schwierigkeiten haben können, einen Kredit für Sanierungen zu bekommen. Solche Fälle gibt es wohl tatsächlich.
Ich bin jedenfalls froh, wenn ich bei Renteneintritt höchstens noch eine kleine Restschuld habe. Da will ich ja auch noch leben können.
Im Übrigen denke ich, dass das Argument, in der Zukunft verdiene ich ja auch mehr, zu kurz gedacht ist. Die Frage ist nämlich, wie viel ist das Geld dann wert und wie hoch sind die Lebenshaltungskosten? Vielleicht bleibt für den Kredit dann nämlich weniger Geld übrig.
SaniererNRW12307.09.22 08:20
Fuchsbau35 schrieb:

Wir haben letztes über 100% finanziert und die Bank hat ausdrücklich darauf bestanden, dass wir bei Renteneintritt so gut wie durch sind mit dem Kredit. Soweit ich weiß gibt es da auch eine Vorgabe der EU, die die Banken verpflichtet solch Höhe Kredite nicht weit bis ins Rentenalter zu finanzieren.
Nein, das stimmt so nicht. Die Banken haben keine Probleme, auch ins hohe Rentenalter zu finanzieren (zumindest gibt es keine aufsichtsrechtlichen Verbote, die eigene Risikostrategie der Bank kann anders lauten). Es muss nur für den Darlehensnehmer bezahlbar bleiben, also gibt es einen entsprechenden Prüfungsauftrag bei der Bank. Wurde vor einigen Jahren so angepasst.
Fuchsbau3507.09.22 08:38
SaniererNRW123 schrieb:

Nein, das stimmt so nicht. Die Banken haben keine Probleme, auch ins hohe Rentenalter zu finanzieren (zumindest gibt es keine aufsichtsrechtlichen Verbote, die eigene Risikostrategie der Bank kann anders lauten). Es muss nur für den Darlehensnehmer bezahlbar bleiben, also gibt es einen entsprechenden Prüfungsauftrag bei der Bank. Wurde vor einigen Jahren so angepasst.

Das mit der Bonitätsprüfung stimmt. Seit der Umsetzung der EU-Wohnimmobilienkreditrichtlinie sind die wesentlich strenger. dadurch bekommen Leite bereits ab 40-50 nicht mehr so einfach einen Kredit wie früher. Und die Banken können wohl auch nicht mehr so viel als Sicherheit anrechnen. Ist ja prinzipiell auch vernünftig.
Tassimat07.09.22 09:16
Es ist ein Unterschied für die Bank, ob sie zu Beginn einer Finanzierung die zukünftige Rente schätzen muss (Ausfallwahrscheinlichkeiten) gegenüber der tatsächlichen Situation wenn der Kreditnehmer bereits 60 Jahre alt ist und garantierte Rentenansprüche erworben hat. Wenn im Alter die garantierte Rente > Annuität + Lebenhaltungspausche ist, dann rücken Banken auch Geld raus.
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