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ᐅ Finanzierung Kauf Bestandshaus BW, 800-850k€


Erstellt am: 08.12.2021 14:01

fragdenfrosch 14.12.2021 15:49
Hallo,

kurz meine Meinung dazu:
So ein Objekt kauft man nicht mit Ende 20. Ihr werdet jedes Mal nervös, wenn eure geplanten Kinder allein im Garten rumdüsen. Du hast immer Angst, dass die in den Pool fallen. Und zu teuer ist die Hütte für euch auch, 700 k€ Kredit für euer Einkommen ist zu viel.

Ich komme auch aus Karlsruhe, und ja, die Wohnungs- und Bauplatznot ist riesig. Aber: Zeitdruck ist kein guter Ratgeber für diese Lebensentscheidung.
Wir waren auch in Mannheim, das macht aber keinen Sinn, solang man noch kein Grundstück in Reichweite hat.

Also, sucht erst mal ein Grundstück und dann einen Baupartner.

Und dann schaut euch mal die Region Bretten/Oberderdingen an. Da seid ihr gut angebunden Richtung Karlsruhe, und preislich ist es auch für euer Einkommen passender als die Rheinschiene, zumal ihr ein Grundstück mit >400m² sucht. Das kostet.

TmMike_2 14.12.2021 17:37
Ich bin ja immer noch davon überzeugt das eine selbst gekaufte oder gebaute Immobilie auch mit einem Gehalt bezahlt werden können müsste (worst case 50% von 1 Gehalt)
Und das eine selbst erworbene Immobilie günstiger sein sollte als eine ortsüblichen Vergleichsmiete (über 20J)
Das scheint im südlichen Raum aber wohl schon lange nicht mehr gegeben, also was tun?!
irgendetwas muss man ja schließlich tun, da Stillstand wohl eher keine Option für unser Dasein sein kann.

moccanna 14.12.2021 18:08
TmMike_2 schrieb:

Ich bin ja immer noch davon überzeugt das eine selbst gekaufte oder gebaute Immobilie auch mit einem Gehalt bezahlt werden können müsste (worst case 50% von 1 Gehalt)
Und das eine selbst erworbene Immobilie günstiger sein sollte als eine ortsüblichen Vergleichsmiete (über 20J)
Das scheint im südlichen Raum aber wohl schon lange nicht mehr gegeben, also was tun?!
irgendetwas muss man ja schließlich tun, da Stillstand wohl eher keine Option für unser Dasein sein kann.

Du musst viele Versicherungen haben bei dem Risikoappetit.

Arango18 14.12.2021 18:20
TmMike_2 schrieb:

Ich bin ja immer noch davon überzeugt das eine selbst gekaufte oder gebaute Immobilie auch mit einem Gehalt bezahlt werden können müsste (worst case 50% von 1 Gehalt)

Sorry, was ist das denn für eine Regelung? Hab ich ja noch nie gehört. Dann kauft oder baut bald keiner mehr irgendwas. 50 % von einem Gehalt? Bei zwei Gehältern mit 3.000 netto und zusammen 6.000 Euro Haushaltseinkommen soll man dann mit 1.500 Euro Einkommen rechnen, oder wie? Da kriegst du ja noch nichtmal mit einer günstigen Mietwohnung deinen Lebensunterhalt finanziert.
Und selbst wenn du die 1.500 Euro nur fürs wohnen meinst, ist das noch ziemlich konservativ.

Oetti 14.12.2021 20:36
TmMike_2 schrieb:

Ich bin ja immer noch davon überzeugt das eine selbst gekaufte oder gebaute Immobilie auch mit einem Gehalt bezahlt werden können müsste (worst case 50% von 1 Gehalt)
Arango18 schrieb:

Sorry, was ist das denn für eine Regelung? Hab ich ja noch nie gehört. Dann kauft oder baut bald keiner mehr irgendwas. 50 % von einem Gehalt? Bei zwei Gehältern mit 3.000 netto und zusammen 6.000 Euro Haushaltseinkommen soll man dann mit 1.500 Euro Einkommen rechnen, oder wie?

Und was ist daran nun schlecht? Für 1.500 Euro bekomme ich 500.000 Euro (1/2 Million Euro) finanziert. Wer in diesen Größenordnungen finanziert bringt doch i.d.R. auch ein wenig Eigenkapital mit, sodass die Immobilie letztlich dann 600.000 bis 700.000 Euro oder mehr kostet. Wer ohne Eigenkapital in dieser Größenordnung oder höher finanziert hat aus meiner Sicht Nerven aus Stahl.

Seit Beginn von Corona kommen in unserer Gegend regelmäßig Immobilien zum Verkauf oder Versteigerung, weil die Eigentümer zu knapp kalkuliert haben. Ein Grund ist, dass z.T. mit hohen EIgenleistungen gerechnt wurde und nun das Material nicht mehr gekauft werden kann. Ein anderer Grund ist, dass (bei Paaren) einer während der Pandemie seinen Job verloren hat und keinen adäquaten Ersatz gefunden hat oder einer bzw. beide über einen längeren Zeitraum in Kurzarbeit sind und das Haushaltseinkommen dadurch gesunken ist und am Monatsende plätzlich immer ein Minus steht. Geht eine Zeitlang gut, aber nicht auf Dauer, vor allem wenn unvorhergesehene Ausgaben plötzlich anstehen.

Für meine Frau und mich war damals auch wichtig, dass die Wohnung im Worst Case dauerhaft von einem Gehalt bezahlt werden kann. Wir hatten damals einen Kinderwunsch und haben inzwischen ein gesundes Mädchen, das inzwischen läuft. Was wäre aber gewesen, wenn die Kleine nicht gesund auf die Welt gekommen wäre und einer sich dauerhaft um die Betreuung kümmern muss und deshalb nicht mehr im geplanten (und für die Finanzierung erforderlichen Stundenumfang) arbeiten kann? Was, wenn wir Zwillinge bekommen hätten?

Letztlich muss jeder für sich selbst abschätzen wie viel Risiko er eingehen möchte. Wir verdienen auch 5.000 Netto und ich möchte trotzdem keine 2.000 Euro im Monat für die Finanzierung aufbringen müssen und hoffen, dass nichts passiert.

Arango18 14.12.2021 20:48
Oetti schrieb:

Und was ist daran nun schlecht? Für 1.500 Euro bekomme ich 500.000 Euro (1/2 Million Euro) finanziert. Wer in diesen Größenordnungen finanziert bringt doch i.d.R. auch ein wenig Eigenkapital mit, sodass die Immobilie letztlich dann 600.000 bis 700.000 Euro oder mehr kostet. Wer ohne Eigenkapital in dieser Größenordnung oder höher finanziert hat aus meiner Sicht Nerven aus Stahl.

Seit Beginn von Corona kommen in unserer Gegend regelmäßig Immobilien zum Verkauf oder Versteigerung, weil die Eigentümer zu knapp kalkuliert haben. Ein Grund ist, dass z.T. mit hohen EIgenleistungen gerechnt wurde und nun das Material nicht mehr gekauft werden kann. Ein anderer Grund ist, dass (bei Paaren) einer während der Pandemie seinen Job verloren hat und keinen adäquaten Ersatz gefunden hat oder einer bzw. beide über einen längeren Zeitraum in Kurzarbeit sind und das Haushaltseinkommen dadurch gesunken ist und am Monatsende plätzlich immer ein Minus steht. Geht eine Zeitlang gut, aber nicht auf Dauer, vor allem wenn unvorhergesehene Ausgaben plötzlich anstehen.

Für meine Frau und mich war damals auch wichtig, dass die Wohnung im Worst Case dauerhaft von einem Gehalt bezahlt werden kann. Wir hatten damals einen Kinderwunsch und haben inzwischen ein gesundes Mädchen, das inzwischen läuft. Was wäre aber gewesen, wenn die Kleine nicht gesund auf die Welt gekommen wäre und einer sich dauerhaft um die Betreuung kümmern muss und deshalb nicht mehr im geplanten (und für die Finanzierung erforderlichen Stundenumfang) arbeiten kann? Was, wenn wir Zwillinge bekommen hätten?

Letztlich muss jeder für sich selbst abschätzen wie viel Risiko er eingehen möchte. Wir verdienen auch 5.000 Netto und ich möchte trotzdem keine 2.000 Euro im Monat für die Finanzierung aufbringen müssen und hoffen, dass nichts passiert.

Ja, man kann auch Vierlinge bekommen. Es können auch beide gleichzeitig ihre Jobs verlieren. Verstehe, was du mit deinem Post ausdrücken willst, man kann es aber auch übertreiben mit der Schwarzmalerei. Klar, passieren kann alles … es kann aber auch alles halbwegs normal oder, ja, sogar gut laufen. Und, Entschuldigung, mit 25 % des Haushaltseinkommens bekommen doch wirklich nur die richtigen Großverdiener ihre Hütte noch finanziert … oder würde das bei euch mit ca., sagen wir mal, 1.600 Euro Haushaltseinkommen klappen? ;-)
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