ᐅ Feuchte Kellerwand - Wie dringt das Wasser ein?
Erstellt am: 02.03.2020 09:15
McLovin 02.03.2020 09:15
Hallo liebes Forum
wir haben ein Haus von 1980 gekauft und festgestellt, dass bei stark steigendem Grundwasserspiegel an zwei-drei Stellen Wasser im Bereich wo Kellerboden und Wand aufeinandertreffen eintritt, was sich durch feuchte Wände zeigt.
So wie ich es sehe, ist der Kellerboden und die Wand, bis zu einer Höhe von ca 1,5m geschüttet worden. Erst danach erfolgte Mauerwerk.
Von außen lässt sich eine schwarze Abdichtung (dünn wie Farbe) auf dem Kalksandstein erahnen, der, so hoffe ich, bis zum Fundament reicht.
An die Abdichtung der Hauswände möchte ich diesen Sommer ran und diese komplett erneuern.
Nun meine generelle Frage. Wie kann das Wasser im Bereich wo Boden und Wand (die als eins geschüttet sind, so sieht es jedenfalls aus) in den Innenraum dringen?
Ich bin Laie und habe Lust am selber machen und bin über jede Hilfestellung dankbar!
Beste Grüße
wir haben ein Haus von 1980 gekauft und festgestellt, dass bei stark steigendem Grundwasserspiegel an zwei-drei Stellen Wasser im Bereich wo Kellerboden und Wand aufeinandertreffen eintritt, was sich durch feuchte Wände zeigt.
So wie ich es sehe, ist der Kellerboden und die Wand, bis zu einer Höhe von ca 1,5m geschüttet worden. Erst danach erfolgte Mauerwerk.
Von außen lässt sich eine schwarze Abdichtung (dünn wie Farbe) auf dem Kalksandstein erahnen, der, so hoffe ich, bis zum Fundament reicht.
An die Abdichtung der Hauswände möchte ich diesen Sommer ran und diese komplett erneuern.
Nun meine generelle Frage. Wie kann das Wasser im Bereich wo Boden und Wand (die als eins geschüttet sind, so sieht es jedenfalls aus) in den Innenraum dringen?
Ich bin Laie und habe Lust am selber machen und bin über jede Hilfestellung dankbar!
Beste Grüße
Vicky Pedia 02.03.2020 11:01
Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass nach 40 Jahren Nässe eindringt. Der Anstrich, was immer das für einer auch ist, altert halt auch. Du wirst nicht umhinkommen, ringsum aufzuschachten, und die Wand von außen neu abzudichten. Dafür gibt es verschiedene Systeme von Anstrichen, Folien udgl mehr. Da würde ich mich beim Baustoffhändler vor Ort informieren und beraten lassen. Und wenn alles dann schon offen ist, würde ich gleich noch ein Drainagerohr mit reinlegen.
HausiKlausi 02.03.2020 22:28
Ergänzend dazu sei zu sagen, dass es sich bewährt hat, das seitenweise zu machen und nicht alle Himmelsrichtungen gleichzeitig bis zum Fundament (vor allem nicht zu tief) freizulegen. Sonst hast du möglicherweise noch andere Probleme, als einen feuchten Keller.
rick2018 03.03.2020 05:44
Seitenweise aufgraben und von außen dichten, Drainage verlegen.
Eventuell noch mit Injektionssystem die Wände selbst undurchlässiger machen.
Eventuell noch mit Injektionssystem die Wände selbst undurchlässiger machen.
Vicky Pedia 03.03.2020 13:46
rick2018 schrieb:
Eventuell noch mit Injektionssystem die Wände selbst undurchlässiger machen.Injektion ist aber nichts für drückende Nässe sondern für aufsteigende! Beim seitenweisen öffnen ist allerdings der Aufwand höher, die Drainage einzmessen. Tamstar 03.03.2020 16:41
Würdet ihr auf die Bodenplatte dann innen eine bituminöse Abdichtung aufbringen? Oder die Bodenplatte gar nicht behandeln?
Und würdet ihr zusätzlich horizontal abdichten über OK Gelände (Schnitt und Injektion) um Aufsteigen der kapillaren Feuchtigkeit in die EG-Wände zu vermeiden?
Hatte vor einer Weile mal so ein Projekt und war nicht sicher, wie ich damit umgehen soll... Entscheidung musste ich dann nicht mehr treffen
Und würdet ihr zusätzlich horizontal abdichten über OK Gelände (Schnitt und Injektion) um Aufsteigen der kapillaren Feuchtigkeit in die EG-Wände zu vermeiden?
Hatte vor einer Weile mal so ein Projekt und war nicht sicher, wie ich damit umgehen soll... Entscheidung musste ich dann nicht mehr treffen
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