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ᐅ Fehler beim Hausbau - Wie seid ihr damit umgegangen?


Erstellt am: 14.04.19 13:10

trequ14.04.19 13:10
Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren wie Ihr generell mit Fehlern am Bau umgegangen seid.
Mein Problem ist, dass immer wieder Fehler auffallen, welche dann mit einem "Workaround" behoben werden sollen, da die ursprüngliche Planung nicht mehr funktioniert.

Ein paar Beispiele:
  • Die Aussparung für meine Türen im OG sind alle zu hoch (2,30 m statt 2,15 m). Das lässt sich jetzt angeblich nicht mehr durch zumauern anpassen, da man die Korrektur später im Putz sehen würde. Also bekommen wir jetzt Türen mit Sondermaß.
  • Ein Verteiler für die Fußbodenheizung wurde falsch geplant. Er steht im Plan mit 75 cm Breite, der Heizungsbauer hat jedoch einen mit 120 cm Breite benötigt. Anstatt in der Wand steht der Verteiler jetzt vor der Wand, da die Wand ja schon fertig gemauert war und die Aussparung zu klein war.
  • Die Überdachung vor der Haustür war ursprünglich aus Beton mit einer tragenden Säule vorgesehen. Die Überdachung sollte laut Plan 20 cm hoch sein. Dann gab es die Idee, auf eine leichtere Holzkonstruktion zu wechseln, um die tragende Säule zu vermeiden. Jetzt sind jedoch ohne vorherige Abstimmung plötzlich 50 cm draus geworden. Geht angeblich nicht anders, da man oben eine Schicht aus 15 cm Kies als Spritzschutz braucht.
  • Meine Balkonmauern sind zu niedrig. Offenbar sind mind. 90 cm über Fußboden gesetzlich vorgeschrieben, wir haben jedoch nur 85 cm. Jetzt möchte man einen Handlauf oben darauf setzen, welcher nie vorgesehen war, um wieder auf die 90 cm zu kommen.
  • Die Zisterne wurde anfangs nicht tief genug eingegraben. Dann wurde sie wieder ausgegraben und tiefer gesetzt. Jetzt wird für den Deckel ein Abstandsring benötigt, da der Deckel jetzt deutlich unter dem Geländeniveau sitzt. Den Abstandsring sollen wir zahlen, da er angeblich Teil der Außenanlage ist, welche nicht beauftragt wurde. Das gleiche Problem haben wir auch mit den Lichtschächten im Keller. Dazu kommt, dass das Grundstück eigentlich komplett eben ist.

Wie tolerant seid ihr bei solchen Punkten?
Würdet Ihr bei sowas auf eine Lösung bestehen, auch wenn dafür etwas wieder eingerissen werden muss?

Danke.
hampshire14.04.19 13:47
Ich hoffe, dass uns diese Fehlerarten erspart bleiben.
Da ist schon Einiges auf Dich zugekommen. Sind es denn mehr Planungs- oder Ausführungsfehler?
Beispiel Türen: Ich wäre mit Sondertüren einverstanden, nicht aber mit den dadurch entstehenden Mehrkosten. Ausführungsfehler --> Mehrkosten beim Gewerk, welches die falsche Öffnungshöhe hat stehen lassen.
Falscher Verteiler - sehr ärgerlich. Vermutlich ist die gefundene Lösung eine pragmatische.
Fetter gewordene Überdachung - je nach dem wie es dann aussieht mehr oder weniger ärgerlich. Hätte mir auch passieren können. An vielen Stellen musste ich immer wieder genau nachfragen, da die Fachleute manchmal Dinge selbstverständlich finden, die Laien nicht sehen. Nach einigen Diskussionen um designrelevante Missverständnisse funktioniert die Kommunikation inzwischen gut.
Balkonmauern würde ich ordentlich machen lassen und wenn"s neu machen heißt. Es zahlt entweder der Planer oder der Ausführende. Wenn die Höhe durch ein Umentscheiden des Bodenbelags zustande gekommen ist - selbst zahlen.
Zisterne - Distanzring würde ich zahlen und gut ist.

Meine Toleranzschwelle ist bei Baufehlern gering. Wenn eine gute Lösung präsentiert wird, kann ich aber damit gut leben. Mehrkosten durch mangelnde Ausführung sind für mich inakzeptabel.
Mycraft14.04.19 14:04
1. Hatten wir auch. Zugemauert und gut. Aber ich wäre hier auch bei hampshire von mir aus Sondertüren, aber ohne Mehrkosten für mich.

2. Da wäre ich mit der Lösung einverstanden. Dann eben Aufputz statt UP. Meistens steht es ja eh im Flur oder Nebenraum stört also nicht weiter.

3. Tja hier ist insgesamt alles irgendwie schief gelaufen. Da hilft nur Reden/verhandeln und einen Mittelweg finden. Alles schriftlich festhalten.

4. Hmm tja von mir aus mit Handlauf, aber ohne Mehrkosten und Rostfrei. Scheinbar ein Planungsfehler des Architekten.

4. Hier muss man schauen was vereinbart und bestellt wurde. Wenn die Außenanlage und Entwässerung immer als ein Extra lief, dann kann es schon strittig sein. (Zu deinem Nachteil)
Maria1614.04.19 14:27
Wer hat denn geplant? Baut ihr mit GU oder Architekt/ Einzelgewerkvergabe? Wer hat sich zwischendrin die einzelnen Punkte angeschaut, auch wenn ggf. keine Abnahme nötig war?
Wer hat die Planungen für z. B. die Eingangsüberdachung gemacht, wer hat sie freigegeben und warum meint dann irgendjemand, das ohne vorherige Absprache mit dir in 50 cm ändern zu können?

Ist der Innenputz schon drin gewesen und die falsche Höhe erst danach aufgefallen?
boxandroof14.04.19 14:54
Wir haben immer Fallweise entschieden. Wer trägt Schuld, stört es mich, was bedeutet die Nachbesserung usw.

Ich finde es macht auch einen Unterschied ob man sehr viel Geld in etwas steckt oder nicht. Beim Top 3D und teuer geplanten Vorzeigebad oder der Showküche würde mich jeder Mangel sehr stören.

Würde wohl nur das mit der Zisterne akzeptieren. Kommt vor und es wurde ja schon kräftig nachgearbeitet. Haustür nur wenn es explizit meine Schuld wäre, tendenziell aber nein. War die Ausführung aus Holz für Dich günstiger oder warum die Planänderung?

Fußbodenheizung Verteiler war bei uns das selbe. Habe mit dem Maurer eine sinnvolle Lösung gefunden, abweichend von Plan und nicht auf meine Kosten. Wenn der Kasten optisch im Weg rumsteht würde ich es nicht akzeptieren. Wenn der Kasten OK für Dich ist, würde *ich* ihn nur zahlen, falls ihn ein anderes separat beauftragtes Gewerk liefert.
Balkon ebenso nicht akzeptieren, wobei da die Frage ist was da verhältnismäßig ist, das kann ich nicht einschätzen.

Wir haben einige kleinere optische Dinge akzeptiert, die uns nicht stören oder Sachen für die wir oder unsere Planung verantwortlich waren.

Bei zwei Sachen bzgl. Bausubstanz habe ich erst gar keine Diskussion angefangen, sondern direkt einen Sachverständigen die Probleme schriftlich festhalten lassen. Wirkt Wunder. Bei den meisten Gewerke war das aber nicht nötig.

Und die Frage von Maria ist wichtig, mit GU oder Architekt.. Bei GU hätte ich weniger akzeptiert.
trequ14.04.19 17:17
Hallo zusammen,

danke für die Antworten.
Maria16 schrieb:
Wer hat denn geplant? Baut ihr mit GU oder Architekt/ Einzelgewerkvergabe?
Wir bauen schlüsselfertig mit einem GU.
Maria16 schrieb:
Wer hat sich zwischendrin die einzelnen Punkte angeschaut, auch wenn ggf. keine Abnahme nötig war?
Wir sind zwar täglich auf der Baustelle, aber eigentlich wäre das ja der Job des Bauleiters.
Als Leihe sieht man halt auch nicht alles.
Maria16 schrieb:
Wer hat die Planungen für z. B. die Eingangsüberdachung gemacht, wer hat sie freigegeben und warum meint dann irgendjemand, das ohne vorherige Absprache mit dir in 50 cm ändern zu können?
Ich habe nie etwas von irgend welchen Planungen gesehen. Das war halt eines Tages mal da.
Maria16 schrieb:
Ist der Innenputz schon drin gewesen und die falsche Höhe erst danach aufgefallen?
Ja, genau.
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