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ᐅ Fehler beim Hausbau - Wie seid ihr damit umgegangen?


Erstellt am: 14.04.19 13:10

ypg28.04.19 13:37

ich schrieb:
ypg schrieb:

Ich denke, gewisse Sonderausstattungen passen nicht zu einem Standard-Typenhaus eines GUs.
berny schrieb:

fände rissfreie Decken und Wände eigentlich Standard.
berny schrieb:

Ich hatte ihn als GU um ein Angebot für das Vergipsen in "glatter Qualität" und auch Streichen in Weiss gefragt. Dazu alle Fussböden in Vinyl.

rissfreie Decken sind für mich keine "gewissen Sonderausstattungen". Du redst von ganz anderen Dingen.
Für mich sind gewisse Sonderausstattungen, die nach meiner Meinung schwer mit der ausgeschriebenen Leistung zu vereinbaren sind, zB der barrierefreie Duschtempel oder die 100 x 100 grossen Fliesen, wo der Bauherr später die Fugen moniert.

Wir haben zB auch diese Risse. Wenn ich einen GU auswähle, der im OG Rigipsplatten für die Innenwände verwendet und ich mich mit "tapezierfertigen Wänden in Q2-Ausführung" aus Kostengründen begnüge, muss ich damit rechnen, dass ich später Risse bei von uns nicht tapezierten Wänden sehe. Denn Risse sind nicht weltbewegend und passieren. Nur hat man sie früher eben nicht durch die Raufaser durchgesehen.
Wir haben auch den barrierefreien "Duschtempel". Dort gibt es keine Beanstandungen, da diese Dusche auch in der Bauleistungsbeschreibung vorkommt und der Fliesenleger darum wusste.

Oder nehmen wir mal die statische Mittelwand: viele wollen alles offen und frei haben. Das Typenhaus sieht aber eine tragende Wand vor. Kein Problem, wird da ein Träger eingesetzt. Jetzt kommt aber der Flair-Hausbauherr und will den Träger nicht sehen, noch dazu mehr als offen als gut ist. Der GU warnt vor Problemen, der Bauherr wills nicht hören... es wird an der Statik gefrickelt, bis es passt.... und der Bauherr nörgelt an einem hässlichen Träger herum und meint, das ist ein Baumangel.

Viele Bauherren wollen, überspitzt gesagt, aus dem Flair 113 einen Jette-Palast machen. Dass die Grundsubstanz dann nicht mit der Ausstattung vereinbar ist, interessiert nicht.
Snowy36 schrieb:

Man kann sich einfach dagegen nicht wehren diese Erfahrung hab ich leider machen müssen. Man denkt immer es gäbe da so viele Möglichkeiten wie Bewertungen, Gerichte, Handwerkskammer etc....aber wenn man die dann braucht ist keiner da.....

das ist natürlich richtig blöd, wenn es noch nicht einmal der Kammer interessiert

Edit: unser Sachverständige hat uns die Bauleistungsbeschreibung im Nachhinein übersetzt... das dies und das Nachteile haben könnte. Warum im Nachhinein? Weil wir erst später einen Sachverständigen genommen haben...
ypg28.04.19 13:43
LuckyDuke schrieb:

Wenn es jeder den Kollegen vom Bau so einfach macht, braucht man sich nicht wundern, dass sie sich über die Zeit immer mehr rausnehmen. Aber backe ruhig weiter deinen Kuchen.

Du wedelst mit einem Schein...
ypg28.04.19 13:44

wer hat jetzt die Malerarbeiten bei Dir durchgeführt? Das Abspritzen mit Acryl gehört zu den Malerarbeiten...
Und welchen Putz hast Du genommen? Q2, Q3 oder Q4?
Nordlys28.04.19 14:09
bernys Rigipsrisse sind kein Mangel. Wenn man Trockenbaufugen rissfrei haben will, geht das nur mit Tapete oder Stuckleisten im Winkel. Das ist leider so. Rigips ist immer auf Holz geschraubt, Holz ist nicht starr, neue Häuser, besonders wenn es grosse sind, setzen sich, Gewebe einspachteln genügt oft nicht. Ist wie Silikonfugen, die reissen ggf. auch und müssen neu gemacht werden. K.
berny28.04.19 14:26
Hi Yvonne,

der Maler hat die Gips- und Malerarbeiten durchgeführt. Bestellt und bezahlt in Q3. Hab` vorher gar nicht gewusst, dass es Q4 überhaupt gibt.
Bin ja- wie ich schon früher geschrieben hatte- teilweise selbst schuld. Wir sind wirklich voller Vertrauen zum GU gegangen, haben gesagt: Guck`, hier ist unser Budget, Bau uns mal das Haus X. Wir können nichts selber machen, arbeiten beide noch in der Schweiz und kommen in knapp 2 Jahren zurück. Er zu uns: Überhaupt kein Problem, wir haben schon oft für Bauherren gebaut die weit weg wohnen, Sie müssen sich um gar nichts kümmern, nur noch die Koffer packen und kommen. Dann haben wir unterschrieben und das war`s. Wir hatten keine Ahnung von Gipskartondecken, Abständen von Fussbodenheizungsrohren oder sonstirgendwas. haben einfach nur immer wieder gehört: Wir machen das schon. Da ist man dann am Ende über viele (zugegebenermassen nicht katastrophale, aber unnötige und ärgerliche) Fehler und kleine Pfuschereien doch sehr, sehr enttäuscht. Das ist das eigentliche Problem dabei. Wie gesagt, sind selber schuld, zu vertrauensselig, zu wenig misstrauisch beim Lesen der extrem schwammigen Baubeschreibung etc...
Ich glaube, Du hast schon vor ca. 5 Jahren gebaut oder so? Da war das alles vielleicht noch besser. Nicht ganz so auf Abzocke und Pfuscherei ausgelegt.
berny28.04.19 14:35
: Wenn man Trockenbaufugen rissfrei haben will, geht das nur mit Tapete oder Stuckleisten im Winkel.

Das glaub ich Dir unbesehen, inzwischen weiss ich das auch. Aber doch nicht vorher, ich bin doch kein Trockenbauer! Natürlich hätte ich in dem Falle gesagt: Na dann mach es so, wie es rissfrei geht. Das Geld war wirklich nicht das Problem, das haben wir dem GU immer wieder gesagt. Hat aber nicht interessiert. Wir legen mal los so wie immer... Du bist ja eh nicht da. Aber wie gesagt: Wir lassen das jetzt- zumindest finanziell- vor Gericht klären. Mal sehen wie es ausgeht. Den (unnötigen) Ärger nimmt uns das nicht; wenigstens wird der GU nicht ungeschoren davonkommen. Wird ihn bei der guten Baukonjunktur nicht gross jucken, aber ich gebe nicht gerne Geld für Pfusch- egal wer und wann und was die Ursache ist. Ich war es jedenfalls nicht.
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