ᐅ Falsche Heizung verbaut — Problem und Konsequenzen?
Erstellt am: 29.02.2020 17:08
hampshire 01.03.2020 11:22
Aktuelle Gasheizungen laufen geregelt und nicht nur "volle pulle". Auch weiss man heute, dass man nicht einfach Heizkörper irgendwo abdrehen sollte. Mit einem guten hydraulischem Abgleich sollte die Überdimensionierung weder nennenswert auf die Kosten, noch auf die Lebensdauer gehen. Ist ja keine Wärmepumpe.
Thema ansprechen, Lösung (Nachlass oder Zusatzleistung) vereinbaren und fröhlich bleiben.
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opalau 01.03.2020 13:43
Keine Sorgen, das HTD-Forum ist mir bekannt. Dort würde ich im Zweifelsfall auch noch nachfragen.
Mir ist klar, dass heutige Thermen modulieren — ich vermute, dass meintest du mit "geregelt laufen", . Aber wenn die verbaute Heizung nur bis minimal 4,4kW runter geht, das Haus aber nur 7kW Heizlast hat, dann frage ich mich schon, wie häufig sie dann nicht tief genug modulieren kann und anfängt zu takten.
Ich werde erst mal das Gespräch mit Installateur, Bauleiter und Sachverständigen suchen um herauszufinden, wie groß das Problem überhaupt ist. Vorher will ich natürlich kein Fass aufmachen. Der bisherige Bau und die Kommunikation mit dem Bauunternehmen war immer extrem angenehm, fair und lösungsorientiert, da erwarte ich auch hier, dass wir eine gute Einigung finden.
Mir ist klar, dass heutige Thermen modulieren — ich vermute, dass meintest du mit "geregelt laufen", . Aber wenn die verbaute Heizung nur bis minimal 4,4kW runter geht, das Haus aber nur 7kW Heizlast hat, dann frage ich mich schon, wie häufig sie dann nicht tief genug modulieren kann und anfängt zu takten.
Ich werde erst mal das Gespräch mit Installateur, Bauleiter und Sachverständigen suchen um herauszufinden, wie groß das Problem überhaupt ist. Vorher will ich natürlich kein Fass aufmachen. Der bisherige Bau und die Kommunikation mit dem Bauunternehmen war immer extrem angenehm, fair und lösungsorientiert, da erwarte ich auch hier, dass wir eine gute Einigung finden.
hampshire 01.03.2020 16:00
Da hast Du recht, die Minimalleistung beim Anspringen spielt eine Rolle.
opalau schrieb:Das spricht auch für Dich.
Der bisherige Bau und die Kommunikation mit dem Bauunternehmen war immer extrem angenehm, fair und lösungsorientiert, da erwarte ich auch hier, dass wir eine gute Einigung finden.
gmt94 01.03.2020 17:23
Also wir haben auch eine Gasheizung jedoch nur 165qm. Wir haben eine Buderus mit 14kw Gesamtleistung und die kann auf 14% runterregeln. Was ca. 2kw entspricht.
Ich habe gerade Mal geschaut, sie läuft nämlich gerade. Wir haben 7 Grad draußen und die Anlage macht 24-25grad Vorlauf. Dazu hat sie gerade auf 15% moduliert.
Da deine große Heizung ja doppelt so viel Leistung hat. Würde sie entsprechend kurze laufen und häufiger takten. Ich habe 2107 Betriebsstunden und 1287 Brennerstarts. Sind im Schnitt 1,6h pro Start. Bei kühlen Temperaturen komme ich mit 2-3 Starts am Tag aus.
Ich würde auf jeden Fall versuchen die kleine Anlage zu bekommen.
Ich habe gerade Mal geschaut, sie läuft nämlich gerade. Wir haben 7 Grad draußen und die Anlage macht 24-25grad Vorlauf. Dazu hat sie gerade auf 15% moduliert.
Da deine große Heizung ja doppelt so viel Leistung hat. Würde sie entsprechend kurze laufen und häufiger takten. Ich habe 2107 Betriebsstunden und 1287 Brennerstarts. Sind im Schnitt 1,6h pro Start. Bei kühlen Temperaturen komme ich mit 2-3 Starts am Tag aus.
Ich würde auf jeden Fall versuchen die kleine Anlage zu bekommen.
hegi___ 01.03.2020 18:14
Ca. 7kw kann von der Heizlast her passen.
Diese wird bei der Normaußentemperatur berechnet. Je nach Standort wahrscheinlich - 10 Grad.
Dementsprechend wirst du die meiste Zeit noch weniger Heizleistung benötigen.
Auch wenn die Anlage viel zu groß ist wirst du wohl damit leben müssen.
Einen Austausch wird niemand bezahlen.
Auch weil die ursprünglich geplante schon zu groß wäre.
Bei Gas ist das aber auch nicht so tragisch.
Bei Wärmepumpe ist das ein NoGo.
20kw Kessel im Einfamilienhaus kommt noch aus der Ölkessel und Gasthermen Zeit ohne Brennwert.
Dies spricht für einen inkompetente Firma.
Diese wird bei der Normaußentemperatur berechnet. Je nach Standort wahrscheinlich - 10 Grad.
Dementsprechend wirst du die meiste Zeit noch weniger Heizleistung benötigen.
Auch wenn die Anlage viel zu groß ist wirst du wohl damit leben müssen.
Einen Austausch wird niemand bezahlen.
Auch weil die ursprünglich geplante schon zu groß wäre.
Bei Gas ist das aber auch nicht so tragisch.
Bei Wärmepumpe ist das ein NoGo.
20kw Kessel im Einfamilienhaus kommt noch aus der Ölkessel und Gasthermen Zeit ohne Brennwert.
Dies spricht für einen inkompetente Firma.
guckuck2 01.03.2020 18:21
Am geilsten ist natürlich die Aussage, 14kw waren zu wenig. Beruf verfehlt würd ich sagen.
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