ᐅ Erfahrung mit der Matthias Wand Massivhaus GmbH (Town & Country)?
Erstellt am: 09.03.11 22:10
perry471127.02.15 10:40
Das Problem ist doch: Man meint man hat sich "Ahnung verschafft" indem man sich etliche Wochen mit dem Thema beschäftigt.
Ich hatte bei den Gesprächen sogar einen angehenden Bauingenieur dabei - da denkt man sich so "prinzipiell" Ahnung sollte der ja haben. nur hatte der auch noch nie gebaut 8)
Man unterschätzt die Situation einfach, und ich denke das ging nicht nur uns so, sondern sehr sehr vielen ging, geht und wird es so gehen. Es geht da um Feinheiten die man so erst mal gar nicht als wirklich "wichtig" erachtet, die dann später aber durchaus eine erhebliche Rolle spielen können.
Ich hatte bei den Gesprächen sogar einen angehenden Bauingenieur dabei - da denkt man sich so "prinzipiell" Ahnung sollte der ja haben. nur hatte der auch noch nie gebaut 8)
Man unterschätzt die Situation einfach, und ich denke das ging nicht nur uns so, sondern sehr sehr vielen ging, geht und wird es so gehen. Es geht da um Feinheiten die man so erst mal gar nicht als wirklich "wichtig" erachtet, die dann später aber durchaus eine erhebliche Rolle spielen können.
Bauexperte27.02.15 10:57
Guten Morgen,
Ich mache den Job im 19. Jahr und es wäre mehr, als anmaßend zu behaupten, ich wüßte Alles. Angehende Bauherren glauben aber - aus welchen Gründen auch immer - ein Crashkurs in Sachen Hausbau oder Erfahrungen Dritter würden sie befähigen, langfristig wirkende Entscheidungen zu treffen.
100ige Sicherheit wird es nie geben, sie läßt sich aber auf ein Minimum reduzieren. Das beginnt mit der sorgfältigen Auswahl des temporären Baupartners und endet mit der Begleitung des BV durch einen Selbstbeauftragten und unabhängigen Sachverständigen. Wenn sich bei Hausübergabe erweist, daß der begleitende Sachverständige eigentlich verzichtbar gewesen wäre, war die temporäre Baupartnerwahl eine gute Entscheidung und es bleiben Gelder übrig für Außenanlagen, hübsche Einrichtungsgegenstände oder whatever.
Eines sollten Bauherren aber ganz sicher vermeiden: sich - in einem, ihnen unbekannten Berufsfeld - klüger, als den Rest der Welt zu halten. Dann ist über kurz oder lang Holland in Not!
Grüße, Bauexperte
perry4711 schrieb:Du bringst es salopp auf den Punkt: "man meint" (btw. kann mir einer hier vlt. erklären, weshalb immer von "man" die Rede ist, wenn doch die eigene Person gemeint ist?)
Das Problem ist doch: Man meint man hat sich "Ahnung verschafft" indem man sich etliche Wochen mit dem Thema beschäftigt.
Ich mache den Job im 19. Jahr und es wäre mehr, als anmaßend zu behaupten, ich wüßte Alles. Angehende Bauherren glauben aber - aus welchen Gründen auch immer - ein Crashkurs in Sachen Hausbau oder Erfahrungen Dritter würden sie befähigen, langfristig wirkende Entscheidungen zu treffen.
perry4711 schrieb:Du hast schlicht am falschen Ende gespart! Zudem sind Bau-Ings. (Du magst es vmtl. kaum glauben) die falschen Ratgeber in Sachen Entscheidungen für/gegen einen temporären Baupartner. Fertige Bau-Ings. zäumen das Pferd meist von der falschen Seite auf, zudem sind sie beratungsresistenter, als der fragende Freund.
Ich hatte bei den Gesprächen sogar einen angehenden Bauingenieur dabei - da denkt man sich so "prinzipiell" Ahnung sollte der ja haben. nur hatte der auch noch nie gebaut 8)
perry4711 schrieb:Es wird sich so lange nichts ändern, solange der Konsum an erster Stelle steht. Ich lese immer wieder, daß für das Honorar ja dies und das zu kaufen sei. Dieses "Problem" ist ergo hausgemacht, also real verhinderbar!
Man unterschätzt die Situation einfach, und ich denke das ging nicht nur uns so, sondern sehr sehr vielen ging, geht und wird es so gehen. Es geht da um Feinheiten die man so erst mal gar nicht als wirklich "wichtig" erachtet, die dann später aber durchaus eine erhebliche Rolle spielen können.
100ige Sicherheit wird es nie geben, sie läßt sich aber auf ein Minimum reduzieren. Das beginnt mit der sorgfältigen Auswahl des temporären Baupartners und endet mit der Begleitung des BV durch einen Selbstbeauftragten und unabhängigen Sachverständigen. Wenn sich bei Hausübergabe erweist, daß der begleitende Sachverständige eigentlich verzichtbar gewesen wäre, war die temporäre Baupartnerwahl eine gute Entscheidung und es bleiben Gelder übrig für Außenanlagen, hübsche Einrichtungsgegenstände oder whatever.
Eines sollten Bauherren aber ganz sicher vermeiden: sich - in einem, ihnen unbekannten Berufsfeld - klüger, als den Rest der Welt zu halten. Dann ist über kurz oder lang Holland in Not!
Grüße, Bauexperte
baumann201327.02.15 11:07
Ich kann Voki1 da nur zustimmen. Auch uns hat der Sachverständige in der Bauvorbereitung viele gute Tipps gegen. Das Gleiche erhoffen wir uns während der Bauphase.
perry471127.02.15 11:27
Bauexperte schrieb:
Es wird sich so lange nichts ändern, solange der Konsum an erster Stelle steht. Ich lese immer wieder, daß für das Honorar ja dies und das zu kaufen sei. Dieses "Problem" ist ergo hausgemacht, also real verhinderbar!
Nun ja, "wir" sind nun mal in erster Linie eine Konsumgesellschaft, ausser in Bereichen in denen man selbst "Experte" ist, da werden dann die Ansprüche an die Qualität plötzlich höher gestellt.
Schöne Grüße aus dem gerade sonnigen Bayern !
steam8416.03.15 17:39
Hallo alle zusammen,
ich bin neu hier und konnte schon so Manches erlesen. Was für eine tolle und lebhafte Diskussion, das hilft hier und da weiter
Meine Frau und ich stehen auch kurz vor dem großen Schritt und auch wir sind bei Wand Massivhaus GmbH gelandet, nur das noch nichts unterschrieben ist, da wir uns noch durch die Grundstücke wühlen. Parallel sind wir noch bei der Hollebau im Beratungsgespräch, um einen Vergleich zu haben. Und soweit ich erkennen kann, hat jede der Firmen seine Vor- und Nachteile. Aber um beim Thema und damit Wand Massivhaus zu bleiben, geht folgendes nur um diese Firma.
Soweit ich erkennen kann, wird immer wieder Wand Massivhaus mit Town & Country in Verbindung gebracht. Das mag wohl stimmen, aber nach jetzigen Stand ist Wand doch absolut selbstständig (kein Franchise, denn bei Town & Country ist Wand nicht aufgeführt), wenngleich die Hausmodelle fast 1:1 mit Town & Country übereinstimmen. Oder hab ich da jetzt was verdreht?
Alles in allem lese ich hier Pro und Kontra beieinander und so einiges ist +schon recht alt (8+ Jahre) Dazu mehrere Fragen: Gibt es noch jemanden der aktuell baut bzw. in den letzten 2 Jahren gebaut hat? Sind die Bauherren aus den Jahren 2007+ mit ihrem Bau zufrieden? Hat wer massive Probleme, seien es Planungsfehler, Baumängel oder gar noch schlimmer, wie ich in einem anderen Blog erlesen konnte, gar in einem laufendes Gerichtsverfahren?
@somebody: Ich sehe du baust auch aktuell (oder bist davor) in Bayern. Alles in allem stehst du in ähnlicher Situation, eben nur 1 oder 2 Schritte voraus. Dazu die Frage, falls ich es erfragen darf, Wo genau du werkelst?
Danke erst mal an alle für die Aufmerksamkeit und die kommenden Antworten.
Gruß
ich bin neu hier und konnte schon so Manches erlesen. Was für eine tolle und lebhafte Diskussion, das hilft hier und da weiter
Meine Frau und ich stehen auch kurz vor dem großen Schritt und auch wir sind bei Wand Massivhaus GmbH gelandet, nur das noch nichts unterschrieben ist, da wir uns noch durch die Grundstücke wühlen. Parallel sind wir noch bei der Hollebau im Beratungsgespräch, um einen Vergleich zu haben. Und soweit ich erkennen kann, hat jede der Firmen seine Vor- und Nachteile. Aber um beim Thema und damit Wand Massivhaus zu bleiben, geht folgendes nur um diese Firma.
Soweit ich erkennen kann, wird immer wieder Wand Massivhaus mit Town & Country in Verbindung gebracht. Das mag wohl stimmen, aber nach jetzigen Stand ist Wand doch absolut selbstständig (kein Franchise, denn bei Town & Country ist Wand nicht aufgeführt), wenngleich die Hausmodelle fast 1:1 mit Town & Country übereinstimmen. Oder hab ich da jetzt was verdreht?
Alles in allem lese ich hier Pro und Kontra beieinander und so einiges ist +schon recht alt (8+ Jahre) Dazu mehrere Fragen: Gibt es noch jemanden der aktuell baut bzw. in den letzten 2 Jahren gebaut hat? Sind die Bauherren aus den Jahren 2007+ mit ihrem Bau zufrieden? Hat wer massive Probleme, seien es Planungsfehler, Baumängel oder gar noch schlimmer, wie ich in einem anderen Blog erlesen konnte, gar in einem laufendes Gerichtsverfahren?
@somebody: Ich sehe du baust auch aktuell (oder bist davor) in Bayern. Alles in allem stehst du in ähnlicher Situation, eben nur 1 oder 2 Schritte voraus. Dazu die Frage, falls ich es erfragen darf, Wo genau du werkelst?
Danke erst mal an alle für die Aufmerksamkeit und die kommenden Antworten.
Gruß
Fortuna8617.03.15 12:48
Wenn es bei uns konkret wird, dann wollen wir beim Bauherren-Schutzbund eintreten und alle Verträge von einem Bausachverständigen prüfen und die Baustelle begleiten lassen.
Ich bin zwar eigentlich nicht blauäugig, aber beim Thema Bau kann ich nun mal leider keine Fachkompetenzen aufweisen. Diese Beratung wird uns Minimum
3.500,00 € kosten. (lt. Aussage des Bausachverständigen) Zur Sicherheit rechne ich lieber mit 5.000,00 €. Da kann man bestimmt viel für kaufen. Nützt nur nichts, wenn ich am Ende eine lange Liste der Mängelbeseitigung habe.
Ich bin zwar eigentlich nicht blauäugig, aber beim Thema Bau kann ich nun mal leider keine Fachkompetenzen aufweisen. Diese Beratung wird uns Minimum
3.500,00 € kosten. (lt. Aussage des Bausachverständigen) Zur Sicherheit rechne ich lieber mit 5.000,00 €. Da kann man bestimmt viel für kaufen. Nützt nur nichts, wenn ich am Ende eine lange Liste der Mängelbeseitigung habe.
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