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ᐅ Erdwärmepumpe für ein kleines erdgeschossiges Einfamilienhaus


Erstellt am: 02.04.21 14:06

Strahleman05.04.21 11:16
blackarrow1990 schrieb:

Gibt es einen Leitfaden oder Literatur, welche Wärmepumpe für so ein kleines Bauprojekt am besten geeignet wäre? Vielen Dank.
Es kommt nicht nur auf die Größe des Hauses an sondern v.a. auf gute Dämmung und somit einen niedrigen H,T-Wert (Transmissionswärmeverlust). Je besser der H,T-Wert, desto geringer die Heizlast des Hauses. So kann ein schlecht gedämmtes Haus mit 120 m² eine größere Heizlast haben als eines mit 160 m², das gut gedämmt ist. Suche einmal nach Trenchplanner und Grabenkollektor bei Google. Mit diesem Tool kannst du anhand der Hausdaten und des H,T-Wert berechnen, was deine Heizlast ungefähr ist. Erst dann kann man auch sagen, ob eine Luft-Wasser-Wärmepumpe effizient dein Haus beheizen kann. Alternativ kannst du auch folgende Werte deines Hauses einstellen, dann kann man hier direkt diskutieren und die Heizlast wird für jeden hier nachvollziehbarer.

H,T-Wert
gewünschte mittlere Temperatur
Hüllfläche (A)
Beheiztes Bruttovolumen (Ve)
Lüftung (Kontrollierte-Wohnraumlüftung, dezentral, Fensterlüftung)

Wir haben Eine Erdwärmepumpe mit einem Ringgrabenkollektor auf einem Grundstück mit 410 m² gebaut (160m² beheizte Fläche) und das hat problemlos geklappt. Es muss also nicht immer die Tiefenbohrung sein.

Zwecks Förderung: Soweit ich weiß, wurde die Förderung von energieeffizienten Wärmepumpen zu Ende 2020 eingestellt. D.h. die Mehrkosten für eine Erdwärmepumpe müsste man gegen evtl. anfallende Heizmehrkosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe gegenüberstellen. Wenn man Eigenleistungen einbringt, dann kostet eine Erdwärmepumpe aber nicht wesentlich mehr als eine Luft-Wasser-Wärmepumpe (ca. 3.000 Euro falls ein Ringgrabenkollektor gebaut wird).
T_im_Norden05.04.21 11:51
Vorgehensweise:
1. Dämmung - > Hat den größten Einfluss auf die Heizkosten
2. Auslegung der Fußbodenheizung -> Wenn hier etwas falsch gemacht wird wirkt es sich auf die Effizienz der Heizung aus
3. Wärmeerzeuger -> Wärmepumpe,Gasheizung können alle effektiv heizen, hier kommt es drauf an was man persönlich bei den Energiepreisen der Zukunft erwartet.

Empfehlung :
Berechnung der Heizlast raumweise nach DIN, für jeden Raum die Wunschtemperatur vorgeben.
Auslegung der Fußbodenheizung durch ein Fachbüro berechnen lassen , kostet einige 100 Euro bringt aber meist die besten Ergebnisse.

In den Bäder viel Fläche belegen und kleine Abstände, eventuell Wandheizung.

Anbindung an die HKV groß genug dimensionieren damit im OG genug ankommt.

Wärmeerzeuger
Wärmepumpe: modulierend mit möglichst geringer Mindestleistung, Maximalleistung nicht größer als die berechnete Heizlast.
BWT: kleinstmögliche Mindestleistung (1,8 bis 3 kw) Maximalleistung nicht größer als berechnete Heizlast.
knalltüte05.04.21 13:46
Ein "müssen" der Gegenüberstellung (kaufmännisches Berechnen der Optionen) würde ich nicht als gegeben sehen. Was möchtest du? Was kannst du dir leisten? (will damit sagen: niemand muss der Reichste auf dem Friedhof sein ...)
Und bedenke soweit möglich den Gesamtressourcenbedarf (Anschaffung, Betrieb) unter Berücksichtigung des gewünschten Komforts.
Versuche die Grundlegenden Unterscheide zu begreifen, dann kannst du besser entscheiden und sagen womit du dich "wohl fühlst".
blackarrow199010.04.21 12:32
Danke sehr für die antworten, damit kann ich schon was anfangen.
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