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ᐅ Erdwärmeheizung mit Kühlfunktion - regelbar?


Erstellt am: 29.10.2013 09:17

merlin667 29.10.2013 13:50
Ich würds mal so formulieren: wenn das ganze haus entsprechend gut gedämmt ist, schafft man es sehr wohl das haus auf temperatur zu halten (Kühlen ist "etwas" mehr leistung).
Habe für meinen fall eine Berechnung gemacht:
habe einen durchschnittlichen U-Wert von 0,17 bei 465m² Oberfläche und eine temperaturdifferenz von sagen wir 10°C (24°C -- 34°C) auf rund 790W Thermischer Heizleistung kommt.
ABER:
lt. meinen energieausweiss habe ich im Monat August solare gewinne von 777kWh, bei einer durchschnittlich 7,1 Sonnenstunden pro Tag im August isses eine durchschnittliche Leistung von 3,4kW, die das haus 7,1h lang pro tag aufgeheizt wird. und gesamt ca 4,1kW Kühlleistung --> das ist schon ne menge.
Wenn du z.b mit 15-16°C Vorlauf in die Fußbodenheizung reinfährst, wirst allerdings schon je nach Bedingungen Kondensation am Kalten boden haben, abgesehen davon das sich der Boden Kalt anfühlt:
30°C / 50% Rel. Luftfeuchte ist der Taupunkt bei 17°C, bei 35°C/ 50% schon bei etwa 23°C.
d.h. bei 35°C / 50% hast runtergekühlt auf 24°C eine sehr sehr hohe Luftfeuchtigkeit (~90%).

Ich kombiniere deshalb die Luft/Wasswärmepumpe (mit integrierter Kühlfunktion) mit einem Solevorheiz/kühlregister der Wohnraumlüftung.
Wenn die Luft von 35°C/50% auf 17°C abgekühlt wird und anschließend bei der Abluft dann erwärmt ist auf 23°C bin ich bei etwa 55% rel. Feuchte.
Und könnte theoretisch auch auf 22°C Fussbodentemperatur gehen, damit ich weit weg von Kondensation bin (17°C) und auch nicht kalt habe.

So, gerade nachgerechnet:
bei diesen Zustandsänderungen und 180m³/h - 207kg/h und einer Enthalpieänderung von 32,9 komme ich auf etwa 6,8kW Kühlleistung (rein von der Lüftung her), was doch schon gut wäre. Nur muss dann der Erdwärmetauscher entsprechend ausgelegt sein, um das auf die dauer zu schaffen (Spreizung + Fördermenge usw).

Nur solange du nicht die Luft "trocknen" kannst, ist es meiner meinung nach sinnfrei, da große investitionen in die Kühlung zu machen (weil dann zwar etwas kühler ist, aber extrem feucht).

kaho674 29.10.2013 14:25
€uro schrieb:
Wenn man sich hier öffentlich äußert, muß man auch mit Gegenwind rechnen, selbst wenn unbequem! ;-)
v.g.
Den Wind hatte ich schon. Dein Ansturm verpufft daher und geht mir nur auf den Keks. Deswegen hab ich das vorher gesagt, damit sich die Priester und Prediger andere Opfer suchen. Aber dem gottgleichen € geht es ja um die "Außenwirkung" - weil er glaubt, "seine" Schäfchen beschützen zu müssen. Ich glaube eher, dass ist alles Selbstherrlichkeit und extrem nervig. Also sorry, aber deshalb keine Antwort mehr auf Deine Predigt meinerseits.

kaho674 29.10.2013 14:33
merlin667 schrieb:

Habe für meinen fall eine Berechnung gemacht:
habe einen durchschnittlichen U-Wert von 0,17 bei 465m² Oberfläche und eine temperaturdifferenz von sagen wir 10°C (24°C -- 34°C) auf rund 790W Thermischer Heizleistung kommt.
ABER:...
Also ab hier konnte ich nicht mehr folgen aber ich hab herzlich gekichert. Das nenn ich mal ausführlich nachgedacht. 😎
Die Frage ist, was will man erreichen? Ich plane z.B. nicht, bei 40°C im Schatten das ganze Haus auf 20°C zu halten. Unser Ziel ist es, bei z.B. 28°C Nachts das Schlafzimmer auf 24°C zu halten.

merlin667 29.10.2013 15:01
ähm wo wohnst du das es 28°C in der Nacht hat?
Wenn dein ziel ist, nur geringe kühlungen zu haben, sags ich mal so: wenn die funktion hast und die beiden umwälzpumpen (1x Sole + 1x Fußbodenheizung) weniger Abwärme produzieren als du kühleffekt hast, isses noch immer besser als ohne passive kühlung - auch wenns noch immer warm ist, sind 26°C besser als 28°C. das du runterkommst auf eine (angeblich) optimale schlafraumtemperatur von 18°C wird nicht funktionieren.
Wenn dir die paar € Strom im Jahr egal sind, warum nicht - der schlaf dankt es dir.

und um zurückzukommen auf deine Fragestellung: Habe dir am Anfang eh geschrieben, das normalerweise der Heizkreisverteiler Kugelhähne drauf hat, und die kannst einfach abdrehen (wieweit sich das auf die anderen auswirkt, müsste man in dem fall gesondert schauen).

€ hat prinzipiell nicht unrecht mit seinen aussagen, nur bei meinem beispiel sieht man dann schnell, wenn man dem ganzen auf den grund geht, das es nicht mehr so einfach ist, das ganze für otto-normalverbraucher verständlich aufzubereiten (Mollier h-x Diagramm, "einfache" thermische berechnungen.....).
Und meine Berechnung war definitiv vereinfacht 🙂 keine Energien berücksichtigt was erwärmung von Bauteilen usw betrifft.

Mycraft 30.10.2013 09:00
Nun ja Fakt ist aber, dass man mit dieser Kühlfunktion kaum mehr als 1-2 Grad Unterschied herstellen kann...also der gewünschte effekt wird ohne richtige Kühlung ausbleiben...

Aber um zu deiner Eingangssfrage zu kommen, ja du kannst einzelne Zimmer absperren und so praktisch die ganze Kühlung auf einen Raum konzentrieren...

€uro 30.10.2013 10:02
Mycraft schrieb:
Nun ja Fakt ist aber, dass man mit dieser Kühlfunktion kaum mehr als 1-2 Grad Unterschied herstellen kann...also der gewünschte effekt wird ohne richtige Kühlung ausbleiben...

Korrekt, die 1..2 K sind dabei Erfahrungen aus der Vergangenheit (Taupunkttemperatur), ohne Kenntnis der jeweils individuellen Randbedingungen.
Für den Sommerlastfall gelten vergleichbar analoge Verhältnisse, wie für den Winterlastfall (Heizen).
Ist die Kühllast gering, können passive Möglichkeiten (Baukonstruktion) bzw. indirekte Kühlung durchaus ausreichend sein.
Bei höheren Kühllasten kommt man um den Einsatz Techn. Kälte nicht herum. Letzteres kann man, bei bedarfsgerechter, gesamtheitlicher Planung/Dimensionierung durchaus vermeiden.


Untersuchungen aus der Schweiz haben die Tendenz bestätigt: Heizgradtage nehmen ab, währen Kühlgrad tage zunehmen.

Der Sommerlastfall wird von der Energieeinsparverordnung eher stiefmütterlich behandelt, da hier primärenergetisch der Heizbetrieb im Vordergrund steht. Das ist sicherlich darin begründet, das die Heizgradtage > als die Kühlgrad tage sind. Allerdings bezieht sich die Energieeinsparverordnung auf einen Normstandort, der keinesfalls Rückschlüsse auf den tatsächlichen Standort zulässt.
Daher ist es nicht zulässig, Endergebnisse aus Energieeinsparverordnung oder Kfw Nachweisen, für eine Heizungs- oder Kühlanlagendimensionierung bzw. Verbrauchsaussagen zu verwenden!
Besonders betroffen sind 1,5 g. Bauweisen mit exponierter Lage und Ausrichtung der Dachflächen. Eine spürbare bzw. nachhaltige Kühlwirkung von einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung zu erwarten, ist nahezu aussichtslos!
Ich selbst habe hierzu praktische Messungen durchgeführt. Auf der Dachoberfläche werden hier Temperaturen ~ 90°C erreicht, oberhalb einer hinterlüfteten Dämmebene ~ 65°C und mehr.
Es gehört wenig Phantasie dazu, um zu begreifen, wie "wirksam" eine derartige Heizfläche im Sommer ist! ;-)

v.g.

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