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ᐅ Entkalkungsanlage Ja/Nein, Erfahrungen?


Erstellt am: 05.01.10 20:03

M
MODERATOR
21.05.12 09:42
Hallo Tobi,

sehr interessanter Beitrag, danke.
T
Tobi-1
21.05.12 20:20
...bitte, gern geschehen :-)

Es liegt mir noch etwas am Herzen und zwar möchte ich zwei häufig propagierteVerkaufsargumente für Entkalkungs bzw Kalkumwandlungsgeräte relativieren:

1.
Energieersparnis bei Elektroboilern ??

Was für Gas- oder Oelbetriebene Boiler gilt, nähmlich dass ein System ohne Kalkablagerungen ca 20-40% Energie einsparen kann, gilt für den Elektroboiler nicht.
Während beim Gas oder Oelboiler mehr Wärme ungenutzt den Kamin hinaufsteigt, wenn durch die Kalkschicht der Wärmefluss beeinträchtigt ist, so kann die Wärme einer Elektrischen Heizschlange, welche rundherum vom Wasser umgeben ist, gar nicht wo anders hin, als ins umgebende Wasser. Der Erwärmungsprozess dauert bei Verkalkung zwar etwas länger, jedoch erhöht sich durch die höhere Kerntemperatur in der Heizschlange auch der elektrische Widerstand, was zu einer verminderten Leistungsaufnahme führt. Man muss sich das so vorstellen, dass die atomare Gitterstruktur, durch die die Elektronen hindurchhuschen um den Strom zu leiten, mit zunehmender Temperatur in heftigere hin und her Bewegungen gerät. So kollidieren die Elektronen vermehrt mit der Gitterstruktur und somit wird der Stromfluss gebremst, was im Endeffekt weniger Stromverbrauch bedeutet. 1 Kilowatt während 2 Stunden = 2 Kilowattstunden = 40 Rappen / 2 Kilowatt während 1 Stunde = 2 Kilowattstunden = 40
Rappen. Die Wärme, die duch die Aufhängung der Heizspirale abfliesst ist vernachlässigbar klein.

2.

Waschmittelersparnis = Umweltschutz ??

Es wird immer wieder behauptet, dass durch den verminderten Waschmittelverbrauch bei durch Ionentauschverfahren (Salz) enthärtetem Wasser, die Umwelt geschont werde.
Aus der folgeneden Studie des BUWAL geht jedoch hervor, dass das Salz, welches durch Ionentauscherentkalkungsanlagen ins Wasser abgegeben wird, die Umwelt und auch uns Menschen um ein Vielfaches mehr belastet, als wenn man mit Waschmitteln im Baukastenprinzip(Waschpulver und die nötige Menge Enthärtungspulver zusammen verwenden) wäscht.

Die jeweils 4 Säulen stehen von links nach rechts jeweils für:
1.Waschen mit hartem Wasser nur mit Waschpulver
2.Waschen mit weichem Regenwasser
3.Waschen mit weichem Wasser, welches durch Ionentauscheranlage enthärtet wurde
4.Waschen mit hartem Wasser mit Waschmitteln im Baukastenprinzip
T
Tobi-1
11.06.12 00:09
Hallo Lt12,

Kalkumwandlungsanlagen dienen nicht nur der Bequemlichkeit; in meinem Beitrag weiter oben hatte ich ausgeführt, dass ab einer bestimmten Wasserhärte (ab 3,8 mmol/l oder entsprechend 30°fH) Entkalkungsanlagen techn. notwendig sind.

Wenn ich richtig recherchiert habe, entsprechen 3,8 mmol/l einem Französischen Härtegrad von 38,033°fH und nicht 30.
Wenn man das Merkblatt beachtet, so wird eine Entkalkung unter 38°fH nicht empfohlen, weil das aggressive Wasser aus Ionentauschern auch technische Nachteile mit sich bringt.
Die Empfehlung des SVGW, eine Enthärtung erst ab 30°fH in Erwägung zu ziehen, ist also eher sehr tief angesetzt.
M
MODERATOR
11.06.12 16:18
Hallo Tobi,Ihre Rechnung ist richtig; ich hatte die Werte aus einem Infoblatt übernommen und nicht überprüft.
T
Tobi-1
03.07.12 21:00
Übrigens ist der in der Schweiz vorgeschriebene Silberharzanteil von 2% bei Ionetauscherentkalkungsanlagen in Deutschland nicht zulässg, weil in der dortigen Trinkwasserverordnung der Grenzwert für Silber im Trinkwasser 10 mal tiefer angesetzt ist und es somit zu einer zwei bis fünffachen Grenzwertüberschreitung kommen würde...aber zum guten Glück ist Silber für uns Schweizer nicht so giftig 😕
T
Tobi-1
03.07.12 21:12
Es wird darin geraten, jede zusätzliche Silberaufnahme zu vermeiden, da wir durch die Tägliche Nahrungsaufnahme bereits jene Menge aufnehmen, deren Überschreitung laut WHO bereits ernsthafte Folgen haben kann.
Auch wird von einer breiten Anwendung im häuslichen Bereich abgeraten, um nicht die Entstehung multiresistenter Bakterien zu fördern, womit in den Spitälern eine der letzten wirksamen Waffen gegen Bakterien stumpf würde.
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