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Matikus

Elektronische Haustür mit Fingerprint Eingang

4,20 Stern(e) 9 Votes
Du meinst ein Automatikschloss mit E-Öffner.

Wenn man vorbereiten wollte, ist natürlich wichtig Strom in die Tür zum Schalten des Öffners bzw. Motorschlosses zu legen. Der Rest spielt sich an der Fassade (FP Reader) und dessen Steuergerät ab.

Vorsicht bei den Systemen der „bekannten“ deutschen Hersteller. Da gibts durchaus Systeme, die man einfach überbrücken kann. Lachhaft sowas.
 
Ich weiß jetzt nicht, was der exakte Fachausdruck ist. Ich meine ein Schloss, wo die Tür automatisch verriegelt. So als ob man immer mit dem Schlüssel abschließen würde. Ist das ein Automatikschloss mit E-Öffner? Was wäre der E-Öffner? Der Fingerprint?

Das mit den Überbrücken habe ich schon mitbekommen und steht noch auf meiner ToDo. Habe nur gelesen, dass es hierfür Sicherheitsrelais geben soll. Genau weiß ich es jetzt nicht. Du scheinst aber mehr zu wissen... Welche "bekannten" Hersteller meinst du? Was ist genau das Problem? Wie sieht die Lösung aus?
 
Das sind 3 verschiedene Dinge:

- Automatikschloss: verriegelt mechanisch beim Zuziehen der Tür, damit gilt die Tür als abgeschlossen (ggf. auch kombiniert mit einer motorischen Verriegelung)
- Motorschloss: Sorgt auf Impuls elektrisch für die Entriegelung des Türschlosses, die Tür kann dann geöffnet werden wie beim Schlüssel drehen
- Fingerprint/Codetaster/Cardreader etc.: Öffnet selbst gar nicht, sondern gibt einen Impuls an das Motorschloss. In alten und billigen Systemen bestand dieser Impuls lediglich am Schließen eines elektrischen Kontakts. Schraubt man den Kasten ab und schließt die Steuerleitung kurz --> Impuls an das Schloss. Heute funktioniert das über ein abgesetztes Steuergerät, da hilft kein Kurzschließen mehr.
 
Der Traum vom Haus - Wie viel davon kann ich mir leisten?
Ich weiß jetzt nicht, was der exakte Fachausdruck ist. Ich meine ein Schloss, wo die Tür automatisch verriegelt. So als ob man immer mit dem Schlüssel abschließen würde. Ist das ein Automatikschloss mit E-Öffner? Was wäre der E-Öffner? Der Fingerprint?

Das mit den Überbrücken habe ich schon mitbekommen und steht noch auf meiner ToDo. Habe nur gelesen, dass es hierfür Sicherheitsrelais geben soll. Genau weiß ich es jetzt nicht. Du scheinst aber mehr zu wissen... Welche "bekannten" Hersteller meinst du? Was ist genau das Problem? Wie sieht die Lösung aus?

Das Automatikschloss funktioniert erstmal rein mechanisch und lässt beim Schließen der Tür zwei zusätzliche Riegel raus. Die Tür gilt dann versicherungstechnisch als abgeschlossen. Ein Automatikschloss schließt nicht um, wie es ein Schlüssel täte. Das tut das Motorschloss. Motorschlösser sind teurer und anfälliger als Automatikschlösser, würde sie daher nicht präferieren.

Der E-Öffner zieht die vom Automatikschloss ausgefahrenen Riegel und den normalen Schnapper elektrisch zurück, als würde man die Klinke drücken.
Der E-Öffner braucht dazu einfach nur einen Stromimpuls. Wie man den auslöst, ist ja nebensächlich. Hauptsache der Strom liegt in der Tür und führt z.B. in die Elektroverteilung. Da kann man dann anschließen, was man will. Z.B. ein Steuergerät von eKey, ein Relais, was auch immer.

Der Fingerprint-Reader gibt ein Signal an sein Steuergerät, wenn ein Finger positiv erkannt wurde. Mehr macht der nicht. Und das ist auch gut so. Es gibt Systeme namhafter Hersteller, die beim erfolgreichen Lesen eines berechtigten Fingers stumpf einen Kontakt schließen. Kloppt man den Leser ab und brückt die Kontakte, führt das zum selben Ergebnis. Das ist so schlau (und sicher) wie ein Zündschloss aus den 60ern.
Beispielsweise eKey löst das schlauer, indem der FP Reader eben nicht direkt den E-Öffner (oder das Motorschloss) ansteuert, sondern ein Steuergerät dazwischen hängt. Die Kommunikation zwischen FP Reader und Steuergerät erfolgt verschlüsselt. Ein einfaches verbinden der Kontakte führt da nicht zum Öffnen der Tür.
 
Wir haben hier ein Fuhr Motorschloss in der Haustür verbaut zusammen mit dem FSB Griff. Von der Tür dann ein Stromkabel sowie zwei weitere Kabel zum Zählerschrank. Dort hängt dann die Ekey Steuerung. Beim zuziehen der Haustür kann ich dann praktischerweise gleichzeitig das Garagentor öffnen.

Ist eine geile Lösung, wenn man als Bauherr fit ist und es schafft sich gegen die Fachleuchte durchzusetzen. Erst aber einen zu finden der mit einer Steuerung außerhalb der Tür klar kommt war schon ein grosses Problem. Ein grobes Angebot habe ich bekommen, unbezahlbar. Am Ende habe ich dann den Griff selbst besorgt, den Türbauer überredet und den Rest selbst gemacht, hat dann aber immer noch gute 2500-3000 € für Motorschloss, Griff und Ekey Technik gekostet ohne Haustür sowie das gleiche in Arbeitszeit.
 
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Danke für die Erläuterung. Für mich war Automatikschloss und Motorschloss das gleich. Zum Verständnis:
Option 1: Automatikschloss mit E-Öffner, da nur mit einem Automatikschloss ekey die Tür nicht öffnen kann.
Option 2: Motorschloss

Muss jetzt mal klären, was uns angeboten wurde.

@sla83
Kann dir nicht so ganz folgen, wieso sich die Fachleute dagegen gesträubt haben und vor allem, wieso das 2.500-3.000€ gekostet hat. Eventuell liegt es an dem Griff, aber wir haben ein Angebot für ekey mit Steuergerät in der Tür für 1.300€. Ein zweites Angebot liegt ähnlich. Hier besteht auch die Option nur das Schloss zu verbauen. Kostet ca. 600-700€. ekey wurde dann an die Klingel kommen und die Steuer im Unterverteiler. Kosten:

Schloss: 650€
ekey: 500€
Steuereinheit: 300€
KNX Anbindung: 400€
Gesamt: 1.850€
 
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