ᐅ Einschätzung/Fragen zum Hauskauf
Erstellt am: 01.10.2017 19:51
11ant 05.10.2017 14:31
Joedreck schrieb:
Also sofern es massiv gebaut ist, gehe ich von einer guten Substanz aus.Um 1900 war Fachwerk schon selten - was davon heute noch stünde, könnte aber auch nicht das schlechteste sein. Insofern würde ich das nicht auf "massiv" beschränken. Danielkpunkt 07.10.2017 08:29
Hallo zusammen,
war mit einem Bekannten nochmal zur Besichtigung.
Er selber ist Handwerksmeister und hat sowohl sein eigenes Haus komplett Renoviert und auch viel saniert und hilft eben seinen Handwerkerkumpels auch wieder mit.
Auch wenn seine Ansprüche schon rel. Hoch sind, war seine Meinung unterm Strich.
Investition am Haupthaus: ca. 25.000
Innen: Böden Neu, Dachboden Isolieren + ausbauen, Malern,
Außen: Parkplatz vorm Haus, Einfahrt, Terrasse
Alte Doppelhaushälfte:
Elektrik, Rohre,Dach, Küche,Bad...eigentlich mehr oder weniger alles neu.50.000
Das ganze unter der Premisse auch einiges ohne Rechnung machen zu lassen.
Sicher muss man nicht alles mit einmal machen.
D.h. für ca. 230.000 hat man ein Wohnhaus + kleine Doppelhaushälfte (80qm²), welche man als Ferienwohnung nutzen kann.
war mit einem Bekannten nochmal zur Besichtigung.
Er selber ist Handwerksmeister und hat sowohl sein eigenes Haus komplett Renoviert und auch viel saniert und hilft eben seinen Handwerkerkumpels auch wieder mit.
Auch wenn seine Ansprüche schon rel. Hoch sind, war seine Meinung unterm Strich.
Investition am Haupthaus: ca. 25.000
Innen: Böden Neu, Dachboden Isolieren + ausbauen, Malern,
Außen: Parkplatz vorm Haus, Einfahrt, Terrasse
Alte Doppelhaushälfte:
Elektrik, Rohre,Dach, Küche,Bad...eigentlich mehr oder weniger alles neu.50.000
Das ganze unter der Premisse auch einiges ohne Rechnung machen zu lassen.
Sicher muss man nicht alles mit einmal machen.
D.h. für ca. 230.000 hat man ein Wohnhaus + kleine Doppelhaushälfte (80qm²), welche man als Ferienwohnung nutzen kann.
Joedreck 07.10.2017 08:35
Also sorry aber wenn du da nicht alles selbst machst kommst du bei den Gewerken nicht mit 50000€ hin. Allein das Dach kostet bei Eindeckung min. 15000€. Auch unter der Hand möchte der Handwerker noch Geld. Und ist übrigens wenig schlau Sowas öffentlich zu schreiben.
Das teuerste an Renovierungen bzw Sanierungen, sind oft die Lohnkosten.
Das teuerste an Renovierungen bzw Sanierungen, sind oft die Lohnkosten.
Alex85 07.10.2017 08:58
Danielkpunkt schrieb:
Das ganze unter der Premisse auch einiges ohne Rechnung machen zu lassen.Alles unter der Prämisse, dass er nur Materialpreise genannt hat ...
Ein Handwerkermeister der gerne selbst saniert ist übrigens kein Sachverständiger.
Danielkpunkt 07.10.2017 09:44
Alex85 schrieb:
Alles unter der Prämisse, dass er nur Materialpreise genannt hat ...
Ein Handwerkermeister der gerne selbst saniert ist übrigens kein Sachverständiger.Das ist klar, nur war es mir wichtig mal eine zweite Meinung zu haben, bevor ich einen Sachverständigen zu Rate ziehe. Er hat da wirklich einen viel besseren Blick wie ich.
Man darf nicht vergessen, dass die Doppelhaushälfte nur 80qm² hat und 2-stöckig ist, d.h. die Grundfläche ist sehr klein, somit auch die Dachfläche.
Wir müssen uns da selber nochmal tief in die Augen schauen und uns fragen, ob wir das wollen und mal einen Kampfpreis ansetzen. Danach mit Sachverständigen rein....
11ant 07.10.2017 18:05
Alex85 schrieb:
Alles unter der Prämisse, dass er nur Materialpreise genannt hat ...Das wäre wohl geradezu typisch für Preisangaben von Handwerkern, die in Eigenrenovierungs-Kategorien denken.Danielkpunkt schrieb:
Das ganze unter der Premisse auch einiges ohne Rechnung machen zu lassen.Ohne Rechnung heißt auch ohne Gewährleistungsbeleg, bzw. der käme der Selbstanzeige gleich ;-)Danielkpunkt schrieb:
Sicher muss man nicht alles mit einmal machen.Ich sachma, ein Anfang - ein Ende.Danielkpunkt schrieb:
Man darf nicht vergessen, dass die Doppelhaushälfte nur 80qm² hat und 2-stöckig ist, d.h. die Grundfläche ist sehr klein,Das war auch um 1900 keine übliche Größe - handelt es sich bei der Doppeldaushälfte ;-) eventuell gar nicht um die Hälfte eines als solchen konstruierten Doppelhauses, sondern um eine Hälfte eines geteilten Einzelhauses ?In der besagten Größe gab es Doppelhäuser zu dieser Zeit zwar, aber m.W. nur in Form von Arbeitersiedlungen, wo in einem Gebäudekörper jeweils zwei Wohnungen waren, die - in komfortablerer Größe würde man es Maisonette-Wohnungen nennen können - die Schlafkammern über der Wohnküche angeordnet hatten. Ohne Denkmalschutz sind die selten. Und nach meiner Einschätzung alles andere als am Markt gefragt, aber da mag es lokale Ausnahmen geben.
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