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ᐅ Einfamilienhaus mit Flachdach von 1968/ saniert 2013


Erstellt am: 18.03.2024 16:56

Isalia1 18.03.2024 16:56
Hallo,
Ich bin ganz neu und hoffe, ich drücke mich als Laie halbwegs verständlich aus - bin hoffentlich lern- und kritikfähig .

Wir haben uns ein Einfamilienhaus von 1968 angeschaut, das saniert wurde (Leitungen, Rohre, Heizung, Boden, Türen, Fenster, Sanitär).

Nichts gemacht wurde bei der Dämmung und am Flachdach. Wir haben also keine Ahnung vom energetischen Zustand (Energieausweis wurde angefordert).

Die größten Gedanken macht uns ein offensichtlich schimmliger Kellerraum, der außerhalb des Hauses unter der Terrasse liegt. Ob der Keller sonst feucht ist, können wir nicht beurteilen.

Was uns auch noch etwas stutzig macht: der Holzboden, Türen und Fenster wirken teilweise sehr abgenutzt (Kratzer, fehlende Übergänge am Boden zwischen den Zimmern usw.).

Würdet ihr bei Schimmel definitiv die Finger von lassen? Oder könnt ihr eine grobe Einschätzung geben, was bei einem Raum die Schimmelsanierung kosten würde (sofern der Rest OK wäre)?

Worauf sollten wir sonst noch achten?

Was kann man denn eigentlich für Pläne "verlangen"? Muss es einen masstabsgetreuen Bauplan des Hauses geben? Evtl auch was für die Elektrik/Rohre/Leitungen usw?

Und sollte man ganz genau nachfragen, wer damals die Sanierung durchgeführt hat?

Schon einmal vielen lieben Dank, ich hoffe auf einen tollen Austausch hier
Dunkler Kellerraum mit kleinen Fenstern, links gestapelte Bretter, weißer Klappstuhl, Werkzeugkiste.

Nice-Nofret 18.03.2024 17:05
Schaut euch das Haus zusammen mit einem Sachverständigen an. Ferndiagnosen sind kaum möglich.

Isalia1 18.03.2024 17:07
Ja, das machen wir natürlich! Dennoch würde mich hier eure Tipps und Erfahrungen interessieren

Winniefred 18.03.2024 20:37
Isalia1 schrieb:

Hallo,
Ich bin ganz neu und hoffe, ich drücke mich als Laie halbwegs verständlich aus - bin hoffentlich lern- und kritikfähig .

Wir haben uns ein Einfamilienhaus von 1968 angeschaut, das saniert wurde (Leitungen, Rohre, Heizung, Boden, Türen, Fenster, Sanitär).

Nichts gemacht wurde bei der Dämmung und am Flachdach. Wir haben also keine Ahnung vom energetischen Zustand (Energieausweis wurde angefordert).

Die größten Gedanken macht uns ein offensichtlich schimmliger Kellerraum, der außerhalb des Hauses unter der Terrasse liegt. Ob der Keller sonst feucht ist, können wir nicht beurteilen.

Was uns auch noch etwas stutzig macht: der Holzboden, Türen und Fenster wirken teilweise sehr abgenutzt (Kratzer, fehlende Übergänge am Boden zwischen den Zimmern usw.).

Würdet ihr bei Schimmel definitiv die Finger von lassen? Oder könnt ihr eine grobe Einschätzung geben, was bei einem Raum die Schimmelsanierung kosten würde (sofern der Rest OK wäre)?

Worauf sollten wir sonst noch achten?

Was kann man denn eigentlich für Pläne "verlangen"? Muss es einen masstabsgetreuen Bauplan des Hauses geben? Evtl auch was für die Elektrik/Rohre/Leitungen usw?

Und sollte man ganz genau nachfragen, wer damals die Sanierung durchgeführt hat?

Schon einmal vielen lieben Dank, ich hoffe auf einen tollen Austausch hier

Das kann man so nicht beurteilen. Bei uns gab es keine Pläne und keine Infos zu bisherigen Sanierungen. Schimmel in einem Nebenkeller würde mir keine großen Sorgen machen. Abgenutzte Böden sind ja kein Wunder wenn sie fast 60 Jahre alt sind und sie keiner gepflegt hat. Oder sind das wirklich Böden aus 2013? Ein so altes Flachdach wäre sicherlich zu erneuern würde ich meinen. Zusammen mit der Dämmung wäre das dann einmal eine neue Gebäudehülle. Große Posten sind das. Aber es ist in 2013 auch vieles gemacht worden, was teuer war und viel Aufwand bedeutet hätte. Also mit einem Sachverständigen anschauen und dann weiter überlegen.

Isalia1 18.03.2024 20:52
Winniefred schrieb:

Das kann man so nicht beurteilen. Bei uns gab es keine Pläne und keine Infos zu bisherigen Sanierungen. Schimmel in einem Nebenkeller würde mir keine großen Sorgen machen. Abgenutzte Böden sind ja kein Wunder wenn sie fast 60 Jahre alt sind und sie keiner gepflegt hat. Oder sind das wirklich Böden aus 2013? Ein so altes Flachdach wäre sicherlich zu erneuern würde ich meinen. Zusammen mit der Dämmung wäre das dann einmal eine neue Gebäudehülle. Große Posten sind das. Aber es ist in 2013 auch vieles gemacht worden, was teuer war und viel Aufwand bedeutet hätte. Also mit einem Sachverständigen anschauen und dann weiter überlegen.

Danke dir schonmal! Die Böden sind tatsächlich von 2013, aber halt echt mit tiefen Macken bzw teilweise mit Schleifspuren, weil die Türen nicht richtig passen.

Würdet ihr dann folgenden Punkten, die wir vermutlich machen müssten, einen Bauleiter nehmen oder alle Gewerke einzeln selbst vergeben:
Boden abschleifen, teilweise erneuern, neue fußleisten
Teilweise neue Türen
Teilweise neue Fenster
Dämmen
Flachdach
Innenwände ausbessern und anderer Putz
Raffstore im Wohnzimmer nachrüsten

ypg 18.03.2024 21:58
Isalia1 schrieb:

Muss es einen masstabsgetreuen Bauplan des Hauses geben? Evtl auch was für die Elektrik/Rohre/Leitungen usw?
Nein, muss nicht. Es könnte ja auch sein, dass es keine Unterlagen mehr gibt.
Isalia1 schrieb:

Ob der Keller sonst feucht ist, können wir nicht beurteilen.
Aber ein Gutachter kann das…
Isalia1 schrieb:

was bei einem Raum die Schimmelsanierung kosten würde (sofern der Rest OK wäre)?
… der nennt Dir auch die Kosten und macht eine Aufstellung, was gemacht werden muss
Isalia1 schrieb:

Und sollte man ganz genau nachfragen, wer damals die Sanierung durchgeführt hat?
Wozu? Das sagt ja mittlerweile nichts aus.
Isalia1 schrieb:

Die Böden sind tatsächlich von 2013, aber halt echt mit tiefen Macken bzw teilweise mit Schleifspuren, weil die Türen nicht richtig passen.
Ja, die einen gehen gepflegter mit ihrem Eigentum um, die anderen weniger.
Isalia1 schrieb:

einen Bauleiter nehmen oder alle Gewerke einzeln selbst vergeben:
Boden abschleifen, teilweise erneuern, neue fußleisten
Teilweise neue Türen
Teilweise neue Fenster
Also für so etwas braucht es keinen Bauleiter.
Aber wenn ihr dämmen müsst, dann im Einklang mit neuen Fenstern und Dach. Das würde ich in Auftrag geben, ja.
Ich würde aber einen Fachmann zur Begutachtung beauftragen, der eventuell später auch die Ausführung machen wird.

Was rausklingt: haben die jetzigen Besitzer keine Unterlagen mehr? Auch nichts von der Sanierung?
Keinen Plan zu haben ist öfter, als man denkt. Dann macht man sich einen oder lässt machen.
Wie kommt es, dass die verkaufen wollen? Normalerweise liegt der Energieausweis dann auf dem Küchentisch sowie Verbrauchsrechnungen etc. Für mich ist so etwas eine Verhandlungsbasis, den Preis zu drücken.

Eine Gebrauchtimmobilie ist immer wie eine Pralinenpackung: man weiß nie, was drin ist.
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