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ᐅ Eigentumswohnung oder "Single-Haus"


Erstellt am: 12.02.17 13:42

DG12.02.17 17:12
Google mal nach "tiny-houses.de" oder ähnlichem. Man kann in D auch sehr günstig Häuser bauen, muss man natürlich mögen. Der kleinste Wert, der mir seitens eines Kunden untergekommen ist, waren knapp 73T€ zzgl. Innenausbau in EL. Der Kunde hat allerdings auch jahrelang jeden Anbieter genervt und Messen abgeklappert, bis er seinen Preis bekommen hat.

Andererseits würde ich in Deiner Lebenssituation was ganz anderes machen, nämlich erst kaufen/bauen, wenn Du in Rente gehst oder das absehbar ist. Ein Haus, das Du heute baust und so klein ist, wie Du es planst, ist ein Risiko. Es wird günstig (um nicht zu sagen billig) gebaut, soll aber 60 Jahre halten und evtl. noch für Deine Altersvorsorge herhalten. Kann natürlich sein, dass Du damit in 40 Jahren den großen Wurf schaffst, weil so kleine Häuser dann gerade sehr begehrt sind, aber ich glaube das eher nicht. Ergo wird Dir dann Kapital fehlen und gleichzeitig reduziert sich Dein Einkommen, Du kannst also nur schwer neues Kapital aufbauen.

Ergo: ich würde versuchen in Deiner Gegend nah am Arbeitsplatz günstig zu mieten und noch locker 10-15 Jahre weiteres Eigenkapital aufbauen. Hat auch den Vorteil, dass Du dann bei der Bank ganz anders dastehst. Aus Deinen "deutlich über 2T€" wird nämlich ganz schnell eine Summe, die für ein normales Haus bei 100%-Finanzierung einfach nicht reicht und vor allem wärst Du ganz schnell bei einer Kreditbelastung von 50% oder mehr des Haushaltsnettos, wenn der Beleihungswert des Hauses das überhaupt abdeckt. Das ist ganz sicher hart am Limit (normalerweise sagt man Max. 40-45%) und da wird sich jede Bank das Risiko bezahlen lassen.

Von einem solchen Wert bin ich bzw. sind wir mit 1,5 Einkommen, einem größeren Haus und 2 Kids weit entfernt. Also wirklich weit. Mein/unser Risiko ist also deutlich geringer und obendrein durch 2 Erwerbsfähige abgesichert. Was mir/uns genügend Spielraum lässt, dass ich dienstags auch ganz locker in meine Lieblingskneipe gehen kann und mein Sky-Abo dort in Form von frisch gezapftem Bier "ableiste".

Das wird bei Deinen Finanzierungsvorstellungen nicht mehr drinsitzen, es sei denn, Du bist ansonsten so richtig sparsam. Also eher geizig und zwar von morgens bis abends.

Kann man natürlich machen, wäre aber nicht meins, insofern musst Du meiner Meinung nach Umdenken und vor allem zur Bank, um belastbare Zahlen zu bekommen.

MfG
Dirk Grafe
Bauanfänger3613.02.17 18:49
Danke für die verschiedenen Anregungen. Ich denke dass ich schon nicht zu billig/geizig bauen sollte, damit das Haus nicht vorzeitig hohe Reparaturkosten verursacht.

Aber wenn ich in Miete bleibe und für die nächsten 10 Jahre die Kaltmiete dem Vermieter gebe, verschenke ich (ohne Mieterhöhung gerechnet) 72.000 Euro.
In der gleichen Zeit wird auch mein Wunschimmobilie ca. 2% teurer pro Jahr wenn man den Anstieg von 1990 bis 2016 als Referenz hernimmt. Da wird meine Immobilie theoretisch teurer als ich Geld weglege auch wenn das Eigenkapital prozentual zunimmt im Verhältnis.

Banktermin für Freitag ist vereinbart, mal schauen, was die sagen.
Freu mich auf jeden Fall über weitere Ideen und Anregungen.
Nordlys13.02.17 19:44
Red mal mit denen...dann zeigt sich was geht und ob was geht.
DG13.02.17 20:55
Bauanfänger36 schrieb:


Aber wenn ich in Miete bleibe und für die nächsten 10 Jahre die Kaltmiete dem Vermieter gebe, verschenke ich (ohne Mieterhöhung gerechnet) 72.000 Euro.

Der übliche Irrtum. Du "verschenkst" tatsächlich nur die Nettorendite an den Vermieter, das sind definitiv unter 5%, kann auch Null sein oder sogar negativ - dann wohnst Du günstiger als Du vergleichbar kaufen/finanzieren würdest.

Das sind in 10 Jahren bei Deiner Rechnung 3600€ oder 360€ im Jahr bzw. 30€ im Monat. Selbst wenn Du eine Nettorendite von 10% ansetzt (was völlig utopisch ist) sind es 60€ im Monat.

Einziges Gegenargument: Dein Wohnwert ist im Eigentum höher, weil Du zB nach eigenen Wünschen umbauen/renovieren kannst.

Im Gegenzug für die Miete, die Du zahlst, bekommst Du aber Wohnwert. Wenn Du die Miete komplett als verschenkt rechnest, dann musst Du ab morgen unter der Brücke schlafen - dort ist die Miete resp. der Wohnwert dann tatsächlich Null. Der Komfort-Unterschied zwischen Brücke und Deiner Wohnung ist also grob gesagt Dein Wohnwert.

MfG
Dirk Grafe
ypg13.02.17 21:34
Ich bin gespannt! Erzähl uns mal nach dem Gespräch, was dabei herausgekommen ist, bitte


Gruß, Yvonne
Grym13.02.17 23:43
Bauanfänger36 schrieb:
3. Gibt es einen Aspekt den ich scheinbar komplett ausgeblendet/vergessen haben könnte?

Als Beamter kannst du m.W. von deinem Dienstherren beliebig versetzt werden und nach dem Allgemeinen Kriterien (nicht verheiratet, keine Kinder) wird es dich bei Versetzungen auch als erstes treffen.

Dann hast du eine komplett unverkäufliche Immobilie (90 qm Einfamilienhaus - in etwa so marktgängig heutzutage wie Handys von Nokia) und einen großen Kredit.

Du zahlst 7.200 EUR Kaltmiete pro Jahr? Und willst für 270.000 EUR kaufen/bauen?

Das ist ein wahnsinniger Faktor von 37,5.

Bei einem Faktor von 15 - 20 ist sowas wirtschaftlich darstellbar, mehr Nullsummenspiel aber noch ok.
kaltmieteeigenkapitalwohnwerteinkommenvermieterimmobilienettorendite