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ᐅ Doppelhaushälfte Neubau welche Technik verbauen


Erstellt am: 12.04.20 22:50

Denk_Mal1922.04.20 13:34
Du hast Recht, die Luft-Wasser-Wärmepumpe läuft gut allein und automatisch, wenn diese gut eingestellt ist. Eine Einzelraumregelung/ Sensorik für einzelne Räume sollte man doch nicht sparen. Das geht ja gut über BUS-Systeme.
WARUM?
Wenn ich jeden einzelnen Raum nach Bedarf und Notwendigkeit Belüfte/ Beheize/ Kühle arbeitet das Gesamtsystem erheblich effizienter. Ist keine Sensorik da, wird Energie bereit gestellt, welche gar nicht angefordert oder benötigt wurde z.B. zum Heizen des Elterschlafzimmers oder der Lüftung des Kinderzimmers. D.h. die bereit gestellte Energie wird dann sinnlos "vernichtet" und verschlechtert die energetische Gesamtbilanz der Haustechnik.
Und somit verursacht das ganze einen höheren Energiebedarf für die Wärmepumpe. Das ist übrigens bei vielen Projekten der Fall, wo an dieser und somit falschen Stelle gespart wurde.

Nachweislich werden die in der Planung berechneten und prognostizierten Jahresarbeitszahl eher erreicht oder sogar überschritten, wenn o.g. Thematik Beachtung fand.
C.beckmann198622.04.20 14:01
Ok und wie kann ich das umsetzen? Jeder Raum bekommt doch einen Thermostat, an dem ich die Temperatur regeln kann. Und da die Fußbodenheizung doch so träge ist, nützt es doch nichts, wenn ich zum Lüften den Regler nach unten drehe oder nicht?

Das verstehe ich leider nicht so ganz
Mycraft22.04.20 14:33
Du verstehst es ganz richtig eine ERR mit einer Wärmepumpe und Fußbodenheizung hat keinerlei Sinn. Egal was du da herumdrehst gerade auch das Abkühlen wenn du morgens rumdrehst hast du es abends kalt zum Mittag jedoch eher nicht. Sprich genau wenn du von der Arbeit wiederkommst und die Zimmer warm haben möchtest sind diese kalt.

Die Aussage von Denk_Mal19 trifft aber sehr gut auf Bestandsbauten mit Heizkörpern zu oder Luftheizungen oder auch Fußbodenheizungen im Trockenverfahren. Hier reagiert das System schnell und die Wärme kann bedarfsgerecht verteilt werden. Es wird somit auch nicht "unnötig" geheizt/gekühlt.

In einem modernem Niedrigenergiegebäude (nach Energieeinsparverordnung oder besser) eben mit jener Wärmepumpe(aber auch mit Gas) mit einem Wärmebedarf im einstelligem KW-Bereich, mglicherweise dann auch noch mit einer Kontrollierte-Wohnraumlüftung ist es schlicht nicht möglich größere Temperaturunterschiede und Reaktionszeiten von unter 2-3 Stunden zu bekommen(soll es denn Effizient laufen). Auch Nachtabsenkungen sind kontraproduktiv.

Eine perfekt thermisch abgeglichene Anlage braucht somit keine ERR und kann trotzdem eine Spreizung der Lufttemperaturen in den Zimmern von wenigen Grad bereitstellen. Die gewünschten Temperaturen werden einfach über den Durchlauf eingestellt und die Ventile bleiben dauerhaft auf dieser Einstellung offen.
bauenmk202022.04.20 15:30
Leerrohre und tiefe UP Dosen (mindestens bei den Lichtschaltern).

Die Frage ist auch noch, wie viel Zeit der Elektriker für deine Immobilie hat. Bei uns war ich ein wenig geschockt, da zwischen Treffen auf Baustelle zur Durchsprache und Arbeitsbeginn ca. 1 Woche lag...

Ich habe mich auch ziemlich viel damit beschäftigt und kam zu dem Schluss, dass eine KNX Installation über den Elektriker vom GU nicht optimal umgesetzt werden wird. Der GU scheucht den Elektriker nämlich von Baustelle zu Baustelle und das Zeitfenster ist sehr knapp. Wir haben zwar direkt mit dem Elektriker abgerechnet aber trotzdem war er eher dem GU verpflichtet als uns, den Bauherren.
Denk_Mal1922.04.20 15:55
Ich gehe immer davon aus, dass in modernen und neu gebauten Häusern die Wärmepumpe mit einer Lüftung kombiniert wird. Hier macht es Sinn, z.B. im Schlaf-/ Kinderzimmer Temperatur- mit CO2-Sensoren zu kombinieren. Dazu muss lediglich 1x durch das Haus eine KAT5/ KAT7-Leitung gezogen werden.
Räume, welche nur bei Bedarf beheizt werden (Gäste-/ Arbeits-/ Hobbyraum u.a. werden dann per T-Sensor entsprechend zugeschalten wenn erforderlich. Gelüftet werden diese in dieser Zeit mit dem Mindestvolumenstrom nach DIN 1946-6:2019-12 Ansonsten kann ich diese ja niedriger temperieren. Macht sich am besten über eine Hauszentrale/ TOUCH-Display, als alle Räume "abzuklappern" und einzustellen. Diese macht auch die Raumwerte schnell und einfach sichtbar und so machen sich z.B. auch klemmende Ventile u.a. schneller bemerkbar.
Mycraft22.04.20 16:20
Denk_Mal19 schrieb:

dass in modernen und neu gebauten Häusern die Wärmepumpe mit einer Lüftung kombiniert wird.
Das ist leider immer noch nicht der Fall.
Denk_Mal19 schrieb:

Räume, welche nur bei Bedarf beheizt werden (Gäste-/ Arbeits-/ Hobbyraum u.a. werden dann per T-Sensor entsprechend zugeschalten wenn erforderlich.
Hier liegt ein Grundfehler im Verständnis der Thermodynamik. Alle Räume innerhalb der selben thermischen Hülle streben den Zustand des Gleichgewichts an. Somit werden die Räume welche abgeschaltet sind von den umliegenden Räumen mitgeheizt. Dies hat zur Folge dass der Wärmebedarf der umliegenden Räume steigt und damit die Energie trotzdem verbraucht wird auch wenn Raum X scheinbar vom System abgekoppelt worden ist.

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