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ᐅ Der ideale Wandaufbau beim Massivhaus


Erstellt am: 31.05.15 11:20

B
Bauexperte
01.06.15 11:37
Lebensprojekt schrieb:

Der gesündere Stein ist der ....
Irgendwann schreibe ich mein Buch der besten Bauirrtümer doch noch

Es gibt bei 36,5er Steinstärke - reduziert auf das Wesentliche - nur einen einzigen Unterschied bei der Entscheidung Porenbeton oder Poroton: beim bohren rieselt es aus ersterem Weiß und aus dem anderen Rot

Grüße, Bauexperte
L
Lebensprojekt
01.06.15 12:44
Hallo,

Mir ist ja auch klar, dass gerade Hersteller Ihr Verkaufargumente Einfliesen lassen und wenn es ist das Ytong nur aus Sand Kies u.a. Stoffe zusammen gewürfelt und der Poroton aus Ton besteht und somit der natürliche Stein ist, würde der Baubiologe sagen.
Dem Rohrbauen wird der Ytong recht sein, weil der sich besser verarbeiten lässt und dem Baubiologen der Rote, weil der natürliche Stein ist.
Und uns wären beide recht, weil wir die augenscheinlichen Argumente, alle nicht Fachleute unterschreiben würden

Somit wissen wir immer noch nicht was das beste ist
Wie gesagt Ytong günstiger bei gleicher bzw. bessere Dämmeigenschaft, dafür schlechter in der Schallisolierung....
B
Bauexperte
01.06.15 20:08
Guten Abend,
Lebensprojekt schrieb:

... wenn es ist das Ytong nur aus Sand Kies u.a. Stoffe zusammen gewürfelt und der Poroton aus Ton besteht und somit der natürliche Stein ist, würde der Baubiologe sagen.
Ich muß immer lächeln, wenn ich solcher Art Aussagen lese; weil es aber gerade so schön passt, muß ich kurz mal klugscheißen dürfen

**Poroton, Bestandteile in der Rohmasse (in Vol.-%):

70-90% Ton, Lehm, Mergel
0-15% Sand
0-15% Kalkgestein
<1% Sonstiges
des weiteren möglich:
bis 10%Kohlestaub od. Kalksteinmehl od. bis 20% Polystyrol oder Zellulosefasern

Anmerkung: die weit verbreitete Unipor® Ziegel weist lediglich 10-40 % (Vol.-%) Tonanteil aus.


**Porenbeton (in Vol.-%):

80% Luft
20% gebrannter Kalk, Quarzsand und Wasser
Lebensprojekt schrieb:

Wie gesagt Ytong günstiger bei gleicher bzw. bessere Dämmeigenschaft ...

***WWärmedämmung Poroton:

Die von den massiven Ziegelwänden aufgenommene, dem Raum entzogene Wärme wird erst wieder an den Raum abgegeben, wenn es draußen kühler ist und somit die überschüssige Wärme durch natürliche Belüftung abgeführt werden kann. Diese Fähigkeit des Ziegels zur Phasenverschiebung und Amplitudendämpfung der Temperatur wird in südlichen Ländern seit jeher durch den Bau von massiven Ziegelhäusern (ohne zusätzliche Klimaanlagen) genutzt.

***WWärmedämmung Porenbeton:

Porenbeton ist der einzige Massivbaustoff mit einer Wärmeleitfähigkeit ab 0,09 W/(mK) in den Rohdichteklassen 0,30, 0,35 und 0,40. Das bedeutet: Bereits eine einschalige 30 cm dicke Wand bietet einen Wärmedurchgangskoeffizienten U = 0,28 W/(m2K). Bei einer Wanddicke von 36,5 cm sinkt der U-Wert auf 0,23.
 Im Außenwandbereich können die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (Energieeinsparverordnung) damit auch ohne zusätzliche Dämm-Maßnahmen erfüllt und sogar übertroffen werden. Mehr noch: Der homogene Wandaufbau erlaubt nahezu wärmebrückenfreie Konstruktionen. Eine verputzte einschalige Wand aus Porenbeton gilt ohne Zusatzmaßnahmen als luftdicht im Sinne der Energieeinsparverordnung.
Lebensprojekt schrieb:

dafür schlechter in der Schallisolierung....

***Schalldämmung Poroton:

Bereits 30 cm bzw. 36,5 cm dicke einschalige Außenwände aus Leichtziegeln mit Leichtmörtel Gemauert und beidseitig verputzt erfüllen in der Regel die Anforderungen der DIN 4109 "Schutz vor Außenlärm".

Die für Trennwände in DIN 4109 gestellten Anforderungen an den Schallschutz werden mit Wänden aus Ziegeln mit Rohdichten bis zu 2,4 kg/dm³ problemlos erfüllt.

***Schalldämmung Porenbeton:

Porenbeton relativiert den physikalischen Grundsatz „Je schwerer ein Bauteil, desto besser die Luftschalldämmung“. Denn Porenbeton hat durch seine Porenstruktur gewissermaßen eine innere Dämpfung. Auch
die DIN 4109 berücksichtigt dies: Porenbetonwände mit einer flächenbezogenen Masse bis 250 kg/m2 erhalten einen Bonus von 2 dB. Neue Bauteilmessungen lassen sogar noch weitere Verbesserungen erkennen. Mit Wänden und Massivdächern aus Porenbeton können alle Außenlärmpegelbereiche schallschutztechnisch abgedeckt werden.

Nach Eignungsprüfung III für DIN 4109 werden bei zweischaligen Haustrennwänden aus Porenbeton mit je 17,5 cm PP4-0,6 und 50 mm Schalenabstand, vollflächig mit mineralischem Dämmstoff verfüllt, sogar die Anforderungen an den erhöhten Schallschutz erfüllt.


Es gibt nicht "den" Stein, das sollte stets am konkreten BV und den persönlichen Vorlieben entschieden werden. Deshalb - as I wrote: beim einen bröselt es Weiß, beim anderen Rot

**Quelle: Forum, nachhaltiges Bauen
***Quelle: meine HP


Grüße, Bauexperte
L
Lebensprojekt
01.06.15 20:31
Lebensprojekt schrieb:
Hallo,

Mir ist ja auch klar, dass gerade Hersteller Ihr Verkaufargumente Einfliesen lassen und wenn es ist das Ytong nur aus Sand Kies u.a. Stoffe zusammen gewürfelt und der Poroton aus Ton besteht und somit der natürliche Stein ist, würde der Baubiologe sagen.
.

So, dass der ganze Satz und der war ja nicht ernst gemeint, dachte dass erkennt man.
Na ja so oder so ähnlich hat der Baubiologe das ganze rüber gebracht, für den ist der Porenbeton der Satan der Steine.

Um das ab zu kürzen, welchen bevorzug Du? Und warum?

Danke und Gruss
B
Bauexperte
01.06.15 20:38
Lebensprojekt schrieb:

Um das ab zu kürzen, welchen bevorzug Du? Und warum?
Genauer zu verarbeiten ist der Porenbeton, bei der Hochlochziegel muß der Putzer Toleranzen durch den Brennvorgang ausgleichen. Und für uns ist ausschließlich wichtig, daß wir unter Verwendung des ein oder anderen Steines auf ein WDVS verzichten können. Ergo habe ich keine Vorlieben pro oder kontra

Grüße, Bauexperte
S
Sebastian79
01.06.15 20:40
Ihr vergesst immer den Gott unter den Steinen
porotonytongporenbetonsandbaubiologe