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ᐅ Das alte Leid - Schlüsselfertig/Einzelvergabe


Erstellt am: 06.11.2014 09:52

nordanney 10.11.2014 11:50
Wenn das Budget beim GU aber nur Laminat zulässt und bei der Einzelvergabe zum selben Preis Parkett drin ist, dann nehme ich doch eher Parkett als mich "nur" mit Laminat zufrieden zu geben. Ist ja nicht teurer als vielleicht mal in Gesprächen mit GUs diskutiert.
Das ist nur ein Beispiel von vielen. Fenster "aufrüsten" (Farbe, Material, U-Werte), Innenputz Q3/Q4 statt Q2, andere Elektroinstallation (mehr Schalter/Steckdosen, LAN, Automatisierung), Dusche größer und vielleicht mit Rainshower statt klassisch Duschstange mit Brause, usw.
Da ist schon was dran, dass man eher konsumiert (und höherwertig baut) als zu sparen.

Kisska86 10.11.2014 12:02
nordanney schrieb:
Wenn das Budget beim GU aber nur Laminat zulässt und bei der Einzelvergabe zum selben Preis Parkett drin ist, dann nehme ich doch eher Parkett als mich "nur" mit Laminat zufrieden zu geben. Ist ja nicht teurer als vielleicht mal in Gesprächen mit GUs diskutiert.
Das ist nur ein Beispiel von vielen. Fenster "aufrüsten" (Farbe, Material, U-Werte), Innenputz Q3/Q4 statt Q2, andere Elektroinstallation (mehr Schalter/Steckdosen, LAN, Automatisierung), Dusche größer und vielleicht mit Rainshower statt klassisch Duschstange mit Brause, usw.
Da ist schon was dran, dass man eher konsumiert (und höherwertig baut) als zu sparen.
Das kann ja ich so nur unterschreiben!

ypg 10.11.2014 12:55
nordanney schrieb:
Wenn das Budget beim GU aber nur Laminat zulässt und bei der Einzelvergabe zum selben Preis Parkett drin ist, dann nehme ich doch eher Parkett als mich "nur" mit Laminat zufrieden zu geben. Ist ja nicht teurer als vielleicht mal in Gesprächen mit GUs diskutiert.
Das ist nur ein Beispiel von vielen. Fenster "aufrüsten" (Farbe, Material, U-Werte), Innenputz Q3/Q4 statt Q2, andere Elektroinstallation (mehr Schalter/Steckdosen, LAN, Automatisierung), Dusche größer und vielleicht mit Rainshower statt klassisch Duschstange mit Brause, usw.
Da ist schon was dran, dass man eher konsumiert (und höherwertig baut) als zu sparen.

Das erkläre mir mal bitte (ich, die mit einem GU gebaut hat)
ich kann das nämlich nicht unterschreiben.

Wenn in der Bauleistungsbeschreibung steht: "Laminat im Werte von 20 €". ich aber Parkett mit einem Aufpreis von 50 € haben möchte, dann kann ich das vom GU (oder GU-Sub) Verlegen lassen.
Nur weil Ihr frei mit einem Architekten baut, bekommt Ihr das Parkett ja nicht zu 20 €, sondern müsst auch schauen, woher Ihr "Eurer" Parkett bekommt. Genauso läuft es beim GU: ich laufe die Geschäfte ab und lass "meinen" Parkett liefern, welcher dann statt des Laminats eingebaut wird.
Auch gibt ein GU alles her, was an Sonderausstattung möglich ist: farbige, folierte Fenster, Extrafenster, Sonderhaustür, Q4 statt Q3, Zementputz statt Gipsputz... eben alles mit Aufpreis.

Ok, ich gebe zu, eventuell kostet ein paar Dinge wie Veluxfenster etc bei manchen GUs extrem viel mehr, sodass man es nicht mehr bezahlen mag.... dann aber kann man immer mit Einzel-Gewerken Sonderaufträge absprechen.

So lief es jedenfalls mit unserem GU ab! Unsere Upgrades der Elektrik, des Sanitärs sowie der Fliesen liefen ausschließlich nur über die Handwerksfirmen.

Gruss Yvonne

Musketier 10.11.2014 13:25
ypg schrieb:

So lief es jedenfalls mit unserem GU ab! Unsere Upgrades der Elektrik, des Sanitärs sowie der Fliesen liefen ausschließlich nur über die Handwerksfirmen.


Das ist aber genau das Problem, was man oftmals mit GUs hat. Die handeln die Subs so nach unten, dass am eigentlichen Auftrag nichts mehr hängen bleibt.
Erst über die Sonderaufträge, bei den der Bauherr in der Regel keine Wahl hat, wen er als Handwerker nimmt (z.B. bei der Elektrik), erst dort machen die Handwerksfirmen ihren Gewinn. Dann kostet halt die Steckdose 40 oder 50€ statt 30€ bei der freien Vergabe. Für die Handwerksfirmen ist es egal, solange der Durchschnittsgewinn stimmt. Würde man das ganze direkt über den GU beziehen, würde es noch teurer werden. Beispiel: Unser Schneefanggitter kam der laufende m beim GU doppelt so viel wie beim Handwerker.


ypg schrieb:

Genauso läuft es beim GU: ich laufe die Geschäfte ab und lass "meinen" Parkett liefern, welcher dann statt des Laminats eingebaut wird.

Hatten wir uns bei den Fliesen auch gedacht. Allerdings bekam unser Fliesenleger durch seine Abnahmemengen bei dem einen Fliesenhandel größere Rabatte, bei dem anderen Fliesenhandel nicht. Also war man indirekt doch wieder gebunden und wir haben eine 2. Bemusterung durchgeführt.

nordanney 10.11.2014 13:26
Hallo Yvonne,
das ist eigentlich ganz einfach. Wir haben von Anfang an mit unserem Architekten/Bauleiter das Haus geplant und eine bestimmte Ausstattung vorgesehen.
Mit diesen Plänen und Ausschreibungen haben wir uns zunächst an GUs gewandt, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob a) das Budget passt und b) wir uns bei passenden Angeboten auch mit einem GU gebaut hätten.
Nachdem die Angebote (selbst nach Gesprächen und Verhandlungen) nicht wirklich attraktiv für uns, wenn auch wahrscheinlich marktgerecht für GU-Angebote waren, sind wir in die Einzelgewerkevergabe gegangen. Dann ging bei uns die Rechnung plötzlich deutlich besser auf und wir konnten uns Ausstattungen gönnen, die wir ansonsten nicht genommen hätten.
Am Ende waren wir günstiger als es der Bau mit GU gewesen wäre, wenn auch teurer, als es bei gleicher Ausstattung (in Bezug auf die ursprüngliche Planung) gewesen wäre.

Es ist richtig, dass Du beim GU natürlich auch Sonderwünsche bekommst. Es steht aber von Beginn an ein Preis für das Haus auf dem Papier, der sich während des Baus nicht mehr reduziert. Natürlich sehe ich auch das Risiko, dass ein Architekt zu günstig schätzt und das Haus dann teurer wird, aber aus meiner aktuellen Bauerfahrung (und der unserer fast 40 Nachbarn, die ebenfalls gerade fertig geworden sind oder in den nächsten Wochen einziehen) passt es schon, dass die Ausstattung bei Einzelgewerkevergabe tendenziell höher ist bei einem vergleichbaren Preis eines GUs.

klblb 10.11.2014 13:26
Die Antwort von zeigt exemplarisch, womit die GU/GÜ ihre Kunden auf Trab halten: mit im wahrsten Sinne des Wortes "oberflächlichen Dingen". Die für die Langlebigkeit und Funktionsfähigkeiten Hauses wirklich wichtigen Dinge machen sie lieber unter sich aus. Ich aber diskutiere mit meinem Architekten und den Handwerkern lieber Themen wie:
- Details der Fensterstürze, damit Wärmebrücken vermieden werden
- Dicke der "schwarzen" Dämmung im Sockelbereich
- exakte Verlegung der Unterspannbahn an den Sparren und wie und wo sie mit der Dämmung zusammenspielt. Hier entscheidet sich, ob Dein Dach ewig durchhält oder in 5 J wegfault.
- Verlegetechnik der Dachabdichtung (geklebt, genagelt, verschweißt oder eine bestimmte Kombination aller), Typ der Dachabdichtung, Details der Klempnerarbeiten im Dachbereich
- Belüftung unseres 3°-Pultdaches (welches in den Normen noch falsch drinsteht, aber es in den letzten Jahren zu Erkenntnissen gekommen ist, die irgendwann in die Normen einfließen)

Ich könnte noch 2 Seiten schreiben und wäre lang nicht fertig.
Auf all dieses hast Du Einfluß während der Bauphase bzw. in Vorgesprächen davor und kannst sie positiv beeinflussen, wenn Du mit pfiffigem Architekten und Einzelvergabe baust.

Der GU/GÜ baut halt so wie immer und der Sachverständige schaut hinterher darauf. Vieles lässt sich dann nicht mehr ändern bzw. nur mit einem großen Streit.
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