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ᐅ Dämmung unter Estrich bei Altbausanierung mit Fußbodenheizung - Erfahrungen?


Erstellt am: 15.12.18 00:03

AndreasBauer15.12.18 00:03
Hallo liebe Bauherren,

ich wohne am Rande von München und saniere derzeit das Einfamilienhaus meiner Großeltern aus den 60er Jahren. Dabei wird der komplette Fußboden mit Estrich neu gemacht mit Fußbodenheizung. Der alte Estrich und Dämmung ist bereits raus. Die Aufbauhöhe des alten Bodens war ca. 8cm. Um kein Problem mit den Türen/Balkonfestern zu bekommen, sollte der neue Boden wenn möglich nicht mehr als 10-12cm betragen (also 2-4cm mehr als der alte).

Von einem Heizungsmonteur habe ich ein Angebot erhalten, bei dem ich bei folgenden Komponenten nicht weiß, wie ich das bewerten kann.
Im Angebot ist folgende Dämmung aufgeführt, die übereinander gelegt unter die Fußbodenheizung kommen soll, und diese erscheint mir ungewöhnlich in der Kombination. Dies ist sowohl im EG (unbewohnter / unbeheizter Keller) als auch in den darüberliegenden Stockwerken verlegt werden. Es ist kein weiteres Dämmmaterial im Angebot vorgesehen.

- Steinwolle TP Trittschalldämmung 5kn/m 13-3mm des skr 0,63 mk/w
- Mineralfaser Trittschalldämmung 3,5 kn/m2 20-5mm mw 035 des smr 0,37 mk/w

Die Internetsuche hat mich bisher nicht weitergebracht. Hier hänge ich aktuell fest und würde mich sehr freuen, wenn mir jemand erklären kann was das ist und ob diese Kombination so üblich ist bzw. ob es bessere Möglichkeiten für mich gibt.
Natürlich werde ich auch mit dem Heizungsmonteur sprechen, möchte aber im Vorfeld wenn möglich schon mehr Informationen sammeln.

Ganz herzlichen Dank im Voraus!
Andreas
Dr Hix15.12.18 19:21
AndreasBauer schrieb:
Steinwolle TP Trittschalldämmung 5kn/m 13-3mm des skr 0,63 mk/w

Steinwolle = Material (Härter als Glaswolle)
TP = TrittschalldämmPLatte (Kurzbezeichnung des Herstellers (vermutlich Knauf?))
5kn/m² = Belastbarkeit (hier etwa 500kg/Quadratmeter und somit mehr als ein üblicher Estrich
13-3mm = Dicke der Platte und die maximale Stauchung. Die Platte ist also 13mm stark und lässt sich unter Belastung um höchstens 3mm zusammendrücken
DES = Kürzel für das Einsatzgebiet der jeweiligen Dämmplatten. Hier "Innendämmung der Decke oder Bodenplatte unter Estrich mit Trittschallanforderung.
SK = Bezeichnet die "Stauchungs-Klasse". Es gibt allerdings m.W. nur "sg", "sm" und "sh" (gering, mittel und hoch), ist das "K" ein Tippfehler?
R = R-Wert ist der Kehrwert des U-Wertes und bezeichnet den Wärmedurchlasswiderstand.
0,63m²*k/W = R-Wert dieser Dämmplatte (wobei mir der Wert nicht richtig zu sein scheint)

Ob der Aufbau üblich ist, kann ich dir mangels Erfahrung leider auch nicht beantworten. Ich habe mir allerdings sagen lassen, dass Mineralwolle als Dämmung unterm Estrich nicht unbedingt der Hit sei, weil wohl generell zu weich. Hier sei dann mit einem dauerhaften Absacken des Estrichs zu rechnen mit entsprechenden Folgen für Fußleisten und/oder Fliesenfugen im Übergang Wand->Boden.

Generell würde ich mich aber zunächst auch fragen, wozu dieser Aufbau auch im EG über dem unbeheizten Keller zur Anwendung kommen soll. Es gibt zum einen potentere Lösungen (z.B. PU-Platten), die deutlich bessere Dämmwerte liefern und zum anderen braucht es zum Kellergeschoss hin ja auch keine Trittschalldämmung.

Was die Aufbauhöhe angeht: Hast du an die Steigungen der Antritts-/Austrittsstufe deiner Treppe gedacht? Wird der neue Boden 4cm höher, verkürzt sich die Steigung und die Treppe verwandelt sich ggf. in eine Stolperfalle. Ich meine lt. DIN wären maximal 15mm Abweichung am An- und Austritt erlaubt.
Elina15.12.18 19:45
Das ist ja gar nichts an Dämmung, nur Trittschall. Unter eine Fußbodenheizung sollte aber eine anständige Dämmung. Je nach verfügbarer Aufbauhöhe kann man das sehr gut erreichen mit Trockenbau-Fußbodenheizung (inkl Estrich 4,5 cm Gesamtaufbauhöhe) plus halt die Dämmung. Bei 8 cm wären das nur noch 3,5 cm, damit am Ende dasselbe Bodenniveau herauskommt.
Hier wäre vermutlich die beste Variante 2 cm Vakuumdämmplatte (hat glaube ich 0,07 Wmk) und die übrigen 1,5 cm würde ich einplanen für den Bodenausgleich. Da die Fußbodenheizung-Systemplatte auch noch 2,5 cm EPS ist, reicht die Dämmung löckerst aus.
AndreasBauer16.12.18 11:08
Ganz herzlichen Dank für eure schnellen und ausführlichen Antworten!

Ich wusste nicht ob es relevant ist, aber auf die Dämmung soll PE-Estrich-Folie und eine Praski Bavaria Biofaser Lochplatte (scheint auch nicht unbedingt Standard zu sein), auf die dann die Schläuche der Fußbodenheizung geklippst werden.
Darüber Anhydritestrich. Bodenbelag wird im EG+1.OG Fliesen, und im Dachgeschoss Laminat oder Vinyl.

Genau die fehlende Wärmedämmung habe ich befürchtet. Wäre denn eine Alternative zur EG Wärmedämmung eine Dämmung der Kellerdecke? Hier habe ich leider auch nur bedingt Platz durch die niedrige Kellerdecke (2-3cm).
Den Vorschlag mit einer Vakuumdämmplatte werde ich mir genauer ansehen.

Vielen Dank!
Andreas
Elina16.12.18 12:11
Du kannst die Dämmplatte natürlich auch von unten (an die Kellerdecke) dranmachen, allerdings verhindert das nicht, dass die Wärme zu großen Teilen nach unten abfließt (in die Deckenplatte). Auch die Zwischenwände werden dann mitgeheizt, während man bei einer Dämmung von oben mit dem Randdämmstreifen etwas dagegenarbeiten kann. Falls das Angebot der Heizungsfirma noch nicht unterschrieben ist, lohnt sich evtl. ein Alternativangebot einzuholen, welches die Dämmung von oben mit drinhat.
Dr Hix16.12.18 13:27
Der monetäre Aufwand für Vakuumdämmplatten dürfte in keinerlei Verhältnis zu der möglichen Energieeinsparung stehen.
wärmedämmungestrichfußbodenheizungkellerdeckedämmplatteaufbauhöhetrittschalldämmungheizungsmonteursteinwolletreppe