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ᐅ Dämmmaterial für die Fassade?


Erstellt am: 01.04.2020 08:33

dr.evil96 01.04.2020 08:33
Moin in die Runde!

Wir zerbrechen uns gerade den Kopf beim Thema Material für die Fassadendämmung. Die Außenwände unseres Hauses bestehen aus 240mm Blähton und die Westseite wurde in den 70ern zusätzlich mit "schönen" Asbest-Fassadenplatten aufgemöbelt, darunter wurde noch 30-40mm Glaswolle gestopft. Aufbau also etwa Innenputz -> 240mm Blähton -> Außenputz -> 30-40mm Lattung+Glaswolle -> Fassadenverkleidung. Auf der Nord- und Südseite wurde die Fassade nicht verkleidet.
Ich habe mir auch schon ein Angebot einer Firma machen lassen, die für die Fläche von etwa 130m2 EPS 120mm 035 verwenden würden.
Nur stellt sich mir dann die Frage auf welches Material man am besten bauen sollte. EPS ist ja wohl eher Kunststoff und Richtung Styropor einzuordnen. Habe auch schon Gutes von Holzfasermatten gehört. Ich würde da mal gerne erfahren, mit welchen Stoffen Eure Häuser eingepackt wurden und warum.

Wäre für anregende Hinweise dankbar!

guckuck2 01.04.2020 08:38
EPS weils die Hälfte kostet und entgegen aller "Natur"fasern deutlich witterungsbeständiger z.B. nicht anfällig für Feuchtigkeit ist.
Frag mal nach EPS 032 an, ist eigentlich marktgängig und nur leicht teurer, dafür kannst du voraussichtlich 2cm Dämmstärke sparen (was wieder spart).

Pinky0301 01.04.2020 10:34
Es gibt einen Bericht vom Frauenhofer Institut, dass die Styropor-Fassadendämmung inzwischen kein Sondermüll mehr ist, sondern recyclingfähig.
Mineralwolle ist teurer und soweit ich weiß ist die Herstellung wenig umweltfreundlich.

Tego12 01.04.2020 11:14
Klar EPS... bestes Preis-Leistungsverhältnis, witterungsbeständig, ewig haltbar (wenn richtig verarbeitet, aber das gilt für das meiste...).

knalltüte 01.04.2020 19:14
echt? Nur weil es alle machen?

Welche Fassadenverkleidung soll denn nachher vor das WDVS?
Holzfaserdämmplatten sind diffusionsoffen mit guten Schallschutz- u.
Wärmedämmeigenschaften (auch sommerlicher Wärmeschutz).
Einfach mal ein Vergleichsangebot machen lassen inkl. Verkleidung
(Holz? Schiefer? Putz?). Da könnte die Differenz zwischen den Gesamtsystemen
durchaus geringer werden (je nach Fassadenverkleidung)
Ich mag Holz. Immer mehr Erdölbasierende Kunststoffe in Umlauf zu bringen
kann doch nicht die Lösung sein - oder?
Eigenleistung bei Vorhangfassade mit Holzfaserdämmplatte und Lärche
(Stülp- oder Boden/Deckelschalung recht easy

Natürlich alle Varianten vom unabhängigen Fachmann/Frau prüfen lassen
bzgl. Effizienz, Taupunkt etc.

Chris2511 01.04.2020 21:55
Wir haben 60mm Holzfaserplatten außen, unser Haus ist aber auch komplett aus Holz. Ich mag einfach das Raumgefühl, wollte keine Plastikfolie um mein Haus und so nachhaltig wie möglich bauen. so schaut's aus:

Neubauhaus im Rohbau mit Gerüst, Dachstuhl und Baukran im Hintergrund.
epsfassadenverkleidungholzfassadendämmungblähtonglaswollestyropor