ᐅ Bodengutachten vor Grundstückskauf - wer macht's?
Erstellt am: 02.09.2015 18:34
Supergrover 02.09.2015 18:34
Hallo zusammen,
wir interessieren uns für ein Grundstück, welches von privat verkauft wird. Es ist ehemals Ackerland gewesen und mittlerweile als Bauland zugelassen.
Der Verkäufer hat bisher kein Bodengutachten machen lassen und hat auf unseren Hinweis, dass damit dann ja nicht erkennbar sei, ob eine Pfahlgründung erforderlich sei, geantwortet, dass dies zwischen dem Bodengutachter und der ausführenden Baufirma geklärt werden sollte.
Eine ausführende Baufirma gibt es aber erst, wenn wir das Grundstück gekauft haben, was aber sicher nicht tun werden, solange wir nicht wissen, ob eine Pfahlgründung notwendig wird, da diese ja schnell mal 20k bis 30k kosten kann.
Ist es ungewöhnlich, dass der Käufer ein entsprechendes Gutachten vom Grundstück vor dem Kauf erwartet? Oder deutet es eher auf einen unseriösen oder zumindest unerfahrenen Verkäufer (ist wie gesagt eine Privatperson) hin?
Viele Grüße
Supergrover
wir interessieren uns für ein Grundstück, welches von privat verkauft wird. Es ist ehemals Ackerland gewesen und mittlerweile als Bauland zugelassen.
Der Verkäufer hat bisher kein Bodengutachten machen lassen und hat auf unseren Hinweis, dass damit dann ja nicht erkennbar sei, ob eine Pfahlgründung erforderlich sei, geantwortet, dass dies zwischen dem Bodengutachter und der ausführenden Baufirma geklärt werden sollte.
Eine ausführende Baufirma gibt es aber erst, wenn wir das Grundstück gekauft haben, was aber sicher nicht tun werden, solange wir nicht wissen, ob eine Pfahlgründung notwendig wird, da diese ja schnell mal 20k bis 30k kosten kann.
Ist es ungewöhnlich, dass der Käufer ein entsprechendes Gutachten vom Grundstück vor dem Kauf erwartet? Oder deutet es eher auf einen unseriösen oder zumindest unerfahrenen Verkäufer (ist wie gesagt eine Privatperson) hin?
Viele Grüße
Supergrover
ypg 02.09.2015 19:18
Da ein Bodengutachten keine Vorschrift ist, muss der Verkäufer natürlich keins vorbringen.
Wenn der Käufer sich absichern will, lässt er eins machen. Der Besteller zahlt natürlich
Wenn der Käufer sich absichern will, lässt er eins machen. Der Besteller zahlt natürlich
DG 02.09.2015 19:21
Hallo!
Wie sieht's denn in der Umgebung aus? Ist zumindest ein Hinweis; wenn nebendran auch alle auf Pfählen stehen, sollte man damit rechnen. Wobei ich in der Gegend garantiert kein Grundstück ohne Bodengutachten kaufen würde. Wenn der VK dieses Risiko auf etwaige Käufer abwälzen will, würde ich die 30T€ beim Grundstückspreis abziehen oder aber weitersuchen.
MfG
Dirk Grafe
Wie sieht's denn in der Umgebung aus? Ist zumindest ein Hinweis; wenn nebendran auch alle auf Pfählen stehen, sollte man damit rechnen. Wobei ich in der Gegend garantiert kein Grundstück ohne Bodengutachten kaufen würde. Wenn der VK dieses Risiko auf etwaige Käufer abwälzen will, würde ich die 30T€ beim Grundstückspreis abziehen oder aber weitersuchen.
MfG
Dirk Grafe
alexm86 02.09.2015 21:42
Ein Bodengutachten ist reine Käufer Sache.
Der Bodengutachten kostet zwischen 600-2000€ ja nach Anzahl der Bohrungen und der Region. Man braucht nicht unbedingt mit dem Bauunternehmer die Gründung absprechen. Es gibt normalerweise eine Gründungsempfehlung die auch ein Laie interpretieren kann, zu Not kann man ja den Gutachter fragen.
Der Bodengutachten kostet zwischen 600-2000€ ja nach Anzahl der Bohrungen und der Region. Man braucht nicht unbedingt mit dem Bauunternehmer die Gründung absprechen. Es gibt normalerweise eine Gründungsempfehlung die auch ein Laie interpretieren kann, zu Not kann man ja den Gutachter fragen.
Baumhaus.Bau 03.09.2015 09:33
Wir haben vor dem Kauf des Grundstückes ein Bodengutachten machen lassen, da wir auf jeden Fall mit Keller bauen wollten.
Dies würde ich jedem empfehlen, denn wenn man nach dem Kauf feststellt, dass das Haus gar nicht so gebaut werden kann, wie man sich das vorgestellt hat, wird es auf einmal sehr teuer.
Und die 1000€ sollte man dann doch noch mal übrig haben meiner Meinung nach...
Dies würde ich jedem empfehlen, denn wenn man nach dem Kauf feststellt, dass das Haus gar nicht so gebaut werden kann, wie man sich das vorgestellt hat, wird es auf einmal sehr teuer.
Und die 1000€ sollte man dann doch noch mal übrig haben meiner Meinung nach...
DG 03.09.2015 10:13
Eigenartige Argumentation:
Man gibt als Interessent (sic!) 1000€ für ein Bodengutachten aus, um herauszufinden, dass man das Grundstück dann im Zweifel nicht erwirbt. Das macht man dann bei 5 Grundstücken und jeder weitere Interessent schön für sich allein, anstatt dass es der Verkäufer einmalig selbst anfertigt und dann über den Kaufpreis auf den tatsächlichen Käufer umlegt?
MfG
Dirk Grafe
Man gibt als Interessent (sic!) 1000€ für ein Bodengutachten aus, um herauszufinden, dass man das Grundstück dann im Zweifel nicht erwirbt. Das macht man dann bei 5 Grundstücken und jeder weitere Interessent schön für sich allein, anstatt dass es der Verkäufer einmalig selbst anfertigt und dann über den Kaufpreis auf den tatsächlichen Käufer umlegt?
MfG
Dirk Grafe
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