ᐅ Be und Entlüftung Hygienische Probleme nach 5-6 Jahren
Erstellt am: 15.10.14 07:43
Sebastian7918.02.15 11:55
Mycraft schrieb:
Die Zusätzliche Dämmung und/oder Beheizung der Lüftungsrohre steht auf dem Plan? Oder wird der Spitzboden gleich mit ausgebaut?Spitzboden unbewohnbar, aber gedämmt, Leitungen ebenfalls gedämmt - der Boden selbst bleibt unbeheizt.
f-pNo18.02.15 12:54
Mycraft schrieb:
Ja es gibt verschiedene Systeme, wobei ich auch die einfache Abluftanlage mit Fensterfalzlüftern nicht zu Lüftungsanlagen zähle...
1. Einfache Abluftanlage:
2. Dezentrale Lüftungsanlage ohne Wärmerückgewinnung
3. Dezentrale Anlage mit Wärmerückgewinnung
1. Zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung (ohne Wärmerückgewinnung einfach den Wärmetauscher wegdenken)
Wobei das dargestellte Prinzip der dezentralen Anlage mit Wärmerückgewinnung nicht ganz so funktioniert.
Der Lüfter übernimmt die Frisch- und Fortluftversorgung dadurch, dass er nach Zeit X die Drehrichtung wechselt. Es müssen aber immer zwei Lüfter parallel arbeiten. Einer der die Frischluft bringt (z.B. im Schlafzimmer) und der andere, der die Fortluft absaugt (z.B. im Kinderzimmer). Daher wird eine (nicht spürbare) Luftströmung im gesamten Haus erreicht. Man kann auch mal die Kombination 2 zu 1 machen. In großen Räumen, wie dem WZ macht es Sinn, direkt zwei Lüfter zu platzieren. Dies funktioniert auch Etagen-übergreifend.
Die Feuchtigkeitsräume (Küche, Bad, Hauswirtschaftsraum) werden hierbei allerdings außen vor gelassen. Man will ja die Gerüche und Feuchtigkeit aus dem Raum herausbringen und nicht im Haus verteilen. Daher werden hier nur Ablüfter (sind auch günstiger in der Anschaffung) betrieben, welche Feuchtigkeits- und Zeitgesteuert sind (soll heißen: man stellt ein, bei welcher Luftfeuchtigkeit der Lüfter anspringt und wie lange er nachläuft). Zudem sollten diese Ablüfter auch noch manuell angesteuert werden können - nach dem Toilettengang wird die Luftfeuchtigkeit i.d.R. eher nicht steigen . Dann startet man den Ablüfter manuell.
Sebastian7918.02.15 12:55
Da ich die Anlage selbst einbaue, muss ich auf die Finger schauen
Wüsste nicht, wieso die Anlage baden gehen sollte...
Wüsste nicht, wieso die Anlage baden gehen sollte...
Mycraft18.02.15 13:22
Weil wenn unbeheizt und wenn ungenügend gedämmt...dann entsteht außen an den Rohren Kondenswasser, welches dann in der Regel den Weg ins Haus findet bzw. Schäden am Dach etc. verursacht...
Einfachste Physik...
Es ist eine einfache Prinzipskizze, damit Leute die sich nicht auskennen sehen wovon die Rede ist.
Dass es eine Million Varianten gibt, mit hier ein Lüfter, da ein Lüfter ist gerade bei den dezentralen eim Einfamilienhaus ein Thema auch Mischlösungen sind eben möglich...bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass deine Lösung die beste und richtige ist...es kommt immer auf viele verschiedene Faktoren an, welche Anlage nun eingebaut wird und wie viele Lüfter nötig sind...
Einfachste Physik...
Es ist eine einfache Prinzipskizze, damit Leute die sich nicht auskennen sehen wovon die Rede ist.
Dass es eine Million Varianten gibt, mit hier ein Lüfter, da ein Lüfter ist gerade bei den dezentralen eim Einfamilienhaus ein Thema auch Mischlösungen sind eben möglich...bedeutet aber im Umkehrschluss nicht, dass deine Lösung die beste und richtige ist...es kommt immer auf viele verschiedene Faktoren an, welche Anlage nun eingebaut wird und wie viele Lüfter nötig sind...
Sebastian7918.02.15 13:24
Naja, wie schon vormals geschrieben: Der Spitzboden wird voll gedämmt und die Rohre werden auch gedämmt - von daher erwarte ich da keinerlei Probleme.
Saruss18.02.15 13:25
Wieso soll außen an den Röhren Kondensat entstehen? Die Luft in den Rohren ist doch, bis auf das 1m Stück durchs Dach, wärmer als der Dachboden (bis auf ein paar Wochen im Sommer, aber der Unterschied dann ist auch nicht groß genug, weil durch generelle Wärme viel Wasser "in die Luft geht"). Einfachste Physik. Und den 1m muss man halt passend dämmen.
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