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ᐅ Bauträgerwechsel nach Baubeginn?


Erstellt am: 25.04.2017 16:58

jeti79 25.04.2017 16:58
Hallo zusammen,

wir überlegen, den Bauträger zu wechseln. Die Bank hat dem Ganzen schon zugestimmt. Meine Frage wäre, was evtl. gegen einen Wechsel spricht? Wo könnten Stolpersteine sein? Ich hoffe da ganz einfach auf Eure Erfahrungen, damit wir nichts übersehen, was man hätte beachten müssen...

Zum Hintergrund:

Wir haben im August '16 den Vertrag beim Bauträger unterschrieben und im Dezember die fertigen Anträge für die Baugenehmigung bekommen, welche auch im Januar '17 erteilt wurde. Wir haben den Bauträger im Dezember '16 darüber informiert, dass wir direkt Anfang '17, sobald es das Wetter zulässt, anfangen wollen, was man uns auch bestätigte. Eine vertraglich festgelegte Frist gibt es nicht. Aufgrund der Eigenleistungen (Elektrik, Garage und Bodenarbeiten im OG) wollte man sich nicht auf eine Termin-schiene festlegen. Seitdem ist die Kommunikation mit unserem Bauträger nicht mehr zufriedenstellend:

Unser Bauleiter wurde wohl erst Ende Januar informiert, dass er unseren Bau betreuen soll und zeigt sich bisher bei jedem Gespräch unvorbereitet. (zB hat er in jedem Gespräch gefragt, ob wir denn Eigenleistung haben, oder nicht). Kleine Fallen, die ich in unsere Korrespondenz einbaue, übersieht er.

Als einige unserer Nachbarn in der 2.KW im Februar angefangen sind, haben wir immer noch hinter dem Bauleiter hInterhyprtelefoniert, wann es denn endlich losgehen kann, woraufhin er uns damit vertrösten wollte, dass er doch zuerst eine Baufirma finden muss. Ich habe ihm entgegnet, dass man das doch wohl schon im Dezember getan haben könnte, als klar war, dass die Baugenehmigung im Winter fertig sein würde (übliche Bearbeitungszeit hier im Ort sind 4 Wochen, was auch in unserem Fall gepasst hat)

Es hat sich bis Mitte März hingezogen, bis überhaupt eine Baufirma gefunden wurde. (nachdem angeblich eine Andere komischerweise eine Woche vor geplantem Baustart abgesprungen ist). Diese Firma hat dann insgesamt drei Wochen gebraucht, bis die Bodenplatte fertig war (flaches, nicht tief ausgekoffertes Grundstück ohne Keller). Bei unseren Nachbarn lief das fast durchweg in unter einer Woche. "Unsere" Handwerker waren im Schnitt 2 Tage die Woche am Bau, bei anderen waren täglich Bauarbeiter anwesend.

Seitdem herrscht Funkstille gegenüber der Baufirma. Ich erreiche den Polier seit über 2 Wochen nicht mehr. Er reagiert nicht auf Anrufe, Voicemails und Emails. Unser Bauleiter vom Bauträger verspricht mir immer in kurzen Abständen, dass es weitergeht - natürlich, ohne das es wirklich passiert. Unsere Nachbarn (mehrere) bekommen zB in dieser Woche Ihre Geschossdecke....

Daher sind wir jetzt mit unserer Bank und anderen Firmen in Kontakt getreten, die den Bau für uns übernehmen würden. Unseren aktuellen Bauträger habe ich schon informiert und ihn gebeten, über eine Vertragsauflösung nachzudenken. (Bisher haben wir 2% Architektenleistungen und 10% für den Bauabschnitt "Bodenplatte" an den Bauträger bezahlt. Konventionalstrafe für einen Vertrags-austritt wären 10% der Auftragssumme, wobei ich diese aber nicht berechtigt finde, da die Verzögerungen beim Bau doch erheblich sind.)

DNL 25.04.2017 21:20
Hast du dazu auch schon einen Juristen konsultiert?

Bieber0815 25.04.2017 21:49
Vorab:
Bauträger: Kauf von Haus und Grundstück in einem Geschäft, Kaufvertrag, Bauträger baut das Haus als Bauherr auf eigenem Grundstück.
Generalunternehmer/Generalübernehmer: Werkvertrag über Hausbau auf Grundstück des Kunden.

Ihr habt entweder einen Werkvertrag mit einem Generalunternehmer, der von euch Pläne bekommen hat, auf Basis derer er ein Haus errichtet. Oder ihr habt keinen Plan und habt einen Werkvertrag mit einem Generalübernehmer, der für euch plant und baut.

So, diesen Vertrag wollt ihr kündigen.

Was dafür und dagegen spricht, kann unmöglich beantwortet werden ohne mehr über den Vertrag zu wissen. Am einfachsten ist es, ihr wendet euch an einen Fachanwalt für Baurecht. Dies wäre mein dringender Rat.

Allgemein Pro:
- Besser spät als nie, lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.
Allgemein Contra:
- Bauzeit verlängert sich.
- Kosten steigen.
- Ist der neue Baupartner wirklich besser?

Welche anderen Möglichkeiten gibt es denn, das Bauvorhaben zu einem erfolgreichen Ende zu führen? Klärendes Gespräch mit dem Geschäftsführer?

Alles weitere Handeln sollte auf Basis einer fundierten rechtlichen Beratung erfolgen (~300 Euro +/- 50 %). IMHO.

Berichte bitte, wie es weiter geht!

toxicmolotof 26.04.2017 00:07
Wer in dieser Phase des Baus von Bauträger spricht, hat alle Lernphasen vor Vertragsunterschrift übersprungen.

Bevor ihr irgendetwas weiteres macht, konsultiert zwingend sofort einen Juristen mit Fachverstand im Baurecht.

Was die Vertragsstrafe bei Kündigung betrifft geht es wohl nicht darum was ihr gerechtfertigt findet (schließlich gibt es keine Fertigstellungsfrist) sondern was vereinbart ist und/oder entgangenen Gewinn darstellt. Aber auch das kann euch jeder Jurist vermutlich deutlich besser anhand Eurer Verträge erklären.

Grym 26.04.2017 00:28
Auch wenn es keine Fertigstellungsfrist gibt, bedeutet das nicht, dass der Bauunternehmer sich ewig Zeit lassen darf. Ganz im Gegenteil. Zügig und in angemessener Frist! Genaueres und weitere Hilfe hier aber nur durch einen FACH-Anwalt. Also, geh zum FACH-Anwalt. Zu einem Spezialisten für Baurecht, nicht irgend ein Anwalt!

ICH würde es, soweit es irgendwie noch geht und der Bauunternehmer keinen Pfusch verzapft sondern einfach nur langsam ist, nicht darauf anlegen. Gut Ding will Weile haben.

Natürlich kann der Gang zum Anwalt nicht schaden, so dass hier mit dieser Hilfe Fristen setzen könnt usw. (bzw. erst mal ankündigt, dass bei weiteren Verzögerungen Fristen gesetzt werden müssen, da es sonst ja noch 10 Jahre dauern könnte usw.)

ypg 26.04.2017 00:33
Bauen Eure Nachbarn mit dem gleichen BU?

Vergleiche darf man nicht stellen - wer weiß so genau, wann welcher Vertrag unterschrieben wurde, wie die Firma aufgestellt ist, etc.
Viele lassen sich schnellen Baufortschritt bezahlen, und: ein Bauherr muss trotz hoher Kosten lernen, dass er und sein Haus nicht der Nabel der Welt ist.
Es ist normal, dass ein BU nach Baugenehmigung nicht sofort aktiv ist, während es dem Bauherren nicht schnell genug gehen kann.
Allerdings hätte die Flotte logistisch schon stehen müssen, da geb ich Euch recht.

Mit wem baut ihr?


Gruß, Yvonne
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