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ᐅ Bauträgerwechsel nach Baubeginn?


Erstellt am: 25.04.2017 16:58

11ant 27.04.2017 01:22
Grym schrieb:
Mittlerweile weiß ich ja, wir sind hier alle Freaks, die hier über sonst was für kleine Details diskutieren. Aber wenn der TE das Unternehmen Bauträger nennen möchte, dann ist es eben ein Bauträger. Auch wenn es ein GÜ ist. Diese Unterscheidung treffen 0,05% der am Bau beteiligten, für die anderen 99,95% ist es ein Bauträger.

Eben. 90% aller Kardinäle können das Wort "Diözese" nicht richtig aussprechen - trotzdem ist Ostern und Weihnachten noch nie auf den selben Tag gefallen

Caspar2020 27.04.2017 07:20
Grym schrieb:
Diese Unterscheidung treffen 0,05% der am Bau beteiligten, für die anderen 99,95% ist es ein Bauträger

Vor Gericht kannst du mit so einer Argumentation nicht kommen. Und im Portemonnaie des TE wird es auch signifikante Unterschiede ausmachen je nach Art der Vertragsverhältnisse.

Und wie schon sagte, schon wichtig zu wissen wer der Bauherr ist.

Im übrigen wird in diesem Fall (angenommen es ist kein echter BT) entscheidend sein ob es ein GU oder GÜ ist. Beim GU hab ich noch meinen Architekten mit den Plänen.

Und beim GÜ? Im schlimmsten Fall noch nicht mal die alle Pläne.

Nordlys 27.04.2017 12:37
Ich glaub, jenseits aller Wortdefinitionen, es war zu verstehen, worum es ging. Der Bauherr baut mit einem Massivhausanbieter, Sorte alles aus einer Hand. Und der kommt nicht voran, ja, er scheint noch nicht mal ausführende Firmen zu finden und selbst hat er keine Handwerker, oder zumindest nicht für alle Gewerke. Nun ärgert sich Bauherr, und will ihn rauskicken. Dazu soll man wissen, was man hätte, um mit einem anderen weiter zu machen. Pläne? Ich hätte das, was zur Baugenehmigung gehört, dann nen Maurerplan bemasst, Statik, Dachkonstruktionsplan und Wärmeberechnung, dazu Bodengutachten. Hat er das auch?
Nächste Frage? Kommt man halbwegs schadlos aus dem Vertrag raus? Und finde ich stante pede einen, der einsteigt, baut und nicht allzu viel teurer ist?
Zorn über stehende Baustelle verstehe ich, dennoch soll man immer einmal drüber schlafen und alles abwägen. Karsten

jeti79 27.04.2017 18:35
Hallo zusammen und vielen Dank für Eure Antworten - ich bin aktuell auf Dienstreise und hatte meine Zugangsdaten zum Forum nicht zur Hand - daher meine späte Antwort.

Also, zum genauen Vertragsinhalt kann ich erst am Wochenende genaueres beisteuern. Es ist allerdings, wie Nordlys schreibt. Wir haben ein Grundstück gekauft und bauen mit der Firma, deren Namen ich hier (noch) nicht nennen möchte, um niemanden evtl. falsch zu beschuldigen. Diese hat keine eigenen Handwerker und beauftragt Baufirmen, die unseren Bau hochziehen sollen. Angestellt bei der Firma ist ein Architekt, der die Hauspläne und auch die Statik gemacht/beauftragt hat. Diese haben wir mit einem Abschlag von 2,38% auf die Gesamtsumme bereits bezahlt und auch erhalten.

- Ein Bodengutachten wurde -trotz meiner Nachfrage- nicht erstellt, sondern es wurde sinngemäß gesagt, dass die Baufirma sich schon meldet, wenn da was im Argen ist; was uns sehr missfiel.
- Außerdem hat man uns dazu gedrängt, eine "teure" Höhenpunktmessung zu umgehen und als Höhenmaß einen Punkt oberhalb der (Bau-Straße) zu nehmen, was ich auch sehr befremdlich fand, da es als kostenlose Inklusivleistung angeboten wurde.
- Auch die kostenlose Bauendreinigung wurde uns nur angeboten, wenn wir einer Hausbesichtigung zustimmen, obwohl es als Inklusivleistung beworben wurde
-Auch habe ich bis heute, obwohl die Bodenplatte schon liegt noch nicht den zugesagten Zeitplan des Bauleiters bekommen, den ich schon frühzeitig eingefordert habe.
- Er zeigt sich meist bei Treffen unvorbereitet, vertröstet uns aber regelmäßig mit den Worten, er würde schon seine Arbeit machen und er würde das schon regeln.
- Er fragt uns zB jedes Mal, ob wir überhaupt Eigenleistung haben, was wir jedes mal bejahen, da wir die Elektrik selber machen und ihn schon mehrfach gefragt haben, zu welchen Zeitpunkten wir eingebunden werden
- Auch wurde uns zugesagt, dass zB Anträge für Wasser usw von der Firma organisiert werden. Beim letzten Gespräch wusste er da aber nichts von, obwohl er es sich vorher aufgeschrieben hat und von uns den Vertrag mitbekommen hat
- Beim letzten Gespräch hat er uns auch angemahnt, er würde noch einen Plan der Küche brauchen, den wir ihm aber einen Monat vorher bereits zugeschickt haben....

Das klärende Gespräch haben wir in der kommenden Woche. Zur Zeit sind wir so unterwegs, dass wir zumindest einen Bauleiterwechsel anstreben würden, da dieser uns nachweislich angelogen hat (hat täglich behauptet, es würden am nächsten Tag Bauarbeiter kommen, obwohl die Baufirma geschlossen Urlaub hatte und er informiert war). Man hat uns schon in Aussicht gestellt, uns gütlich entgegen zu kommen. (eben Aufgrund der Verzögerungen und den nicht erbrachten Leistungen).

Wie schon eingangs geschrieben: Wir haben nicht den Entschluss getroffen, den Bauträger zu wechseln, sondern haben den Gedanken im Kopf und freuen uns über Input von denen, die das evtl. schon hinter sich haben und/oder uns Tipps dazu geben können. Sollten wir diesen Schritt wirklich gehen, wird ein Anwalt natürlich unsere einzige Alternative sein, da wir beide keine Juristen sind und auch keine in der Verwandtschaft haben.

Das ich die vertraglich festgehaltenen 10% an Strafe zahlen müsste, wenn der Bauträger sich quer stellt, ist mir bewusst - ich würde aber argumentativ versuchen, diese Summe deutlich zu senken, Aufgrund der bisherigen Verzögerungen, der nicht erbrachten Leistungen, der bereits hohen Teilzahlung und zur Erhaltung des guten Rufs der Firma... (den Sie wohl wirklich hatten, bevor wir dort unterschrieben haben)

Noch einmal vielen Dank für Eure Antworten. Spätestens am Wochenende kann ich tiefere Einblicke ins Vertragswerk liefern.

ypg 27.04.2017 20:18
Aber Du wirst doch wissen, ob ihr aus der Hand des Unternehmens auch das Grundstück gekauft habt oder ob ihr es extern von jemanden anders gekauft habt?
Das ist doch letztendlich der offene Posten Deiner Frage.

Weiter unten schreibst Du wieder von Bauträger....
Aber eindeutig liest sich das nicht.


Gruß, Yvonne

jeti79 27.04.2017 20:21
Sorry, ich hatte gehofft, es damit eindeutig geschrieben zu haben:
Wir haben ein Grundstück gekauft und bauen mit der Firma, deren Namen ich hier (noch) nicht nennen möchte,

Das Grundstück gehört uns. Wir haben es von der Gemeinde gekauft.
Die Baufirma soll uns Schlüsselfertig ein Haus erstellen, wobei wir Elektrik, Garage und Bodenbeläge in Eigenregie erstellen (lassen)
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