Guten Abend,
wie der Titel schon sagt, wurde im Herbst 2018 unser Neubau (Rohbau) total verpfuscht und muss saniert werden. im Zuge dieser Sanierung überlegen wir Änderungen an der Treppe (die sollen aber von drittfirma ausgeführt werden.)
1. im Keller stand im Juni 2019 fast 50 cm Grundwasser im dichtbeton Keller für gut 2 Wochen
2. Ziegel nicht lt. wienerberger Richtlinie (statt dünnbettmörtel 5 mm und mehr fugen)
3. Flachdach falsch ausgeführt - gefälledämmung nicht lt. Verlegeplan und danach geschnitten um ein Gefälle herzustellen
4. Keller wurde um über 50 cm zu wenig tief gegraben - Folge: Haus ist zu hoch lt. Kleingartengesetz. nicht konsolidiert.
Firma verklagen geht nicht- kosten wären enorm für Gerichtsverfahren, langwierig - jahrelang und die Firma kann jederzeit Insolvenz anmelden. Folge wäre wir blieben auch auf den gerichtskosten sitzen. wir haben dazu bereits 6 Anwälte Baurecht konsultiert. wir können uns nicht leisten das Haus abzureissen und neu zu bauen, obwohl wir immer Unsicherheit haben werden wg. undichten Keller. wir sind in der Nähe eines Flusses und hohes Grundwasser ist jedes Frühjahr nach der Schneeschmelze ein Thema. sind total verzweifelt.
die baubehörde hilft nicht: trotz eindeutig zu hoher höhenlage. neuer einreichplan lt. Baufirma wird angeblich durchgehen, obwohl eindeutig (lt. neuerlicher Vermessung durch ZT Büro) zu hoch. klingt alles wie schlechter Film, ist aber wahr.
die Mängel taten sich ab Sommer 2019 auf und seit dieser Zeit haben wir einen Sachverständigen.
unsere einzige Möglichkeit ist gute Miene zum bösen Spiel zu machen und Konsens mit Baufirma, wir halben für den Rohbau bereits ca 250 000 EUR gezahlt.
der Grundriss ist ausenmass 8,3 m x 6.15 m.
von EG zum Keller geht eine ca 4 m lange und 1,3 m breite sehr unbequeme betonstiege. (26 cm Auftritt, 18 cm hoch)
Wir überlegen nochmals eine Architektin zuzuziehen und die Treppe zu ändern auf ev. 2 x 2 m halbgewendelt od etwas gedreht. wir haben mit dem ganzen Haus keine Freude mehr. die Stiege soll auch Max. 90 cm breit sein, nicht 130 cm.
auf einer kurzen Seite wäre 4 m Küche und 1,5 m WC.
danach Essbereich zur längsseite hin und Wohnbereich. dort wäre eine 3 x 2,2 m Höhe Hebeschiebetür an der zweiten kurzen Seite.
im Zuge dieses ganzen schlammassels kommen Zweifel am Grundriss bzw. der Treppe. wir haben 2 Schulkinder und ein Kleinkind und wollten seit vergangenem Herbst im Haus sein.
Sorry für die Länge des Posts. plan kann ich erst nächste wo einstellen.
bitte um eure Meinungen zur Änderung der Stiege (wäre mit Abriss der begünstige und Verbreiterung jedoch Verkürzung des treppenlochs verbunden.
wie der Titel schon sagt, wurde im Herbst 2018 unser Neubau (Rohbau) total verpfuscht und muss saniert werden. im Zuge dieser Sanierung überlegen wir Änderungen an der Treppe (die sollen aber von drittfirma ausgeführt werden.)
1. im Keller stand im Juni 2019 fast 50 cm Grundwasser im dichtbeton Keller für gut 2 Wochen
2. Ziegel nicht lt. wienerberger Richtlinie (statt dünnbettmörtel 5 mm und mehr fugen)
3. Flachdach falsch ausgeführt - gefälledämmung nicht lt. Verlegeplan und danach geschnitten um ein Gefälle herzustellen
4. Keller wurde um über 50 cm zu wenig tief gegraben - Folge: Haus ist zu hoch lt. Kleingartengesetz. nicht konsolidiert.
Firma verklagen geht nicht- kosten wären enorm für Gerichtsverfahren, langwierig - jahrelang und die Firma kann jederzeit Insolvenz anmelden. Folge wäre wir blieben auch auf den gerichtskosten sitzen. wir haben dazu bereits 6 Anwälte Baurecht konsultiert. wir können uns nicht leisten das Haus abzureissen und neu zu bauen, obwohl wir immer Unsicherheit haben werden wg. undichten Keller. wir sind in der Nähe eines Flusses und hohes Grundwasser ist jedes Frühjahr nach der Schneeschmelze ein Thema. sind total verzweifelt.
die baubehörde hilft nicht: trotz eindeutig zu hoher höhenlage. neuer einreichplan lt. Baufirma wird angeblich durchgehen, obwohl eindeutig (lt. neuerlicher Vermessung durch ZT Büro) zu hoch. klingt alles wie schlechter Film, ist aber wahr.
die Mängel taten sich ab Sommer 2019 auf und seit dieser Zeit haben wir einen Sachverständigen.
unsere einzige Möglichkeit ist gute Miene zum bösen Spiel zu machen und Konsens mit Baufirma, wir halben für den Rohbau bereits ca 250 000 EUR gezahlt.
der Grundriss ist ausenmass 8,3 m x 6.15 m.
von EG zum Keller geht eine ca 4 m lange und 1,3 m breite sehr unbequeme betonstiege. (26 cm Auftritt, 18 cm hoch)
Wir überlegen nochmals eine Architektin zuzuziehen und die Treppe zu ändern auf ev. 2 x 2 m halbgewendelt od etwas gedreht. wir haben mit dem ganzen Haus keine Freude mehr. die Stiege soll auch Max. 90 cm breit sein, nicht 130 cm.
auf einer kurzen Seite wäre 4 m Küche und 1,5 m WC.
danach Essbereich zur längsseite hin und Wohnbereich. dort wäre eine 3 x 2,2 m Höhe Hebeschiebetür an der zweiten kurzen Seite.
im Zuge dieses ganzen schlammassels kommen Zweifel am Grundriss bzw. der Treppe. wir haben 2 Schulkinder und ein Kleinkind und wollten seit vergangenem Herbst im Haus sein.
Sorry für die Länge des Posts. plan kann ich erst nächste wo einstellen.
bitte um eure Meinungen zur Änderung der Stiege (wäre mit Abriss der begünstige und Verbreiterung jedoch Verkürzung des treppenlochs verbunden.
Sicher ist da auch Mega-Versagen des Baumeisters schuld. Aber wenn ich mir einen DB-Keller bauen lasse, wo ich weiß, dass ich drin wohnen muss, da steh ich bei dem Kellerbauer daneben und frag, wie das genau gebaut wird und ich weiß, wie es sein müsste. Wir waren jeden Abend auf der Baustelle und haben uns im Zweifel erkundigt. Wo wart Ihr?
Mit der Höhe ist für einen Laien schwer zu sehen, das stimmt. Aber das Problem wurde ja gelöst oder? Die Änderung wird genehmigt.
Und den Grundriss habt Ihr Euch wohl gar nicht angesehen? Oder wie kommt Ihr jetzt darauf, die Treppe rauszureißen?
Mit der Höhe ist für einen Laien schwer zu sehen, das stimmt. Aber das Problem wurde ja gelöst oder? Die Änderung wird genehmigt.
Und den Grundriss habt Ihr Euch wohl gar nicht angesehen? Oder wie kommt Ihr jetzt darauf, die Treppe rauszureißen?
L
Laurasstern10.02.20 18:13mein Mann arbeitet viel und hatte leider genau uzu Baubeginn enormen Stress in der Firma. er ist selbst studierter Techniker mit Dr Titel - aber eben in einer anderen Richtung. und ich bin daheim mit 3 Kindern. ich war beim Aushub immer wieder dort, beim betonieren der Bodenplatte hab ich mitgefilmt. und auch beim aufziehen von Keller und des Hauses. hat alles ok gewirkt. die theoretischen Grundlagen waren uns auch bekannt. wir haben uns jahrelang mit dem wr. Kleingartengesetz beschäftigt
ja - unser Fehler war nicht nachgemessen zu haben und den Baumeister zu vertrauen. vor dem Bau wurde der Grund von einem vereideten ziviltechniker Büro vermessen. dieses Gutachten wurde an die Baufa bzw die Architektin weitergeleitet und die Architektin hat die Bauhöhen in den Bauplan eingearbeitet bzw. würde an den Baumeister weitergegeben. wenn man aus Zeitgründen nicht selber bauen oder beaufsichtigen kann, geht man davon aus, dass eine zertifizierte Baufirma weiss was sie tut.
ja - unser Fehler war nicht nachgemessen zu haben und den Baumeister zu vertrauen. vor dem Bau wurde der Grund von einem vereideten ziviltechniker Büro vermessen. dieses Gutachten wurde an die Baufa bzw die Architektin weitergeleitet und die Architektin hat die Bauhöhen in den Bauplan eingearbeitet bzw. würde an den Baumeister weitergegeben. wenn man aus Zeitgründen nicht selber bauen oder beaufsichtigen kann, geht man davon aus, dass eine zertifizierte Baufirma weiss was sie tut.
L
Laurasstern10.02.20 18:16Es war leider eine verkettung von Umständen. im Nachhinein können wir alles auch selbst nicht verstehen. wie willst du vermessungspunkte vom ZT exakt nachmessen und sagen ob es passt ?
L
Laurasstern10.02.20 19:52Lumpi,
wir haben ein minus von 250000,- EUR.
eine fünfstellige Summe wäre im besten fall 99000,- EUR.
Verlust: 151000,- EUR.
kein Grund, kein Haus, 9 Jahre Kredit Rückzahlen für nichts oder schnell Kredit abzahlen mit zig tausenden EUR PÖNALE an die Bank....
Ich denke nicht dass das eine ernsthafte Option ist.
Wir haben gut 1/2 Jahr gebraucht um uns klar zu werden, dass die Sanierung bzw. Genehmigung durch die behörde die einzige sinnvolle Option ist.
Obwohl wir das eigentlich nicht wollen - denn wir fahren volles Risiko bzgl undichter
Keller, falscher bauhöhe (unser Gelände bzw. Höhe bzgl Nachbarn ist somit ganz anders als geplant). aber wenn wir fertig stellen, können wir mit einem vielfachen an kauferlös rechnen. verkaufen wollen wir aber gar nicht. wir haben 3 Kinder.
solche kleingärten mit 300 m2 in Wien mit guter Verkehrsanbindung bzw in grüngürtel, werden ohne baulichkeit gehandelt im Eigentum bei 300000 - 400000,- EUR.
mit Keller + Haus (80 + 50 + 50 + ev 50m2 Dachterrasse bei zw 500000 und 700000,- und mehr.
unsere Nachbarin überlegte vor knapp 2 J ihr Haus zu verkaufen: kein Eigengrund sondern Pachtgrund, nur 50 m2 Keller + 35 m2 EG + 35 m2 OG wollte sie 450000,- eur. das Haus ist mit mansardendach, dh wenig Fläche im OG, nur 5m hoch und 20 Jahre alt. sie hat aber ein enkelkind bekommen und das Haus doch behalten.
wir haben ein minus von 250000,- EUR.
eine fünfstellige Summe wäre im besten fall 99000,- EUR.
Verlust: 151000,- EUR.
kein Grund, kein Haus, 9 Jahre Kredit Rückzahlen für nichts oder schnell Kredit abzahlen mit zig tausenden EUR PÖNALE an die Bank....
Ich denke nicht dass das eine ernsthafte Option ist.
Wir haben gut 1/2 Jahr gebraucht um uns klar zu werden, dass die Sanierung bzw. Genehmigung durch die behörde die einzige sinnvolle Option ist.
Obwohl wir das eigentlich nicht wollen - denn wir fahren volles Risiko bzgl undichter
Keller, falscher bauhöhe (unser Gelände bzw. Höhe bzgl Nachbarn ist somit ganz anders als geplant). aber wenn wir fertig stellen, können wir mit einem vielfachen an kauferlös rechnen. verkaufen wollen wir aber gar nicht. wir haben 3 Kinder.
solche kleingärten mit 300 m2 in Wien mit guter Verkehrsanbindung bzw in grüngürtel, werden ohne baulichkeit gehandelt im Eigentum bei 300000 - 400000,- EUR.
mit Keller + Haus (80 + 50 + 50 + ev 50m2 Dachterrasse bei zw 500000 und 700000,- und mehr.
unsere Nachbarin überlegte vor knapp 2 J ihr Haus zu verkaufen: kein Eigengrund sondern Pachtgrund, nur 50 m2 Keller + 35 m2 EG + 35 m2 OG wollte sie 450000,- eur. das Haus ist mit mansardendach, dh wenig Fläche im OG, nur 5m hoch und 20 Jahre alt. sie hat aber ein enkelkind bekommen und das Haus doch behalten.
kaho674 schrieb:
Sicher ist da auch Mega-Versagen des Baumeisters schuld. Aber wenn ich mir einen DB-Keller bauen lasse, wo ich weiß, dass ich drin wohnen muss, da steh ich bei dem Kellerbauer daneben und frag, wie das genau gebaut wird und ich weiß, wie es sein müsste. Wir waren jeden Abend auf der Baustelle und haben uns im Zweifel erkundigt. Wo wart Ihr?
Mit der Höhe ist für einen Laien schwer zu sehen, das stimmt. Aber das Problem wurde ja gelöst oder? Die Änderung wird genehmigt.
Und den Grundriss habt Ihr Euch wohl gar nicht angesehen? Oder wie kommt Ihr jetzt darauf, die Treppe rauszureißen?Hä was hilft es denn daneben zu stehen wenn man sich doch gar nicht auskennt ???wenn überhaupt hättest du hier raten können dass ein Gutachter dabei hätte sein können ...
Aber auch da gibt’s viele die keine Ahnung haben und sich aber so nennen , dann is man auch nicht schlauer
Snowy36 schrieb:
Hä was hilft es denn daneben zu stehen wenn man sich doch gar nicht auskennt ???Deswegen steht da: "ich weiß, wie es sein müsste", weil ich mir das vorher mal reinziehe, wenn ich mehr als 250K dafür hinblättere, damit ich weiß, was ich dafür bekomme.Wie oft hat denn der sogenannte "Baumeister" so einen Keller schon gebaut? Hat er Erfahrung damit? Habt Ihr Euch mit anderen Kunden der Firma ausgetauscht? Konnte er Referenzen zeigen?
Die Treppenproblematik klammert die TE auch schön aus, bei den Erklärungen. Und letztendlich liegt es jetzt am Stress auf Arbeit und den Kindern? Anscheinend trifft es ja nicht die ärmsten - meiner Einer wäre bankrott und müsste Privatinsolvenz anmelden. Aber genau deswegen würde mir sowas eben nicht passieren. Ich bin zu arm, um mich auf andere zu verlassen bei solchen Summen.
Naja hätte, hätte Fahrradkette - nun ist das Kind eh im Brunnen. Klar helfen wir Dir mit Tipps, wenn wir können. Aber die entscheidenden Details fehlen bislang. Also ist mir nicht ganz klar, was das Ziel des Threads ist.
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