ᐅ Bau nach Energieeinsparverordnung / GEG, Einschätzung KfW55
Erstellt am: 01.11.21 13:09
Benutzer20001.11.21 20:31
Pacmansh schrieb:
Haltet ihr die Aussage plausibel, dass aus seiner Sicht das Einhalten der KfW 55 Anforderungen unverhältnismäßige Mehrkosten verursacht hätte?Nein.(es sind ja noch immer fünf Wörter und 30 Zeichen nötig:rolleyes 🙂
ypg02.11.21 07:53
Pacmansh schrieb:
Es wäre sehr ärgerlich in einem halben Jahr gesagt zu bekommen "Klar, mit einer besseren Lüftungsanlage die 10.000 € mehr gekostet hätte, wäre KfW55 möglich gewesen".Wieviel "Förderung" würdest Du bekommen? Zu welchen Konditionen? Und was sagt der Rest der Finanzierung? Welche Konditionen bekommst Du da?Pacmansh02.11.21 08:55
Mein aktuell besten vorliegendes Angebot ist ein zweiteiliges Darlehen (Bereitstellungszinsen/Sondertilgungsmöglichkeiten variiert) mit einem Zinssatz von 0,86% und 0,97 % bei 15 Jahren Zinsbindung und 12 bzw. 18 Monaten bereitstellungszinsfreie Zeit (Das müsste dann entsprechend des Ratenplans optimiert werden). Das Angebot ist allerdings von Ende September, weswegen ich erwarten würde, dass ich jetzt eher 0,15 Punkte höher liegen würde. Dabei handelt es sich aber um ein Produkt, bei welcher ich einen Endenergiewert von 75 kWh/m² erreichen müsste. Das ist sicherlich unkritisch, müsste allerdings der Bauherr auch bestätigen. Die Gesamtkosten für das Objekt liegen bei 659.000 €, ich plane aktuell mit einem Darlehen i.H.v 450.000 €.
Stand heute würde ich gar keine Förderung bekommen und darauf basiert die Finanzierung auch. Ob ein KfW Darlehen bei den aktuellen Bedingungen Sinn macht müsste man sich nochmal genau durchrechnen. Prinzipiell geht es mir aber zumindest um den Wohngebäudezuschuss i.H.v. 18.000 €.
Stand heute würde ich gar keine Förderung bekommen und darauf basiert die Finanzierung auch. Ob ein KfW Darlehen bei den aktuellen Bedingungen Sinn macht müsste man sich nochmal genau durchrechnen. Prinzipiell geht es mir aber zumindest um den Wohngebäudezuschuss i.H.v. 18.000 €.
lastdrop02.11.21 09:04
Vielleicht ist das Haus auch knapp an der Grenze Energieeinsparverordnung KfW55 gebaut/gerechnet, und er will KfW55 einfach nicht verbindlich zusichern.
Pacmansh02.11.21 09:36
lastdrop schrieb:
Vielleicht ist das Haus auch knapp an der Grenze Energieeinsparverordnung KfW55 gebaut/gerechnet, und er will KfW55 einfach nicht verbindlich zusichern.Das würde zumindest zu seinen Aussagen passen und kann durchaus der Grund sein. Die Frage wäre dann, was ich machen könnte um ihn dazu zu bringen es doch zuzusichern. Könnte ich vorschlagen (gegen Aufpreis) eine bessere Lüftungsanlage zu verbauen (aktuell zentrale Abluft mit Zuluft über Fensterfalzlüfter), eine Photovoltaik aufs Dach, eine teurere Haustür, Sachverständige selbst bezahlen oder ähnliches? Oder macht das alles keinen großen Unterschied weil potenziell andere gewichtigere Punkte dem entgegenstehen. Mir liegen ja auch nicht alle Werte vor, ich hätte aber nach lesen diverser Seiten und Forenthreads gedacht, dass hinsichtlich der Gebäudehülle durch eine Wärmegedämmte Sohlplatte, Außenwände in 36,5 bzw. 42,5 cm Stärke mit WDVS und einer im Gefälle verlegte Wärmedämmung beim Dach mit einer maximalen Dicke von 34,5 cm schonmal eine gute Basis ist. Wärmepumpe ist ja auch vorhanden. Oder andersrum gesprochen: Entweder baue ich nach minimalen Anforderungen um kosten zu sparen (und das scheint es mir in meiner laienhaften Betrachtung nicht zu sein) oder ich baue einen besseren Standard und würde dann nicht bei ganz knapp oberhalb von KfW 55 landen. Oder ich habe keine Lust mich um den Papierkram für KfW 55 zu kümmern, das könnte man ja vielleicht durch eigene Zuarbeit oder finanzielle Anreize lösen.
HilfeHilfe02.11.21 09:41
Pacmansh schrieb:
Das würde zumindest zu seinen Aussagen passen und kann durchaus der Grund sein. Die Frage wäre dann, was ich machen könnte um ihn dazu zu bringen es doch zuzusichern. Könnte ich vorschlagen (gegen Aufpreis) eine bessere Lüftungsanlage zu verbauen (aktuell zentrale Abluft mit Zuluft über Fensterfalzlüfter), eine Photovoltaik aufs Dach, eine teurere Haustür, Sachverständige selbst bezahlen oder ähnliches? Oder macht das alles keinen großen Unterschied weil potenziell andere gewichtigere Punkte dem entgegenstehen.
Mir liegen ja auch nicht alle Werte vor, ich hätte aber nach lesen diverser Seiten und Forenthreads gedacht, dass hinsichtlich der Gebäudehülle durch eine Wärmegedämmte Sohlplatte, Außenwände in 36,5 bzw. 42,5 cm Stärke mit WDVS und einer im Gefälle verlegte Wärmedämmung beim Dach mit einer maximalen Dicke von 34,5 cm schonmal eine gute Basis ist. Wärmepumpe ist ja auch vorhanden. Oder andersrum gesprochen: Entweder baue ich nach minimalen Anforderungen um kosten zu sparen (und das scheint es mir in meiner laienhaften Betrachtung nicht zu sein) oder ich baue einen besseren Standard und würde dann nicht bei ganz knapp oberhalb von KfW 55 landen. Oder ich habe keine Lust mich um den Papierkram für KfW 55 zu kümmern, das könnte man ja vielleicht durch eigene Zuarbeit oder finanzielle Anreize lösen.sorry aber willst du Bauträger spielen ? Er hat eine Mischkalkulation für 15 Einheiten. Der Bauträger wird sich da nicht festlegen und hat auch Nachteile ( wer trägt die Kosten für Blower Test usw). Welche Nachteile hast du wenn Kfw55 beantragt wird und nicht erreicht ?
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