ᐅ Auswahl Grundstück, Überlegungen
Erstellt am: 22.06.24 12:36
11ant30.09.24 15:17
Mangolicious schrieb:
Wie geht es danach weiter?
Lokale und große Bauunternehmen mit Grundrissideen und einem groben Wunsch nach Einzugstermin anrufen und die Beschreibung der inkludierten Bauleistungen versuchen zu vergleichen, um das passenste Angebot rauszusuchen?Nein, siehe "Bauen jetzt": ohne Grundrißideen nur mit Pflichtenheft zum freien Architekten gehen, "Modul A" abarbeiten, danach in der Teigruhe die Weichenstellung durchführen. Mit deren Ergebnis macht dann der Architekt entsprechend entweder nur die Leistungsphase 3 oder das ganze Modul B. Das passendste Angebot findet man mit der Methodik wie ich es in der "Auswahlbegleitung" beschreibe (die man wenn einem der Weg lieber ist als das Ziel auch selber durchführen kann). Hier im Forum gibst Du die Suchbegriffe "Eigenvergabe" / "Einzelvergabe" und "Gerddieter" ein, da habe ich es ebenfalls ausführlich beschrieben.https://www.instagram.com/11antgmxde/
https://www.linkedin.com/company/bauen-jetzt/
Mangolicious01.10.24 09:05
ypg schrieb:
Hast Du denn noch keine Auswahl getroffen?Meine Schwester hat mit Hanse Haus gebaut und der gesamte Bau gestaltete sich absolut komplikationslos mit Ausnahme einer Kleinigkeit. Sie wohnen bald 3 Jahre im Haus und bisher gibt es keine Mängel. Daher hatten wir uns recht früh auf Hanse Haus eingeschossen, da dort die von uns gewünschte Förderung auch gut möglich ist und der Standard schlüsselfertig überwiegend passt. Jetzt wurden wir überzeugt, einfach mal schlüsselfertig beim lokalen GU für Massivbau zu vergleichen und haben denen Unterlagen geschickt. Ich habe mir von mehreren Unternehmen in Holzständerbauweise die Leistungsbeschreibung gezogen und finde Hanse Haus passend - der Preisvergleich fällt mir allerdings extrem schwer.
Mangolicious01.10.24 09:06
11ant schrieb:
Nein, siehe "Bauen jetzt": ohne Grundrißideen nur mit Pflichtenheft zum freien Architekten gehen, "Modul A" abarbeiten, danach in der Teigruhe die Weichenstellung durchführen. Mit deren Ergebnis macht dann der Architekt entsprechend entweder nur die Leistungsphase 3 oder das ganze Modul B. Das passendste Angebot findet man mit der Methodik wie ich es in der "Auswahlbegleitung" beschreibe (die man wenn einem der Weg lieber ist als das Ziel auch selber durchführen kann). Hier im Forum gibst Du die Suchbegriffe "Eigenvergabe" / "Einzelvergabe" und "Gerddieter" ein, da habe ich es ebenfalls ausführlich beschrieben.Danke ich schaue mir das alles heute Abend in Ruhe an.
11ant01.10.24 13:27
Mangolicious schrieb:
Meine Schwester hat mit Hanse Haus gebaut und der gesamte Bau gestaltete sich absolut komplikationslos mit Ausnahme einer Kleinigkeit. Sie wohnen bald 3 Jahre im Haus und bisher gibt es keine Mängel. Daher hatten wir uns recht früh auf Hanse Haus eingeschossen, da dort die von uns gewünschte Förderung auch gut möglich ist und der Standard schlüsselfertig überwiegend passt.Hanse Haus gehört zu den Unternehmen, die mir schon zu Beginn meiner Beschäftigung mit "Fertig"häusern begegnet sind, und nun stabil seit über vierzig Jahren einen guten Eindruck auf mich machen. Nicht der beste Anbieter (den es auch nicht gibt), aber immer wieder ein Anbieter der ersten Wahl.Mangolicious schrieb:
Jetzt wurden wir überzeugt, einfach mal schlüsselfertig beim lokalen GU für Massivbau zu vergleichen und haben denen Unterlagen geschickt.Schließlich machen ja auch die (Stein-auf-) Steinbauer ebenbürtige Produkte (wenngleich sie das in EH40 auch mit mehr Anstrengung schaffen). Der Unterschied ist hauptsächlich, daß bei den Steinern die regionalen Anbieter empfehlenswerter sind. Was hat Euch überzeugt, in beide Richtungen zu schauen ?Mangolicious schrieb:
Ich habe mir von mehreren Unternehmen in Holzständerbauweise die Leistungsbeschreibung gezogen und finde Hanse Haus passend - der Preisvergleich fällt mir allerdings extrem schwer.Der Vergleich fällt immer dann schwer, wenn man der unausweichlich enttäuschten Hoffnung folgt, eine Exceltabelle könne die Äpfel und Birnen irgendwie gleichnamig machen. Jedoch stehen da am Ende stets Summen, aus denen außer Dummen niemand kürzen "kann".https://www.instagram.com/11antgmxde/
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11ant01.10.24 13:35
P.S., aus einem soeben gelikten Beitrag, der bald ein Jahr alt wird:
Die Unternehmen wählt man am besten zweistufig aus, in der zweiten Stufe mit der ordentlichen Ausschreibung zwecks aktiven Bauleistungsbeschreibung-Vergleiches.
https://www.instagram.com/11antgmxde/
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11ant schrieb:"Mit dem Vorentwurf des danach aufgesuchten Architekten" muß es natürlich heißen.
Ich finde berufsmäßig Architekten und Baufirmen und habe hier in der "Erfahrungen mit Baufirmen" Rubrik auch schon einige Beiträge geschrieben. Eine Hexerei ist das nicht, die Firmen einzuschätzen, schau in die entsprechenden Beiträge. Aber es ist schon ein bißchen auch eine Übungsfrage, mal eben in einer halben Stunde erklärt ist es nicht. Aber gehe besser erst´mal zu einer/m Finanzierungsberater/in, und dann plane Dein Haus. MitdessenVorentwurf kann man dann sinnvoll auf die Suche gehen. Zu einer ordentlichen Ausschreibung rate ich Dir sowieso, und am Antwortverhalten der angefragten Bieter kann man dann schon einiges ablesen.
Die Unternehmen wählt man am besten zweistufig aus, in der zweiten Stufe mit der ordentlichen Ausschreibung zwecks aktiven Bauleistungsbeschreibung-Vergleiches.
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11ant01.10.24 17:45
Mangolicious schrieb:
Ich merke, wir gehen aktuell sehr naiv an die Sache ran.Das ist nicht schlimm, es gibt ja Fachleute (schon von den neutralen freien Bauberatern bin ich nicht der einzige, und von den Kollegen nur für "Fertig"häuser gibt es noch mehr). Problematischer als ein naives Herangehen finde ich eher# semiprofessionell als "preisbewußter aufgeklärter Verbraucher" (aber eben ohne das Bewußtsein, daß der Konsumentenblick bei einem Investorengeschäft die "falsche Brille" ist) sowie
# mit der "Vorarbeit" konkreter bildlicher Planideen zu Architekten (oder gar "Architekten") zu gehen, ibs. mit sonntagsfein "ordentlichen" Zeichnungen statt Skizzen inklusive brav auswendig vokabelgepaukter Mauerstein-Wandstärken.
Je mehr Laien "nur" mit ihren Bedarfen und Wünschen zu den Fachleuten gehen, desto besser. Es kostet auch nicht mehr, sondern ist für die Fachleute sogar ein angenehmeres Arbeiten, wenn die Ratnehmer keine Vorarbeit versuchen und man ihnen auch kein Halbwissen wieder ausbleuen muß.
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