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ᐅ Ausführliche Planung für Einfamilienhaus empfehlenswert ?


Erstellt am: 29.05.18 15:37

Neubau_Family29.05.18 15:37
Hallo Zusammen,

meine Frau und ich haben uns entschlossen in naher Zukunft ein Haus zu bauen.
Ein passendes Grundstück haben wir auch schon gefunden.

Ein befreundeter Elektriker hat uns darauf aufmerksam gemacht einen Architekten zu suchen, der auch gleichzeitig eine ausgefeilte Planung anbietet.

Dies gestaltete sich aber recht schwierig.
Nun sind wir auf diesen Youtube-Kanal gestoßen „TGA Kompakt“.

Das hört sich erstmal alles schlüssig an, zumal wir wirklich NICHTS selber machen möchten und uns auch wenig mit dem Thema auskennen 🙁.

Aber hat jemand generell Erfahrung mit einer kompletten TGA-Planung für ein Einfamilienhaus? Machen oder lassen?


Besten Gruß und viel Erfolg beim Bauen / Sanieren / Renovieren
11ant29.05.18 19:28
Ich will es mal so sagen: direkt Humbug ist es nicht, aber beim Arzt würde man es wohl IGeL-Leistung nennen.

Ich erkläre es mal im Stil des Burschen aus dem Videokanal: stell´ Dir vor, Du gehst zu so einem TGA-Planer - das klingt ja verlockend, so einfach kannst Du als Laie alles richtig machen. Der macht Dir jetzt eine tolle Planung, alles korrekt, alles genau vorgekaut; da könntest Du einen aus Dummsdorf holen, der das ausführt - ist ja nichts mehr verkehrtmachbar.

Das zahlst Du dem Planer, und denkst: das hat ja auch seinen Wert, an anderer Stelle spart sich das wieder ein, das hat der Bursche ja (im Grunde zutreffend) erklärt.

Aber jetzt kommt´s: was passiert, wenn Du zu einem Architekten gehst, der seine Pappenheimer kennt, und Dich zu einem Generalunternehmer bringt, den er nimmt, weil der erfahrungsgemäß die richtigen Routinen mit auch diesen Dingen hat - soll heißen: dessen "Immer so" aus der Praxis entwickelt den Nagel genau auf den Kopf trifft.

Der soll nun nach den Fachplanerzeichnungen arbeiten. Nun hast Du zwei Möglichkeiten: Du bezweifelst, daß seine Routine ein gleichwertiges Ergebnis bringt, und verlangst die genaue Befolgung des Schlaubergerplanes. Dann macht der ausführende Fachmann andere Varianten als die, die er aus dem Effeff beherrscht. Da lauern Gefahren, daß es nicht so gut wird wie sein erprobtes Immer so.

Oder Du vertraust dem ausführenden Fachmann, auf dessen Referenzbaustellen Du sehen kannst, daß sein Pi mal Daumen in der Ausführung tadellos ist. Dann macht er es so (gut) wie immer, nur eben nicht wie im Plan des Schlaubergers. Dann hast Du letzteren praktisch unnütz engagiert.

Wenn auch Dein Zweitwagen Ledersitze hat, bist Du beim TGA-Planer richtig – als Kassenpatient nimm´ den Architekten und mit dem einen GU, mit dem der gut Hand in Hand arbeitet und fertig.
Alex8529.05.18 20:23
Ich kennen keinen Bauherr eines Einfamilienhaus, der einen TGA Planer hatte. Ich halte das trotz Zunahme von Technik im Haus auch für verzichtbar, obwohl meine Meinung von den ausführenden Gewerken bezüglich "moderner" Technik wie Wärmepumpen oder Lüftungen nicht die höchste ist.
Nimm' möglichst viel aus einer Hand (Heizung, Wasser, Lüftung) und lasse den planen. Elektro schlingelt sich drum herum und Dinge wie Photovoltaik kann man quasi separat betrachten da sehr geringe Komplexität. Das reicht.

Natürlich sieht das ein TGA Planer, insbesondere der mit den Werbevideos, irgendwie anders.
Aber er glaubt auch, man bräuchte zum Autokauf einen Ingenieur, und das ist glücklicherweise eben nicht der Fall, denn Autos und deren Zubehör kann der Laie aus dem Katalog aussuchen und dann fertig liefern lassen. Viele brauchen dafür nicht mal einen Verkäufer 😉
Nicki2129.05.18 22:23
Wir haben einen TGA
Planer für unser Einfamilienhaus
nordanney29.05.18 23:07
TGA Planer nimmst Du eigentlich für gewerbliche Immobilien oder die Villa im mittleren siebenstelligen Bereich ;-)

Kenne ca. 50 Bauherren aus unserer Siedlung, die alle keinen TGA Planer hatten. Doch, eigentlich hatten alle gleich mehrere = Elektriker, Sanitärfachmensch, Heizungsbauer... ;-)
wpic30.05.18 00:02
Einen TGA-Planer benötigst Du für ein ganz normales Einfamilienhaus sicherlich nicht. TGA steht für Technische Gebäudeausrüstung und kommt dann zum Einsatz, wenn die Anforderungen an die Haustechnik (Heizung, Sanitär, Elektrik, Klima, Lüftung, Photovoltaik, Solarthermie etc.) bei der Projektplanung so komplex werden, das sie nicht mit den normalen technischen Lösungen eines Fachbetriebs in dem jeweiligen Gewerk erbracht werden können. Oder wenn mehrere Haustechnikgewerke mit anspruchsvoller Steuer- und Regeltechnik koordiniert werden müssen, etwa im gewerblichen Bereich oder bei sehr hochwertigen, größeren privaten Bauvorhaben.

Was Du jedoch benötigst, ist ein Architekt, der Dein Bauvorhaben von der ersten Skizze der Grundlagenermittlung grundstücksbezogen bau- und planungsrechtlich umsetzt und in ein genehmigungsfähiges Konzept überträgt, das Deinem gewünschten Finanzierungsrahmen entspricht. Diese Arbeit leistet nur ein bauvorlageberechtigter Architekt, nicht ein TGA-Planer. Jeder Architekt bietet i.d.R. diese "ausgefeilte" Planung an, da sie seine grundlegende Arbeit darstellt, die er dem Bauherren als Dienstleistung anbietet. Darüber informiert die HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure), die nicht nur die Honorarberechnung eines Architekten für den Bauherren nachvollziehbar darstellt, sondern die auch den Planungsablauf eines Bauvorhabens inhaltlich und organisatorisch in 9 Leistungsphasen (LPh) nachvollziehbar gliedert.

Es dürfte kein Problem sein, einen passenden Architekten für Dein Bauvorhaben zu finden. Suche regional dort, wo Du bauen willst. Informiere Dich im Internet anhand der Architekten-Webseiten und treffe eine Vorauswahl nach Stil und inhaltlicher Ausrichtung. Dann kannst Du um ein erstes, meist auch kostenfreies Erstgespräch per Telefon/Email bitten, indem Du Dein Projekt und Dein Baubudget erläutern kannst. Adressen bauvorlageberechtigter Architekten in NRW erhälst Du z.B. auch über die Architektenkammer NRW (AKNW) in Düsseldorf.

Wo befindet sich das Grundstück ? Gibt es einen Bebauungsplan (Bebauungsplan) ?
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